Die größte Legende der Vereinsgeschichte Real Madrids präsentiert in den kommenden Wochen 659 ausgewählte Erinnerungen seiner glanzvollen Karriere.
Will seine Karriere mit den Fans teilen, Di Stéfano - Foto: Alejandro González, Realmadrid.com
MADRID. 659 – wenn nicht sogar mehr – persönliche Gegenstände hat Real-Legende Alfredo Di Stéfano Lahulé in seiner aktiven und bewegten Karriere gesammelt. Ob Trikots, Schuhe, Medaillen, besondere Dokumente oder kleine Trophäen – der 85-Jährige stellt in den kommenden Wochen all diese Erinnerungs-Stücke in einer von Real Madrid eigens für seine Legende einberäumten Ausstellung im Museum des Santiago Bernabéu aus. „Ich möchte die Fans und Mitglieder glücklich machen, sie sollen es genießen. Die Idee kam von mir und dem Verein gefiel sie sehr. Ich wollte, dass alle meine wertvollen Gegenstände in den besten Händen sind. Ich hatte auch andere Angebote von Museen außerhalb Madrids, jedoch lehnte ich immer ab und wartete nur auf Florentino Pérez, um in seiner Amtszeit all meine Schätze zu spenden“, erzählte der 85-Jährige, der eine innige Beziehung zum Präsidenten pflegt, dem Stiftungs-Magazin des Vereins. Zum Real Madrid anno 2012 antwortete er übrigens ganz trocken und knapp auf die Frage, welche Titel die Merengues seiner Meinung nach in diesem Jahr gewinnen werden: „Liga und Champions League!"
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Besonders die errungenen Trophäen, die zur Schau gestellt werden, wollte „la saeta rubia“ mit seinen ehemaligen Teamkollegen teilen: „Ich war nichts ohne meine Mitspieler, ganz klar! Der Fußball ist ein Mannschaftssport, der erste Angreifer ist der Torhüter.“ Die Madridistas können sich bei dem Besuch im Museum auf viele Feinheiten freuen. Für den Argentinier hat ein Stück besonders hohen Wert: die Medaille für den besten Spieler des Spiels. „Ich habe gerade mein erstes Spiel bei River-San Lorenzo gemacht und wurde gleich zum Spieler des Spiels gewählt. Es war der 15. August 1944, ich war 18 Jahre alt... Aber wenn ich so daran denke, hat jede Trophäe seine Geschichte, und eine der schönsten waren definitiv auch die Gewinne des Goldenen Balls“, erinnerte er sich. Sein geliebter Fußball wurde „vom Hobby zum Beruf." Ein Beruf, der ihm über die Jahre historische Kostbarkeiten bescherte.
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