06.02.2012, 20:35
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7 Gründe, warum Ronaldo und Co. Meister werden

Ganze sieben Punkte trennen Real Madrid und den FC Barcelona nach 21 Spieltagen, wobei es die Königlichen sind, die sich Spitzenreiter nennen können und den Katalanen nur Platz zwei bleibt. Realmadrid.de präsentiert sieben Gründe, warum die Tabellenkonstellation sich in dieser Saison nicht mehr ändern wird!

7 Gründe, warum Ronaldo und Co. Meister werden

Die Königlichen haben gute Chancen, Meister zu werden - Foto: Ángel Martínez, Realmadrid.com

1. Der Saison-Kalender spricht für Madrid

Trauer und Freude zugleich: Madrid schied bereits im Viertelfinale der Copa del Rey gegen Barcelona aus. José Mourinho nahm's sportlich, konnte er doch selbst der Niederlage etwas Positives abgewinnen. Im Gegensatz zu den Königlichen könnten die Katalanen dadurch drei Spiele mit mindestens 270 Minuten mehr in den Knochen haben. Minuten, die in der Liga kräftebedingt den ein oder anderen Punkt kosten könnten. 

Lies auch: Externer Link7 Punkte vor Barça – wer soll dieses Madrid noch stoppen?

2. Die Königlichen haben den breiteren Kader

Higuaín, Kaká, Callejón, Varane und Coentrão sind nur einige der Starspieler Real Madrids. Doch das Beeindruckende ist: jene erwähnten Akteure sitzen zu Beginn der 90 Minuten öfter auf der Bank, als das sie spielen. Im Gegensatz zum Rivalen aus Katalonien hat man eine unglaubliche zweite Garde, was sich gerade im letzten Drittel der Saison bemerkbar machen könnte. Schon jetzt zeigten Callejón und Co., dass sie auch von der Bank aus entscheidende Impulse geben und Spiele drehen können. Eine große Qualität der Blancos.

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3. Torfabrik Madrid – 21 Spiele, 71 Tore

Die Bilanz spricht Bände: 71 Treffer in 21 Ligaspielen und mit Ronaldo (24), Higuaín (14) und Benzema (10) hat man zudem das beste Torjäger-Trio aller europäischen Ligen! Der FC Barcelona hat in der Meisterschaft zudem ganze zehn Tore weniger erzielt. Tore, die ihnen in Villarreal, Bilbao, Valencia, Sociedad, Espanyol, Sevilla und Getafe Punkte kosteten. Nach 38 Spieltagen könnten die Merengues sogar mit Aston Villa gleichziehen, die in der Saison 1930/31 den bis heute anhaltenden Rekord von 128 Toren in einer Spielzeit hinlegten. Derzeit stehen Ronaldo und Co. bei 3,38 Treffern pro Liga-Match.

4. Die Truppe ist motivierter denn je und hat großen Titelhunger

Das letzte Mal spanischer Meister wurde Real Madrid in der Saison 2007/08. Natürlich ist der Anspruch des Vereins, jedes Jahr das Maximum an Erfolgen einzufahren, sodass es langsam wieder höchste Zeit wird, den Schampus an der Cibeles zu öffnen und den Meistertitel zu feiern. Die Spieler, der Trainer und  das gesamte Umfeld sind gierig auf die Meisterschaft! Auch zuletzt verdeutlichte Mourinho, die Externer LinkMeisterschaft habe höchste Priorität. In Barcelona hingegen könnte man vermuten, dass der große Erfolgshunger gestillt ist. Sie scheinen satt zu sein und gehen nicht mehr mit dieser enormen, letzten Entschlossenheit zu Werke, wie in den Vorjahren. Ein Indiz: die vielen Patzer.

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5. Die enorme Konstanz

Barcelona macht es in dieser Spielzeit wie die Blancos in der letzten – sie patzen zu oft auf fremden Platz! Hatte Madrid im Vorjahr noch gegen Mannschaften wie Mallorca, Levante, Murcia, Almería, Osasuna, La Coruña, Gijón und Saragossa Punkte gelassen, treten Casillas, Alonso, Özil und Co. im Hier und Jetzt mit einer Konstanz auf, wie sie selten zu sehen war. Bis zum Clásico im Dezember siegte man wettbewerbsübergreifend 15 Mal am Stück, stand kurz vor einem neuen Rekord. Apropos Rekord: Am 25. Spieltag kann Real Madrid den neunten La Liga-Auswärtsrekord am Stück feiern (sollte man gegen Rayo und Betis gewinnen) und den eigens aufstellten Rekord von 2009/10 einstellen.

Dazu: Externer LinkDer Meister der Konstanz dominiert die Liga

6. Der Punktevorsprung auf Barça

„Siete, siete, siete!“, tönt es derzeit durch Madrids Straßen. Fußball-Spanien, Katalonien ausgenommen, ist sich schon so gut wie sicher: Real Madrid wird Spaniens Campeón! In 110 Jahren Klubgeschichte verspielte man nur ein einziges Mal einen derart hohen Vorsprung. Unter Carlos Quieroz hatte man acht Punkte mehr als der Zweite und landete am Ende sogar nur auf dem vierten Rang. Valencia wurde Meister.

7. Mourinho der Erfolgsgarant

Die Meisterschaft noch verspielen? Nicht mit José Mourinho! Im Laufe seiner Karriere hat er noch nie einen Vier-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben und die Liga am Ende nicht gewonnen. Darüber hinaus hat er es mit seinen Mannschaften immer geschafft, im zweiten Jahr Meister zu werden! Das grenzenlose Selbstbewusstsein der Madridistas kommt also nicht von ungefähr: „Keine Sorge, Mourinho wird schon wissen wie es klappt!"

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geschrieben von Filip Knopp

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