Emmanuel Adebayor befindet sich wahrlich in keiner einfachen Situation. Jetzt hintergeht ihn auch noch sein alter neuer Klub Manchester City. Der Togolese ist stinksauer auf die Klubführung der Briten und pocht nun auf eine Vertragsauflösung. Bekommt Real Madrid ihn dann für lau?
Adebayor möchte bei Benzema und Real bleiben - Foto: Realmadrid.com
MANCHESTER. Er war zwar in dem halben Jahr bei Real Madrid kein herausragender Spieler und brachte es meist nur auf durchschnittliche Leistungen im Dress der Königlichen, doch Emmanuel Adebayor ist wahrlich kein Mann, den man absichtlich hintergehen kann. Manchester City stellt sich wegen dem 27-Jährigen quer: Behalten wollen sie ihn nicht, eingeplant für die neue Saison ist er nicht - unter 17 Millionen werde er allerdings auch nicht verkauft, weswegen die Zukunft des Sturmtanks ja so unklar ist.
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Wie sich jetzt aber herausstellte, sei Adebayor stinksauer auf die Citiziens. Grund: Man habe ihn in Sachen Saisonvorbereitung schlichtweg „verarscht“. Nachdem er gestern erfahren hatte, dass er nicht mit der Mannschaft zu einer Tour in die USA reisen würde, hat er seine Anwälte eingeschaltet. Gegenüber dem britischen Boulevardblatt „the Sun“ echauffierte er sich nach allen Regeln der Kunst: „Niemand bei City ist Mann genug, mir die Situtation persönlich zu erklären. Ich habe eine Mail von Sportdirektor Brian Marwoods Sekretärin erhalten, dass ich am 9. Juli zum Training erscheinen soll. Aber als ich mit den anderen Spielern gesprochen habe, habe ich herausgefunden, dass das Team am 8. Juli für eine Vorbereitungstour in die USA fliegt. Das ist beleidigend und eine Frechheit. Auf der einen Seite wollen sie der beste Klub der Welt werden, auf der anderen Seite handeln die Verantwortlichen nicht in der dafür erforderliche Art und Weise.“
Doch Adebayor ist nicht der einzige Spieler, der von den Engländern so schlecht behandelt wurde: Craig Bellamy, Roque Santa Cruz, Shay Given, Wayne Bridge, Nedum Onouha und Michael Johnson sind ebenfalls von Trainer Robert Mancini zu Hause gelassen worden. Jetzt pocht Adebayor auf eine Vertragsauflösung, dann wäre er vereinslos und ablösefrei und Real Madrid könnte ihn umsonst bekommen. Sein Anwalt soll ihm bereits versichert haben, dass die Chancen wegen dieser unfairen Behandlung seitens des Manchester-Klubs nicht schlecht stehen.
Wie Realmadrid.de unlängst berichtete, habe der Angreifer schon einige Angebote erhalten. Paris St. Germain, Olympique Marseille und Zenit St. Petersburg haben offiziell beim Berater des Afrikaners angefragt, doch dieser denkt nicht an einen Wechsel zu einem „mittelmäßigen“ Klub. Ein Topverein soll es sein - am liebsten Real Madrid! Im Interview mit der MARCA bestätigte Adebayor vor wenigen Tagen, dass er bis zum Ende des Transferfensters auf den Anruf Mourinhos warte. „Real Madrid ist meine große Liebe. Ich möchte weiterhin für diese Mannschaft spielen“, schwärmte der Angreifer. Doch in den Planungen der Klubdirektive der Blancos spielt „Manolito“ wegen der hohen Ablösesumme keine Rolle. Dafür seien die Leistungen in den letzten Monaten einfach nicht zufriedenstellend genug gewesen.
Lieber wolle man sich um Neymar oder Agüero bemühen, Adebayor gilt - trotz Mourinhos guter Beziehung zum Togolesen - nur als „Notlösung“.
Doch wenn der Mittelstürmer seinen Vertrag in Manchester wegen der schlechten Behandlungen auflösen könnte und damit ablösefrei wäre, dann würden sich auch die Spanier den Deal sicher nicht zweimal überlegen. Die Mitspieler mögen den Stimmungsmacher, allen voran Superstar
Cristiano Ronaldo setzte sich desöfteren für einen Verbleib Adebayors ein. Sein Vorteil: Er wäre im Gegensatz zu einem Neymar oder Agüero sofort in die Truppe integriert.
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