Es war der Tag der Ergänzungsspieler im Estadio Santiago Bernabéu. Die Qualifikation für das Achtelfinale war bereits sicher, doch wollte man nun auch den Gruppensieg perfekt machen. Mit einer verbesserten „B-Elf“, ging Mourinho in die Partie gegen Dynamo Zagreb, die man schlussendlich souverän und spektakulär mit 6:2 für sich entschied. Ohne Ronaldo, dafür aber mit Callejón, Granero, Ramos und Adán, die sich im Anschluss an den Sieg äußerten und sich über den Erfolg freuten.
Auch Madrids B-Elf überzeugte, Granero und Callejón - Foto: Ángel Martínez, Realmadrid.com
MADRID. José María Callejón hat es definitiv nicht einfach im Starensemble von Real Madrid. Gerade bei einem Spiel wie am gestrigen Abend gegen Zagreb, bot sich dem jungen Spanier jedoch eine Chance, die er unbedingt nutzen musste, will er sich auch für die Zukunft bei Mourinho anbieten. „Ich bin sehr zufrieden. Es war eine Nacht zum Genießen, da wir den Gruppensieg nun mathematisch perfekt gemacht haben. Es war ein tolles Spiel und die Menschen waren begeistert. Wir müssen genau so weitermachen, um erfolgreich zu bleiben. Wir befinden uns in einer sehr guten Phase und genießen die Spiele in der Liga und in der Champions League“, bewertete der 24-Jährige im Anschluss an das 6:2 gegen die Kroaten die Partie. Natürlich hofft der Neuzugang von Espanyol nach seinem Doppelpack auf mehr Einsatzzeiten. Kein einfaches Unterfangen, sieht man sich die Leistungen der internen Konkurrenz an. Dennoch blieb Callejón ruhig und gelassen und betonte: „Wir Ersatzspieler stehen jetzt etwas mehr im Mittelpunkt und werden mehr spielen, wenn der Trainer es möchte. Ich hoffe, dass ich meine Möglichkeiten bekomme, auch wenn mir klar ist, dass es schwer ist, die Dynamik zu ändern. Trotzdem fühle ich mich sehr wohl.“
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Das Statement von Mourinho nach dem Spiel
In einer ähnlichen Situation befindet sich derzeit auch „el Pirata“. Immer wieder wurden Spekulationen um einen möglichen Abschied von Esteban Granero im Winter laut, gestern spielte er das erste Mal in dieser Spielzeit eine ganze Halbzeit. Zu seinem persönlichen Auftritt wollte er aber nichts sagen, sondern freute sich vielmehr über den Erfolg auf Mannschaftsebene. „Es war ein souveräner Auftritt, bei dem die Mannschaft gut geantwortet und das Spiel von Beginn an ernst genommen hat. Es ist selbstverständlich, dass sich das Team nicht ausruht, sondern weiter gewinnen will. Wir werden kämpfen, um dieses Jahr auch in der Champions League erfolgreich zu sein, weil wir die Chance dazu haben. Es ist sehr schön, dass wir unsere Hausaufgaben in der Gruppe schnell erfüllt haben. In der letzten Partie können wir jetzt einige Kräfte sparen“, so das Statement des Mittelfeldmanns, der direkt den Blick nach vorne richtet: „Ab dem nächsten Training konzentrieren wir uns auf das Derby. Das ist immer ein kompliziertes Spiel!“
Bestelle dir jetzt die original Champions League Outfits der StarsSergio Ramos' Arbeitstag war gestern bereits nach 45 Minuten beendet. Der Sevillano bekam ebenfalls eine Pause gegönnt und wurde durch Raúl Albiol ersetzt. Ramos freut sich jedoch über den Kantersieg gegen den kroatischen Meister, da „auch andere Mitspieler bewiesen haben, dass auch sie den Unterschied ausmachen können. Das ist sehr wichtig für die Mannschaft, weshalb nicht nur die drei Punkte zählen.“ Einen Favoriten für den Gewinn der diesjährigen Königsklasse, will Ramos aber nicht ausmachen und erklärte deshalb im Anschluss an das 1500. Spiel im Bernabéu: „Jeder Fußballer hat seine Meinung dazu, ich behalte meine aber für mich. Wir freuen uns natürlich sehr über unsere vorzeitige Qualifikation und möchten immer, dass die Fans Spaß haben, wenn sie ins Bernabéu kommen.“
Zu guter letzt kam dann auch Casillas-Ersatz Antonio Adán in den ungewohnten Genuss, den Reportern ihre Fragen zu beantworten. Der Nachwuchskeeper bekam die Chance, etwas Spielpraxis zu sammeln und machte seine Sache gut. „Diesen Moment muss man genießen. Ich war sehr ruhig, auch wenn ich heute zwei Tore kassieren musste. Zagreb sorgte kaum für Gefahr und kam fast nie in den Strafraum. Dennoch haben sie zwei Mal getroffen, was ziemlich ärgerlich ist.“ Hoffnung auf einen Stammplatz, muss sich der 24-Jährige jedoch nicht machen, da er immer noch Iker Casillas vor sich hat. Dessen ist sich Adán nur zu bewusst: „Casillas steht im Tor und bricht alle Rekorde. Es ist sehr schwer, dass ich einmal spiele, aber ich lerne sehr viel von ihm.“
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