24 Treffer aus acht Spielen – so lautet die aktuelle Quote von Real Madrid in dieser Saison. Man beginnt also wieder, wie man die vergangene Spielzeit abgeschlossen hat und der Hauptprotagonist ist dabei natürlich wieder der gleiche. Cristiano Ronaldo erhielt erst vor Kurzem den Preis als bester Torschütze für seine sagenumwobenen 41 Tore 2010/11. Gonzalo Higuaín hingegen fand seine Form nicht, doch scheint in dieser Anfangsphase wieder zum Alten zu werden. Und nicht zu vergessen Karim Benzema, der sich vor seiner Leistenverletzung in bestechender Verfassung befand – Vorsicht vor dieser königlichen Offensivabteilung!
Ein gefährliches Duo, Higuaín und Ronaldo - Foto: Elisa Estrada, Realmadrid.com
MADRID. Die Zahlen von Cristiano Ronaldo sind seit jeher nahezu unfassbar. Seit seinem Wechsel in die spanische Hauptstadt bricht er alle Rekorde und wurde zum Goalgetter schlechthin. Von der MARCA mit dem Pichichi als bester Torjäger ausgezeichnet, betonte er direkt im Anschluss, seinen Rekord in diesem Jahr wieder brechen zu wollen. Bei 41 Ligatreffern zwar unvorstellbar, doch ist für den Portugiesen dieser Tage nichts unmöglich. Nach sechs Spielen in der Meisterschaft ist er nämlich schon wieder ganz vorne mit dabei: Ein Hattrick zum Auftakt in Saragossa, ein weiterer Dreierpack in den „kleinen Derbys“ gegen Rayo und Getafe bedeuten bereits wieder sieben Tore nach sechs Spielen – Platz zwei in der Torschützenliste hinter Lionel Messi. Doch nicht nur als Torjäger tat sich Ronaldo auf, sondern stellte er sich zuletzt auch immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Eine Vorlage für Benzema gegen Getafe und zwei Assists gegen Espanyol sprechen dabei für sich.
Zum Nachlesen:
„Pichichi“ CR – „Vielleicht überbiete ich das nochmal“
Doch die Tatsache, dass die Blancos in dieser Saison die beste Trefferquote der letzten 24 Jahre abliefern, ist nicht alleine der Verdienst des teuersten Spielers der Welt. In diesem Jahr hat er nämlich endlich auch wieder einen Sturmkollegen, der in den Jahren zuvor alle Madridistas glücklich machte. Die Rede ist von Gonzalo Higuaín, der seit seiner Verletzung Anfang 2011 nie wirklich zu alter Form zurückfand. In den ersten Spielen sah es erneut danach aus, als könne sich „el Pipita“ nicht gegen seinen wiedererstarkten Kollegen aus Frankreich durchsetzen, doch schlug dann die Stunde des Argentiniers. Benzema verletzte sich an der Leiste und Higuaín bekam seine Chance. 241 Minuten stand er seit dem auf dem Platz und stellte dabei mit fünf Treffern eindrucksvoll unter Beweis, wieso er dieses Trikot tragen darf. Das macht ihn zum effizientesten Spieler Spaniens, auch wenn man die zuletzt ebenfalls starken Leistungen Benzemas nicht unter den Teppich kehren darf.
Jetzt die neue Ausrüstung von Ronaldo und Co. bestellenDer Hattrick beim letzten Spiel gegen Espanyol Barcelona kann dabei wie ein Befreiungsschlag für Higuaín gesehen werden. Bemerkenswert: Bisher konnte „Golazo“ Higuaín sogar in jeder Saison, seitdem er in Madrid angekommen ist, einen Dreierpack schnüren. 2008/09 wurde Málaga sein auserkorenes Opfer, die er nahezu im Alleingang aus dem Bernabéu fegte. 2009/10 bekam Valladaolid die Qualität des Angreifers zu spüren und auch Valencia wurde beim 3:6-Erfolg der Blancos gleich drei Mal von ihm abgestraft.
Zum Special:
Hattrick und Higuaín? Nichts neues!
Nach dem erneuten Hattrick bei der Nationalmannschaft scheint man sich in Madrid auf einen Higuaín in absoluter Best-Form verlassen zu können. Zusammen mit einem ohnehin überragenden Cristiano Ronaldo und einem hoffentlich wiedergenesen Benzema, werden sich Betis Sevilla, Lyon und Co. in Acht vor dem gefährlichsten Sturm-Trio der Primera División nehmen müssen. Denn selbst die Barça-Fraktion mit Messi, Pedro und Villa stehen hinter den drei Merengues...
CR, Pipita, Benzema – das gefährlichste Sturmtrio EuropasAnzeige
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