Nach dem am Ende souveränen 5:1-Sieg über den Aufsteiger aus Granada präsentierten sich die Spieler hoch zufrieden mit dem Ergebnis und weiteren drei Punkten. Dennoch konnte man auch an diesem Abend wieder sehen, dass keine Mannschaft sich kampflos ergibt und den Königlichen alles abverlangt wird.
Auch Alonso konnte Ronaldo nicht zum Jubeln animieren - Foto: Helios de la Rubia, Realmadrid.com
MADRID. Den Anfang durfte diesmal Jubilar Marcelo machen. Es ist kaum zu glauben, doch der Wuschelkopf vom Zuckerhut ist nun bereits seit fünf Jahren Bestandteil des Vereins. „Ich möchte viele weitere Jahre in Madrid bleiben. Ich fühle mich hier wohl und für mich ist heute ein besonderer Tag, mehr noch wegen diesem Sieg. In jedem Training und in jedem Spiel gebe ich alles für das Team und es ist eine Ehre dieses Trikot zu tragen. Ich kämpfe dafür, hier weitere Spiele zu absolvieren“, so der mittlerweile 23-Jährige, der gleich noch einen Ausblick auf die kommende Partie gegen Málaga gab: „Es wird ein heißer Tanz, das wissen wir. Wir müssen uns jetzt gut ausruhen, dorthin reisen, siegen und eine Runde weiter kommen. So ist der Plan.“
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Sergio Ramos, der mit seinem unnachahmlichen Kopfballtreffer die 2:1-Führung bescherte, zollte nach dem Spiel besonders dem Gegner und seinen Fans Respekt: „Wir wussten, dass Granada defensiv sehr stark ist und gute Konter fährt. Nach dem Ausgleich haben wir eine Reaktion gezeigt und in der zweiten Halbzeit konnten wir mehr Chancen kreieren und Tore erzielen. Granada hat eine sehr gute Mannschaft, die immer versuchen mit dem Ball zu spielen. Sie waren sicher nicht das typische Team, das hier her kommt um sich im Bernabéu einzuigeln. Dazu kann man nur den Hut vor ihren Fans ziehen, die so viele Kilometer auf sich nahmen, nur um sie anzufeuern. Mit diesen Anhängern im Rücken kann dieses Team noch große Resultate erzielen.“
Im Gegensatz zum Sevillano, der nach seinem Tor schnurstracks zum Platzwart rannte um mit ihm zu jubeln, feierte Ronaldo seinen Treffer nicht. Er sei wütend gewesen, über die bis dahin ausgelassenen Chancen,
so Co-Trainer Karanka. Ramos hat mit diesem Verhalten jedoch kein Problem: „Er ist eben sehr ambitioniert und regt sich mehr über die ausgelassenen Chancen auf, als dass er sich über das eine Tor freut. Er will dem Team mit seinem Spiel und seinen Toren nur helfen.“
Jetzt das Trikot mit der 7 von Cristiano Ronaldo bestellen!Immer das Eintrittsgeld wert sind die Leistungen von José Callejón. Der Spanier, der in der zweiten Halbzeit zum Zug kam, agierte wie immer rotzfrech und fügte sich nahtlos ins Starensemble ein. Auch er kam zum Fazit, dass Granada in dieser Saison noch von sich reden machen wird: „Man muss sehen, dass es kein leichtes Spiel war. Sie haben sehr gut umgeschaltet und kamen gefährlich vor das Tor. Auch hatten sie die Unterstützung ihrer Fans, was das Spiel für sie hier im Bernabéu natürlich besonders machte. Dennoch haben wir am Ende die Oberhand behalten, weil wir einfach in den zweiten 45 Minuten mehr Rhythmus in das Spiel bekamen.“
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Abschließend war es Nesthäkchen Raphaël Varane, der über 90 Minuten ran durfte und erneut eindrucksvoll bewies, zu was er fähig ist. Mit seinen 18 Jahren strahlte er eine ungeheure Ruhe aus und war im Zweikampf bärenstark. „In zwei Jahren wird er für die nächsten zehn Jahre Stammspieler in Madrid sein“, sagte Mourinho unter der Woche. „Ich hoffe, dass sich diese Prognose erfüllt, die unser Trainer aussprach. Mein Ziel ist es, dass ich gute Spiele zeige. Als Innenverteidiger dürfen wir keine Fehler machen. Es ist eine sehr schwere Position und ich lerne jeden Tag. Mourinho hilft mir sehr und er weiß ganz genau, wann er mich bringen kann. Mit Sergio Ramos verstehe ich mich perfekt und es macht Freude mit einem solchen Spieler aufzulaufen“, so ein glücklicher Varane.
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