Es gibt wohl kaum Spiele, in denen der FC Barcelona als Außenseiter in die Partie geht. Dieser Clásico bildete jedoch die Ausnahme, doch konnte der Favorit seiner Rolle nicht gerecht werden und die Katalanen schlugen zu. Die Einschätzungen des Siegers fielen dementsprechend positiv aus. Tabellarisch hat man den ganz großen Dämpfer abgewendet und moralisch wiegen diese drei Punkte noch schwerer. Trotzdem wird Madrid auch im Lager Barcelonas noch längst nicht abgeschrieben.
Katalanischer Jubel im Bernabéu - Foto: americanistadechiapas @ flickr
MADRID. Xavi Hernández, Torschütze zum wichtigen 1:2 für die Blaugrana, sprach nach dem Erfolg im Bernabéu von einem „ganz wichtigen“ und „verdienten Sieg“. Gerade nach dem geschossenen Bock von Torwart Valdés in der ersten Spielminute, war er mit dem Comeback seines Teams mehr als zufrieden. „Wir waren sehr viel besser als Madrid, trotz des Fehlers gleich zu Beginn! Unsere Philosophie ist es beherzt und couragiert zu spielen und dies hat sich ausgezahlt, denn anders kannst du hier nicht gewinnen. Dieser Sieg gibt uns einen großen Schub, daher freue ich mich sehr. Ich möchte auch betonen, wie stark Valdés war, denn er hat nach seinem Fehler jeden Ball ganz selbstbewusst gespielt.“
Lies auch:
Keine Machtübernahme: Ronaldo und Co. versagen trotz Blitztor
Abwehrspieler Gerard Piqué war von der Dominanz Barcelonas gleichermaßen überzeugt und blies ins gleiche Horn wie Xavi: „Wir haben guten Fußball gespielt und unsere Art hat sich gegenüber der von Madrid durchgesetzt. Sie sind gut ins Spiel gekommen, aber wir hatten weiterhin Vertrauen in uns und haben dann bis zum Schluss dominiert und die Partie in unseren Händen.“
Sein Trainer Pep Guardiola war sichtlich von seiner Mannschaft beeindruckt, gestand aber auch etwas mehr von den Königlichen erwartet zu haben. Madrid bleibe dennoch der härteste Rivale im Kampf um die Meisterschaft: „Man muss Madrid zu den ersten 15 Minuten gratulieren, da waren sie sehr stark. Ich bin noch nie in diesem Stadion gewesen, ohne leiden zu müssen. Wir wussten, dass sie uns früh angreifen werden. Dennoch konnten wir leichter als gedacht zurückkommen. Ich denke dennoch nicht, dass Madrid nun zerstört oder am Boden ist. Sie werden ihre Partien absolvieren, in den Urlaub gehen und dann weiter unserer härtester Konkurrent sein. Wir müssen gewarnt sein, ich hatte auch schon mal zwölf Punkte Vorsprung und musste hier noch um alles spielen.“
Alle Infos auch auf Facebook, jetzt Fan von Realmadrid.de werden!Fotohinweis:
Dieses Foto wurde americanistadechiapas von bei flickr unter
creative commons Lizenzbedingungen veröffentlicht.
Anzeige
Noch nicht registriert?
Jetzt registrieren!Glücklich, gelöst und vor allem Stolz auf das Erreichte präsentierte sich Cheftrainer José Mourinho...
Fans, Kameras und Bodyguards folgen Cristiano Ronaldo auf Schritt und Tritt. Superstars wie der aus...
Man muss schon ein überzeugter Optimist sein, um zu glauben, an einem Sonntagmorgen um 8:30 Uhr...
Karim Benzema hat dank seiner zwei Treffer gegen San Sebastian Geschichte geschrieben: Der...
Real-Präsident Florentino Pérez legt noch einen drauf! Nach der Präsentation des neuen Bernabéu...
Leserkommentare