Emilio Butragueño gab heute im Rahmen der Spielplanauslosung bekannt, dass man sich in Sachen Kaderplanung immer noch weiter verbessern könnte. Neymar oder Agüero bilden dabei wohl das letzte offensive Puzzlestück. Zeitdruck verspürt der Direktor für institutionelle Beziehungen allerdings keinen. Die Parole der Vereinslegende: Abwarten…
Emilio Butragueño hat schon einiges gesehen im Fußball und konnte sowohl auf dem Feld, als auch abseits des Rasens den ein oder anderen Weltklassefußballer heranwachsen sehen. Einen hat man an der Concha Espina aber schon seit längerem im Visier: Neymar da Silva. Der 19-Jährige gilt vor allem medial als das Supertalent der heutigen Zeit. Was viele erst durch den Medienrummel mitbekommen, weiß man intern beim Rekordmeister schon länger. „Neymar ist ein Spieler an dem wir hier bei uns schon seit seiner Jugendzeit denken. Er hat sehr großes Talent und eine riesige Zukunft vor sich.“ Lobende Worte also vom Direktor für institutionelle Beziehungen, doch damit nicht genug. „Er ist 19 und wir alle werden seinen Fortschritt noch sehen. Es gibt keinen Zweifel, dass er ein außergewöhnliches Talent besitzt. Er ist ein Mann, der in der Zukunft noch seinen Abdruck im Fußball hinterlassen wird“, fuhr er fort. Der Ritterschlag also von „el Buitre“ (auf deutsch: der Geier), doch was jetzt? Holt man das Welttalent nun an die Concha Espina?
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Dass man mittlerweile in Madrid größer denkt, als in den letzten Jahren, scheint Fakt zu sein. Man hat sich zwar schon immer um die besten Spieler der Welt bemüht, doch hat man es zumeist bei einer Elf belassen. Dieses Jahr soll wohl die gesamte Mannschaft „perfektioniert“ werden. „Der Kader ist momentan schon ausgezeichnet besetzt, das heißt aber nicht, dass er nicht noch verbessert werden kann. Man kann sich immer verbessern“, gab Butragueño trocken zu Protokoll. Dabei ist sich der 48-Jährige aber auch bewusst, um was es vielen Fans geht – die Zukunft.
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„Wir haben dieses Jahr viele Spieler gekauft und nun sind wir bestens gerüstet. Aber ich bestehe darauf, dass alles verbessert ist.“ Das Streben nach Erfolg! Nun hat man aber wohl die Qual der Wahl beim Pokalsieger, wer soll es denn nun werden für die „Perfektion“,
Kun Agüero vom Stadtrivalen Atlético oder doch der „Pelé-Nachfolger“ Neymar?„Agüero und Neymar sind zwei absolut hochklassige Spieler und ich muss nicht wählen. Der Klub entscheidet, wenn er sich überhaupt für einen entscheidet. Also heißt es abwarten.“ Kaum auszuhalten für die Fans, dieser Tage noch weiter abzuwarten, wenn es um den wohl größten Kracher dieses Sommers geht. Zu viele Fragen sind noch ungeklärt, doch „el Buitre“ sieht es gelassen: „Wir haben sehr gute Stürmer. Wir werden also sehen, doch unsere Angreifer sind extraklasse. Es sind noch einige Wochen im Juli. Bleibt nicht viel zu sagen, aber im Fußball weiß man nie.“ Scheint also doch knapp zu werden mit der Vorbereitung, wenn man nicht sofort handelt, wie beim ersten klingenden Namen dieses Transferfensters – Fabio Coentrão.
Insgesamt hat das Hin und Her um den jungen Portugiesen nämlich ein glückliches Ende für die „Blancos“ genommen, konnte man den 23-Jährigen doch gesten Mittag
endlich offiziell unter Vertrag nehmen. Eine Tatsache, die für Erleichterung in der Vereinsführung sorgte. „Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung in diesem Fall. Wir wissen wie sich der Markt verhält wenn Real Madrid Interesse an einem Spieler bekundet. Wichtig ist für uns aber, dass er nun bei uns ist. Jetzt sollte man sich auf die Zukunft konzentrieren und dabei geht es darum die Fans glücklich zu machen.“
Entscheidend ist auch, was der Trainer von seinem neuen Schützling hält, immerhin ist es schon interessant, dass Mourinho noch Anfang letzter Saison meinte, er brauche keinen neuen Linksverteidiger.
Zitat von Mourinho (2010): „Ich bin froh, dass Marcelo seit dem ersten Tag mit mir arbeitete, weil er nicht Teil der Nationalmannschaft Brasiliens war. In diesen zwei oder drei Monaten hat sich einiges verändert. Ich habe kein Problem damit zu sagen, dass ich einen neuen Linksverteidiger wollte, aber ich bin froh, dass niemand gekommen ist, weil wir nun, meiner Meinung nach, den besten haben!“ Butragueño gab im Interview aber klar zu verstehen, wie integriert der Erfolgscoach bei diesem Deal war. „Der Trainer hat sehr viel Interesse gezeigt in dieser Zusammenarbeit.“
Nach den insgesamt schon fünf Verpflichtungen bislang, sowie den Rückkehrern Royston Drenthe und Daiv Mateos hat sich die Kadergröße auf 28 gehoben. Zu viele für die Liga, die nur 25 Spieler über 21 Jahren registrieren lässt! Doch dafür sollen ja auch noch einige Akteure den Verein verlassen. Leider konnte aber noch kein einziger Abgang verzeichnet werden. „Der Markt befindet sich momentan in keiner guten Lage“, gab der Spanier zu verstehen. Und überhaupt wäre man darauf bedacht es insgesamt ruhiger anzugehen, wenn es um Verkäufe geht. Ob man wieder solange mit der „Operacion Salida“ wartet wie in den letzten Jahren, als man zum Schluss des Transferfensters nur noch „Sommerschlussverkaufspreise“ erzielte? Realmadrid.de bleibt dran!
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