Mit dem anstehenden Beginn der Saisonvorbereitung scheint auch das Transferkarussel wieder an Fahrt aufzunehmen. Fábio Coentrão trainiert derzeit noch in Lissabon bei Benfica, doch wie Realmadrid.de bereits berichtete, will der Portugiese unbedingt – und zwar nur – nach Madrid wechseln. Die Spekulationen nehmen von Tag zu Tag zu und es will sich zwischen Benfica und den Königlichen einfach kein gemeinsamer Nenner finden. Dies nagt besonders an Coentrão, der seinen Abschied aus Lissabon nun durch Provokationen vorbereitet...
Eigentlich sollte Fábio Coentrão schon seit einigen Wochen ein ‚Königlicher’ sein, doch sein jetziger und sein wahrscheinlich zukünftiger Verein können sich nicht auf die Transfermodalitäten einigen. Erst forderte Benfica 30 Millionen Euro, dann gaben sie sich mit 22 Millionen zufrieden, wobei sich die Portugiesen nicht zwischen den zusätzlich gebotenen ‚Blancos’ entscheiden konnten. Letztendlich berichteten spanische Medien, dass Real Benfica nur noch läppische 15 Millionen Euro für den Linksverteidiger biete. Diese zerrenden Wochen der Ungewissheit machen Coentrão ordentlich zu schaffen. Er ist genervt von dem ganzen Theater und lässt seine Laune bei seinem Trainer Jorge Jesus höchstpersönlich aus. Laut der Sportzeitung ‚Correio da Manha’ habe der 23-Jährige in der Trainingseinheit am Donnerstag, aufgrund lethargischem Trainings, eine heftige Auseinandersetzung mit seinem Coach gehabt und ein paar Stunden später soll er, der MARCA zufolge, eine Mannschaftssitzung verlassen haben. Ganz zur Überraschung seiner Mitspieler, galt Coentrão doch schließlich immer als freundlicher, respektvoller und ehrlicher Mensch. „Rebelle Coentrão“, titelte die Sportzeitung AS heute.
Zum Nachlesen:
15 Millionen Euro plus Spieler - mehr nicht
Was für ein Transfertheater! Doch die Probleme in diesem Caso reißen auch nicht ab:
Wie Realmadrid.de berichtete, signalisiere nun auch der FC Chelsea sein Interesse am portugiesischen Linksfuß. Geht es nach Benfica, würden sie die Verhandlungen mit den ‚Merengues’ beenden und ihn sofort für 30 Millionen Euro nach London verkaufen – doch Coentrão lehnte ab, er betonte schon des öfteren, dass er nur zu Real Madrid wolle. Und wenn nicht in diesem Sommer, dann eben später. Madrid oder Lissabon, was anderes zählt für den Blondschopf nicht. Doch der portugiesische Traditionsverein pocht auf das Geld und will nun versuchen, Fábio Coentrão von einem Engagement beim FC Chelsea mit Neu-Trainer Villas-Boas zu überzeugen.
Fábio Coentrão will unbedingt beim Trainingsauftakt in Valdebebas am übernächsten Montag mit dabei sein und daraufhin mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Los Angeles fliegen. Er persönlich hofft mit dem näher kommenden Trainingsbeginn der ‚Madridista’ am 11. Juli, dass nun endlich Bewegung in die stockenden Verhandlungen kommen wird. Dabei setzt er besonders auf Coach José Mourinho, dessen Worte bekanntlich eine Menge bewirken können. ‚The special one’ könnte die Führung um Florentino Pérez überstimmen, den Preis wieder steigen zu lassen. Beäugt man die Historie dieses Transferhickhacks, so scheint dies aber eher unrealistisch. Wenn Chelsea doppelt so viel bietet wie die ‚Blancos’, so können die nächsten Verhandlungen wieder wochenlang andauern und womöglich genauso schleppend verlaufen, wie bisher. Realmadrid.de bleibt natürlich am Ball!
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