Und täglich grüßt das Murmeltier! Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Viererkette sind die Verantwortlichen der „Blancos“ immer noch nicht fündig geworden. Nach den Absagen von Vidic, Cole und Thiago Silva fischt man weiterhin im Trüben, als es um einen alten Bekannten wieder etwas lauter wird. Zwischen Real Madrid und Inter soll es laut der ‚Marca‘ im Fall „Maicon“ – der eigentlich schon lange von der Liste gestrichen wurde – zur Einigung gekommen sein...
Ashley Cole wurde von seinem Trainer Carlo Ancelotti als unverkäuflich erklärt. Zu wichtig ist der Linksverteidiger für das Spiel der „Blues“. Und auch Nemanja Vidic wurde ad acta gelegt. Sein Wunsch, nach Madrid zu wechseln, entstand, weil Manchester United ihm keinen neuen Vertrag angeboten hatte. Bei den „Red Devils“ ist es Gang und Gäbe, dass ein Spieler, auf den Wert gelegt wird und den man gerne auch weiterhin an sich binden will, zwei Jahre vor Auslauf seines Vertrages ein neuer Kontrakt vorgelegt wird. Dies geschah verspätet, weshalb die Gerüchteküche zu brodeln begann, doch mit der Meldung der neuen Unterzeichnung wieder abkühlte. Doch gerade umgekehrt ist es bei Maicon, denn hier wird es wieder heißer. Laut ‚Marca‘ soll es endlich Klarheit geben. Der Deal platzte, weil Tripple-Sieger Inter Mailand 35 Millionen Euro wollte, während die „Königlichen“ nur höchstens 25 Millionen auf den Tisch legen wollten. Doch Pérez wäre nicht Pérez, wenn er diese Mindestablöse nicht runterhandeln könnte. So wurde heute gemeldet, dass man sich bei 28 Millionen traf und der Serienmeister aus der „Serie A“ dem Wechselwilligen keine Steine mehr in den Weg legen will. Somit ist die Tür für den Brasilianer weit offen, aber ...
... die Frage ist, ob er auch durch sie durch geht. Denn mit der Einstimmigkeit beider Parteien hat es sich noch nicht erledigt. Der Drops ist nicht gelutscht, die Unterschrift nicht gesetzt, denn eine weitere Meinungsverschiedenheit hindert dieses Gerücht daran, offiziell zu werden. Denn der Rechtsfuß verlangt mehr Gehalt, als die „Merengues“ zahlen wollen. Während das Obergeschoss im Hauptstadtklub nicht bereit ist, mehr als fünfeinhalb Millionen pro Saison auf die Bank des „Selecao“-Spielers zu überweisen, fordert dieser Sieben. 5,5 Millionen und 7 Millionen klingen angesichts der Tatsache, dass die Differenz von Madrid und Mailand damals bei 10 Millionen lag - denn wie oben angesprochen wollten Letztere 35 Millionen Euro, während Erstere 25 Millionen Euro als Ablösesumme verlangten - garnicht nach so viel. Die ‚AS‘ behauptet, dass binnen der nächsten 24 Stunden bekannt gegeben wird, ob der Transfer statt findet oder nicht. Die Entscheidung soll bis Donnerstag gefallen sein. Selbst wenn die Meldung über das Einverständnis des amtierenden Champions League-Siegers wahr sein sollte, ist der Wechsel nicht in trockenen Tüchern.
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