Während die WM-Akteure noch im wohlverdienten Urlaub verweilen, haben alle anderen bereits das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. In einem überschaubaren Kreis von zehn Spielern aus der ersten Mannschaft sowie einigen Canteranos aus der Reserve wurden gerade einmal zwei Tage unter der Leitung des neuen Star-Coachs José Mourinho absolviert. Doch schon jetzt zeigt sich Esteban Granero von seinem neuen Trainer hellauf begeistert und freut sich ebenso auf seinen neuen Kollege Pedro León…
Mourinho kam mit der Aufgabe an die Concha Espina, etwas zu verändern. Vier Clasico-Niederlagen in Folge, zwei Jahre ohne jeglichen Titel, man musste dem Rivalen aus Katalonien zwei mal nacheinander zum Meistertitel gratulieren und in der Champions League war ebenfalls doppelt im Achtelfinale schluss. Und anscheinend ist der Unterschied zwischen Pellegrini und Mourinho groß, zumindest was die Trainingseinheiten angeht: „Jeder Trainer hat seine eigenen Methoden, bisher haben wir zwar erst eineinhalb Tage trainiert, aber er hat schon jetzt seine Handschrift hinterlassen. Die Einheiten sind nicht sehr lang, dafür aber umso intensiver“, wird der gebürtige Madrilene über seine ersten Eindrücke zitiert. „Ich denke, man kann ihn nicht mit anderen Trainern vergleichen“, so Granero weiter, der es außerdem als wichtig empfindet, viel mit dem Ball zu arbeiten, wie es unter der Regie des Portugiesen der Fall ist. Zudem korrigiert er das falsche Bild über „The Special One“ in den Medien und bestätigt, dass er einem „sehr nahe“ ist und „korrigiert, ermutigt und hilft, sich zu verbessern.“
Auch für Neuzugang Pedro Leon findet „El Pirata“ positive Worte und weiß, wie es ist, vom kleinen Vorstadtclub zum größten Verein der Welt zu wechseln: „Ich kenne Pedro Leon noch aus der U-Auswahl Spaniens und ich freue mich, dass er kommt. Ich kann mich in seine Lage versetzen, es ist eine ähnliche Situation wie bei mir damals. Von Getafe nach Madrid zu wechseln ist ein großer und schwieriger Schritt, aber er hat viel Potenzial und Qualität und braucht sich nicht zu verstecken. Er wird wie jeder um seinen Platz kämpfen“, empfängt der Rechtsfuß seinen neusten Mannschaftskollegen mit offenen Armen.
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