Das wohl größte deutsche Talent des Jahrzents, Mario Götze, ist bereits mit 19 Jahren fester Bestandteil beim Deutschen Meister Borussia Dortmund und spielt auch in den Planungen von Bundestrainer Joachim Löw eine sehr große Rolle. Laut der MARCA sollen die Königlichen stark am Shootingstar interessiert sein, sowie auch am belgischen Mittelfeld-Talent Eden Hazard. Dagegen gibt es in der „Causa Neymar“ seit der letzten Meldung keine neuen Informationen – eines ist jedoch klar: sein Berater Wagner Ribeiro will ihn in Madrid sehen...
Götze, Hazard und Neymar im Fokus von Real Madrid - Foto: Realmadrid.de
MADRID. Ein 19-Jähriger mit deutschen Tugenden wie Disziplin und Integrationsfähigkeit. Einer, der zum Superstar geformt werden kann und viel Entwicklungspotential besitzt – schnell, trickreich, kreativ, variabel, torgefährlich! Die Rede ist von Mario Götze. Seine Eigenschaften des deutschen Youngsters passen genau in das Beuteschema von Real Madrid. Nicht zuletzt seit Sami Khedira und Mesut Özil konnte man erkennen: deutsche Spieler stehen hoch im Kurs. Wie die spanische Sportzeitung MARCA gestern berichtete, hätten die Verantwortlichen der Merengues nun am nächsten Deutschen gefallen gefunden, eben jenem Mario Götze. Schon in der Sommertransferperiode trudelte ein Angebot aus London vom FC Arsenal für den Rechtsfuß im Ruhrgebiet ein – 40 Mio. Euro war Götze den „Gunners“ wert, der BVB lehnte ab. Doch nicht nur Dortmund, auch der Spieler wollte bleiben. „Ich habe keinen Grund, den BVB jetzt zu verlassen. Ich habe alles hier: Erfolg, meine Familie und ich bin hier verwurzelt“, lehnte der bodenständige Nationalspieler die Offerte ab. „Wir wissen, dass Mario für europäische Mannschaften sehr interessant ist", teilte BVB-Sportdirektor Michael Zorc damals mit.
Hier die Trikots von Götze, Hazard und Co. kaufen!BVB-Boss Watzke meldete sich heute allerdings zu Wort und bezeichnete seinen Schützling als unverkäuflich: „Er hat Vertrag bis 2014, ist glücklich hier und wir sind glücklich mit ihm. Natürlich wäre es ihm gegenüber unfair, jedes Gespräch abzulehnen, das mit Real Madrid oder dem FC Barcelona zu tun hat. Aber er hat keinen Grund, zu gehen. Wir werden ihn halten.“ Trotzdem hakte die MARCA beim deutschen Supertalent nach und musste feststellen, dass er einen Wechsel zu Real nicht konkret ausschließt, allerdings größere Sympathien für den FC Barcelona hegt: „Niemand weiß, was in der Zukunft passiert. Sahin hat sich auch in Dortmund entwickelt und spielt jetzt ja für Real Madrid. Wir werden es sehen, auch wenn meine Lieblingsmannschaften in Europa noch immer Arsenal und Barcelona sind...“
Dennoch: einen positiven Einfluss – wenn es gilt, Götze zu „ködern“ – könnte der Ex-Dortmunder Nuri Sahin haben, der mit Götze Deutscher Meister wurde und sich stets prächtig mit ihm verstand, ob auf oder neben dem Platz. Laut dem Bericht der MARCA, habe Sahin den Funktionären bereits begeistert mitgeteilt, was der 19-Jährige für unglaubliche Fertigkeiten besitze. Sehen wir das deutsche Offensivduo Özil-Götze bald nicht nur beim DFB wirbeln, sondern auch im Bernabéu? Gespannt gilt es, dies zu verfolgen, wie auch die immer wieder aufkommenden Gerüchte um den 20-Jährigen Belgier Eden Hazard. Der Mann vom OSC Lille steht schon lange in den Notizblöcken der europäischen Topclubs, auch Florentino Pérez soll vom 170 cm großen Kreativspieler angetan sein. Hazard soll bereits öffentlich bekundet haben, dass Real Madrid ihn sehr reize. Dazu betonte sein Berater des Öfteren, wie gerne sein Schützling doch für die Merengues spielen würde.
Abschließend, es geht mal wieder um...? Genau, Dauertransferthema Neymar! Bei dieser Personalie gibt es derzeit keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Klar ist jedoch, dass Berater Wagner Ribeiro Neymar im weißen Dress sehen will. „Ich werde solange arbeiten, bis Neymar endlich in Madrid ist. Es ist einfach der beste Verein für ihn. Es war schon damals mit Robinho kompliziert, aber auch da hat Florentino Pérez prächtig mit mir zusammen gearbeitet und wir konnten diesen Deal realisieren. Ich hoffe, dass es bei Neymar genauso laufen wird“, so der Berater gegenüber der AS. Laut dem brasilianischen Webportal IG sei der Vertrag mit Neymar bereits unterschrieben, wonach die Verantwortlichen der Blancos 58 Mio. Euro hinblättern müssen. Bei Transfers mit südamerikanischer Beteiligung weiß man, dass vielerlei Firmen an Spielerrechten verfügen – so auch beim 19-Jährigen Toptalent. So wie es aussieht, muss sich der FC Santos noch mit den Spielerrechteinhabern einigen, sowie Neymar und die Offiziellen der Öffentlichkeit „reinen Wein einschenken“. Realmadrid.de bleibt dran!
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