Gonzalo Higuaín ist schon ein Teufelskerl! Immer und immer bewies er sein Talent auf dem Spielfeld, doch diesmal ist der aktuelle Konkurrent sein eigener Körper. Doch „Pipita“ scheint langsam Oberhand in seinem Kampf gegen die Verletzung zu gewinnen. Betrat er erst letzte Woche wieder den Trainingsplatz, keimen die Träume, den Goalgetter gegen den Erzrivalen aus Barcelona einnetzen zu sehen. Ein realistisches Ziel, oder doch nur Wunschdenken?
Keine zwei Monate ist die Bandscheiben-Operation von Gonzalo Higuaín her und schon steht der Mann wieder auf dem Rasen. Kurz nach dem Eingriff war zwar von vier Monaten Spiel-Abstinenz die Rede, doch da hat man die Rechnung anscheinend ohne „Pipita“ gemacht! Der 24-Jährige hat von Anfang an die Mentalität an den Tag gelegt, die nötig ist, um so eine Verletzung zu überstehen und ist nun gewillt diese vier Monate zu verkürzen. „An einem Tag erzählte mir jemand, dass der Heilungsprozess schneller vorangeht wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, davon träumt wie man zurückkehrt, jubelt und mit seinen Leuten feiert… Das verbessert einen Spieler physisch und emotional,“ so Higuaín erst kürzlich im Interview. Die richtige geistige Einstellung ist also ebenso essenziell, wie ein gutes Aufbautraining.
Der Operateur, Dr. Fessler, sprach jedoch damals schon eine Warnung trotz erfolgreichm Eingriff aus, dass man wohl eher länger auf den Argentinier verzichten werden muss. „Er wird direkt wieder gehen und in 2 bis 3 Wochen wieder joggen können. In 2 Monaten sollte er in der Lage sein das Training wieder aufzunehmen, aber spielen ist erst in 4 Monaten realistisch. Es war wie gesagt eine erfolgreiche Operation, aber er wird mit 95% seiner Leistungsfähigkeit wieder kommen. Um 100% zu erreichen, wird es ein Jahr dauern“, so die klaren Worte des Spezialisten.
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Nach Higuaín-OP: 4 Monate Ausfall, 12 Monate bis zu 100%
Bis zum Ende des Monates soll Higuaín wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren können, um so das gesteckte Ziel „el clásico“ (16. April) bestreiten zu können. Ein Ziel, das sich der Argentinier bewusst gesteckt hatte, um die Motivation für die Rückkehr hoch zu halten - eine Taktik die aufzugehen scheint. Im Aufbautraining wirkt der „Goalgetter“ bislang zumindest so, als könne er schmerzfrei agieren, doch ob es für 90 Minuten im „Clash der Giganten“ reichen würde? Wie „AS“ erfahren haben will, soll er bis zu 8 Stunden am Tag, in Doppelschichten morgens und abends, in Valdebebas an seiner Rückkehr arbeiten.
Auf dem Rasen lief er bereits Zick Zack um aufgebaute Hütchen und konnte mit dem Ball ohne Schmerzen trainieren. Gute Aussichten also für eine Steigerung der Trainingseinheiten bis zum Ende des Monats. Gegenüber „Realmadrid.tv“ sprach der Argentinier über seine Rückkehr, zumindest auf den Trainingsplatz. „Nach zwei Monaten des Leidens wieder trainieren zu können ist ein unglaubliches Gefühl. Es gibt Dinge die kann man mit Worten nicht erklären.“
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Higuaín: „Ich träume davon, das Trikot wieder überzustreifen…“
Allerdings stellt sich die Frage, ob das Kräftemessen mit den Katalanen nicht vielleicht zu früh kommen könnte. Die nächsten Wochen werden wohl darüber Aufschluss geben, wie nah die Nummer 20 an seine eigenen 100% kommen kann. José Mourinho würde sich wohl über eine weitere Option, in Form des unbändigen Gonzalo Higuaíns, begeistert zeigen.
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