Nach ewigem Hin und Her hat sich also der „Kindheitstraum“ von Fábio Coentrão doch noch erfüllt. Happy End für den 23-Jährigen, der auf seine neue große Herausforderung brennt und sich freut, nun beim größten Klub der Welt unter Vertrag zu stehen. Nachdem der Deal heute als perfekt gemeldet und sämtliche Formalitäten samt Medizin-Check geklärt wurden, gab der Blondschopf gegenüber dem klubeigenen Sender sein erstes Interview als Madridista. Trotz vielen Angeboten aus Europa entschied sich Coentrão für Real Madrid – und für den großen Konkurrenzkampf…
Fábio Coentrão darf also doch noch lachen. Nach verbittertem Trainieren und Streitereien mit seinem – jetzt ehemaligen – Coach Jorge Jesus setzte der portugiesische Nationalspieler seinen Willen durch. Das Ziel: Real Madrid, nicht Chelsea London oder Bayern München. Die Begründung liegt auf der Hand, denn wenn ein Spieler zu Real Madrid kommt, hat er folgende Worte parat: „Jeder Fußballer träumt davon, irgendwann einmal für Real Madrid zu spielen. Ich möchte das schon, seit ich ein kleiner Junge bin. Es ist ein Kindheitstraum, für diesen Klub zu spielen. Und jetzt ist er wahr geworden, es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich hoffe, dass ich den Leuten zeigen und beweisen kann, dass ich bereit für diese Herausforderung bin“, so Coentrão in seinem ersten Interview als Spieler des spanischen Rekordmeisters. Es sei an der Zeit gewesen, einen neuen Schritt in seiner Karriere zu wagen, erklärte der Linksfuß. „Ich sagte mir immer: entweder bei Benfica bleiben oder zu Real Madrid gehen. Jetzt wollte mich Real Madrid und ich hatte keine Zweifel mehr. Ich bin aufgeregt und freue mich sehr, mit den besten Spielern der Welt zusammen zu spielen. Die Mannschaft hat große Qualität.“
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Fábio Coentrão, der erste Kracher des Sommers
Sicherlich hat auch die Empfehlung seines Landsmannes Cristiano Ronaldo dazu beigetragen, dass der Transfer schließlich so über die Bühne ging. Ronaldo machte schon vor Wochen keinen Hehl daraus, mit seinem Kollegen aus der Nationalmannschaft auch im Verein zusammenspielen zu wollen. So hatte es zwar erst den Anschein, als könne der Deal trotzdem noch platzen, da sich die beiden Klubs finanziell nicht einig wurden, doch hatte José Mourinho letzten Endes wieder ein Wort mitzureden. Der Trainer der Königlichen kam am Wochenende aus dem Urlaub zurück und setzte sich bereits am Montag wieder an den Schreibtisch, um mit sämtlichen Kaderplanungen voranzuschreiten. So hat er also auch Coentrão in seinen Plänen und möchte ihn am 11. Juli zum Trainingsauftakt in Valdebebas sehen. „Ich bin natürlich bereit, voll durchzustarten. Ich bin jetzt beim größten Klub der Welt, das spornt natürlich an. Es ist gut, dass ich viele von der Nationalmannschaft kenne und mich so besser anpassen kann. Mourinho ist der beste Trainer der Welt und ich bin froh, dass ich der Ehre zuteilwerde, mit ihm zusammenzuarbeiten“, schwärmte der neue Mann für die linke Seite von seinem künftigen Chef.
Jetzt bestellen: Sicher dir hier das Trikot von Fábio CoentrãoDoch auch Reals bisher teuerste Neuzugang in diesem Sommer dürfte wissen, dass er mit dem Brasilianer Marcelo einen großen Konkurrenten auf seiner Position hat und ‚the Special One‘ nach der Leistung und nicht nach dem Marktwert aufstellt. Fábios Motto: Konkurrenz belebt das Geschäft! „Für Real Madrid ist das gut. Es ist immer gut, Spieler wie Marcelo zu haben. Er besitzt große Qualität und wir beide werden hart dafür arbeiten, um zu spielen. Wir werden uns jede Woche im Training anstrengen und schwitzen, um am Wochenende dann zu spielen. Es tut der Mannschaft gut, da bin ich mir sicher. Alle werden ihr Nutzen daraus ziehen“, stellte er zum Abschluss klar. Man darf also gespannt sein, wie und auf welcher Position Mourinho Marcelo und Coentrão einplant. Klar ist: Beide Spieler besitzen große Klasse und können in der nächsten Saison wichtig für den angestrebten Erfolg werden..
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