30.12.2011, 16:49
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Interviews

„Im ersten Spiel gleich gegen Madrid, was für ein Auftakt“

„Ruuud“-Rufe gab es im Bernabéu zu genüge, als Ruud Van Nistelrooy für die Königlichen von 2006 bis 2010 auf Torejagd ging. Für den Publikumsliebling, der im Herbst seiner Karriere über Hamburg im Sommer nochmals zum FC Málaga wechselte, wird es auch am 3. Januar viele Ovationen der Madridistas geben. Real Madrid trifft gleich im ersten Spiel des neuen Jahres in der Copa del Rey auf die Andalusier – der Niederländer ist bereits jetzt heiß auf die Begegnung, wie er im Interview verriet.

„Im ersten Spiel gleich gegen Madrid, was für ein Auftakt“

Freut sich auf das Spiel im Bernabéu, RvN - Foto: Elisa Estrada, Realmadrid.com

„Müssen uns eine gute Ausgangsposition im Hinspiel erarbeiten“

MÁLAGA. Viele Anhänger Real Madrids schielen bereits mit mehr als nur einem Auge auf den möglichen Pokal-Clásico in der nächsten Runde, doch muss der Form halber erst einmal ein Gegner wie der FC Málaga aus dem  Wettbewerb gekickt werden, genauso wie Barcelona Osasuna bezwingen muss. Schwer genug, schaut man sich mal den Kader und die Entwicklung des neureichen Klubs an der spanischen Costa del Sol an. Zwar gewannen die Merengues in der Hinrunde der Primera División mit 4:0 im La Rosaleda, doch jedes Spiel fängt bekanntlich von Null an. Madrids ehemaliger Angreifer, Ruud Van Nistelrooy, freut sich schon auf den Härtetest: „Das neue Jahr fängt gleich mit so einem großen Spiel an. Es ist ein toller Auftakt und auch eine riesige Gelegenheit, uns gegen eine starke Mannschaft zu beweisen und zu schauen, welches Niveau wir erreichen können“, so Málagas Stürmer. Als Ex-Blanco weiß Van Nistelrooy natürlich, wie man gegen Real Madrid bestehen kann: „Gegen solch einen Gegner müssen wir als echtes Team spielen. Das Hinspiel wird für uns richtungsweisend sein, in dem wir uns eine gute Ausgangslage für das Heimspiel verschaffen müssen. Uns erwartet harte Arbeit!“

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Insgesamt hat sich Ruud die Hinrunde im Dress des Tabellen-Siebten wohl etwas anders vorgestellt. Nach 13 Spielen steht nur ein Tor auf dem Konto. Seit Ende Oktober ist der sympathische Niederländer nur noch Edelreservist. Beim Aufeinandertreffen gegen Madrid schmorte er sogar die vollen 90 Minuten lang auf der Bank. Doch der erfahrene 35-Jährige, der seine Klasse schon in sämtlichen europäischen Top-Ligen unter Beweis stellte, bleibt cool und weiß, was er zu tun hat: „Für mich ist es wichtig, topfit zu sein und mit meinen Kollegen Spaß am Fußball zu haben.“ Für 2012 wünscht sich der Mittelstürmer nur das Beste: „Ich hoffe, dass ich meine Form wieder steigern kann und wir am Ende oben in der Tabelle stehen werden.“

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geschrieben von Filip Knopp

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