Während es im „Caso Gago“ nur noch um die Verhandlung der Konditionen geht, verzögert sich der Wechsel Diarras immer weiter. Die Angebote interessierter Vereine für den 26-Jährigen liegen im Schnitt knapp zehn Millionen Euro unter dem gewünschten Preis der Madrilenen. In beiden Fällen droht „Teuer kaufen, billig verkaufen“ die Madrilenen heimzusuchen.
Keine Spiele, nur Training; Gago will in die Heimat zurück - Foto: Realmadrid.com
MADRID. Fernando Gago hat gestern in seiner Heimat Argentinien geheiratet und hält weiter an seinem Traum fest, Madrid für seinen alten Klub Boca Juniors zu verlassen.
Wie Realmadrid.de berichtete, hatte Agent Marcelo Lombilla nach viel Hin und Her eingelenkt und den Wunsch Gagos zu Boca zu wechseln, bestätigt. „Ich hätte es mir vor Tagen nicht vorstellen können, dass er auf viel Geld verzichten würde, um wieder für Boca zu spielen, aber es ist so. Wir müssen jetzt mit Real Madrid verhandeln und schnell eine Lösung finden.“ Dies sei nach Angaben der AS auch bei den „Xeneizes“ angekommen, die Argentinier streben jedoch lediglich eine Ausleihe an. Die Königlichen ließen Gago allerdings nur mittels eines Transfers gehen, so das Blatt. „Wir haben mit seinem Agenten gesprochen, alles bleibt im Stand-by-Modus bis Madrid einwilligt und man sich über die Konditionen einig wird. Gago will unbedingt wechseln und das ist, was zählt. So wie er agiert, zeigt sich, dass er den Klub liebt und wir wollen ihn“, so der Vize-Präsident José Beraldi. Alles hängt nun von den Königlichen ab.
Nur hier: Die Tickets für die kommenden Spiele der Königlichen!Der Wechsel des Franzosen scheint komplizierter zu werden, als gedacht. Aktuell bot Galatasaray - laut Informationen der AS - acht Millionen Euro für den zentralen Mittelfeldspieler, dies wurde von den Königlichen natürlich sofort abgelehnt. Die Verantwortlichen der Türken setzten sich zusammen und nahmen Kontakt zum Generaldirektor José Ángel Sánchez auf. Der ehemalige Zehner der Madrilenen soll 20 Millionen Euro kosten, an diese Summe kommt aber bis dato kein Verein heran und so könnte sich der Verkauf noch weiter in die Länge ziehen. Die Angebote hinken dem vollen Preis deswegen hinterher, weil Lass selbst einräumte, dass er den Verein verlassen will. Real rechne deswegen mit einer Verzögerung des Abgangs Diarras und einer Einbüßung hinsichtlich der Transfersumme. Für die Merengues steht fest: Unter 17 Millionen wird der Spieler nicht abgegeben. Juventus Turin bot zwölf Millionen Euro, die lächerlichen Angebote seitens Tottenham und Manchester United mal außen vor (7 Mio.; 9 Mio.). Der 26-Jährige will jedoch in die Premier League zurück. Nachdem Mou Diarra das OK gegeben hatte, in Madrid zu bleiben und zu trainieren, kam er mit Verspätung am Dienstag in Madrid an, weswegen er sich nicht mehr mit „the Special One“ treffen konnte. Er sei aus persönlichen Gründen nach Paris gereist.
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