Ohne Erfahrung bleiben die Titel auf der Strecke! So besagt es zumindest das Lehrbuch, doch macht sich dieses Jahr eine "königliche" Rasselbande daran, diese Fußballthese zu wiederlegen! Mit einem Durchschnittsalter, der letzten Startelf, von 25 Jahren und insgesamt 13 Spielern unter 25 Jahren im Kader, soll "jung und hungrig" die mangelde Erfahrung kompensieren. Das dies auch geschehen wird, da sind sich die Leser von Realmadrid.de einig, hier gibt´s das Endergebnis jetzt zum Nachlesen!
Mit Sergio Canales (19), Ángel Di María (22), Mesut Özil (21), Sami Khedira (23), Pedro Léon (23) und David Mateos (23), sind 6 der 7 Neuzugänge unter 24 Jahren, ein deutliches Zeichen, dass die sportliche Führung einen Generationswandel im Kader als Notwendig erachtet hat. Eine Massnahme, die nicht ohne Risiko bleibt, denn im Gegenzug mussten erfahrene Spieler, wie Raúl, oder Guti das Feld räumen. Hinzu kam mit Mourinho ein neuer Trainer, der ein neues Spielverständnis implementieren möchte und stets betont, dass seine Teams erst im zweiten Jahr dieses verinnerlicht haben und demnach um Titel kämpfen. Doch ein weiteres Jahr in Madrid ohne jubelnde Fans an der Cibeles, ohne Trophäen und „Campeones-Gesängen“? Undenkbar!
Nach dem 2. Spieltag konnte Real Madrid immerhin 4 Punkte einfahren und ist bisher ohne Gegentor. Realmadrid.de fragte letzte Woche, ob auch trotz der vielen jungen Spieler und Umstellungen innerhalb der Truppe, ein oder mehrere Titelgewinne möglich sind, oder ob hier der starken Verjüngung Tribut gezollt werden muss . Die Leser stimmten fleißig ab, das Endergebnis fiel auch bei dieser Umfrage wieder relativ deutlich aus!
45% der 1850 Realmadrid.de Leser, die beim Voting teilnahmen, sind der Meinung, dass zumindest ein Titel im Rahmen des Möglichen liegt. Mit dem Sieg gegen Osasuna unterstrich die Mannschaft diese These, denn besonders Mesut Özil, einer der „jungen Wilden“ stach beim ersten Heimspiel der Saison besonders heraus und konnte sich den Titel Man oft he Match an den Hut pinnen.
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Auch Peña-Mitglied Patrock, ist sich sicher, dass man zumindest einen Titel feiern können wird, wenn auch bei ihm eine gewisses Abwartung mitschwinkt. „Ich erwarte in diesem Jahr noch keinen Titel, aber ich möchte dennoch sagen, dass zumindest ein Titel aus den drei Wettbewerben, in denen man vertreten ist, möglich ist.“
Immerhin 39% vertreten die Ansicht, dass mehr als nur ein Titel möglich ist, sprich beispielsweise ein Double, oder gar ein Triple! Nachdem man in der Vorbereitung und in den ersten beiden Meisterschaftsspielen ungeschlagen blieb, scheint zumindest die Möglichkeit gegeben eine sehr gute Saison hinzulegen. Der Optimismus im Lager des Rekordmeisters ist zumindest ungebrochen, dennoch stehen den 84% der Abstimmenden Optimisten, noch einige Realmadrid.de Leser gegenüber, die meinen, dass man zu Ende der diesjährigen Saison noch ohne Titel auskommen werden muss.
Einer unter den 16% ist auch Mitglied di stefano 19. Er sieht auf nationaler Ebene die routinierte, eingespielte und auch erfahrenere Mannschaft aus Barcelona deutlich vor den „Blancos“ und erwartet auch auf international Boden im ersten Jahr keine Wunderwerke. „Titel sind zwar immer möglich, aber Barcelona ist schon ein fertiges Produkt, wohingehen unsere Mannschaft nicht eingespielt und sehr jung ist. Titelfavorit sind wir in keinem Wettbewerb, ich denke wir stehen erst im zweiten Jahr unter Zugzwang, wie es Mourinho auch sagte. Die Hoffnung stirbt aber bekanntermassen zuletzt.“
In diesem Sommer war es doch überraschend, dass nach dem Abgang von Christoph Metzelder, mit Mesut Özil und Sami Khedira gleich zwei Deutsche den Weg an die Concha Espina fanden. Nicht aus Manchester, nicht aus Liverpool, oder vom AC Milan stammend, sondern von Werder Bremen, oder dem VFB Stuttgart, suchten die jungen Nationalspieler die Herausforderung in der Weltmetropole Madrid. Und wie es aussieht, befinden sich beide auf einem glänzendem Weg. Seit den Zeiten von Netzer und Breitner, war es nicht mehr der Fall, das gleich zwei deutsche Akteure gemeinsam im Bernabéu aufliefen, umso erfreulicher, dass dieses Experiment auf ganzer Linie funktionierte.
Özil überragte gegen Osasuna mit Spielwitz und Pässen und Khedira räumte in guter alter Tradition vor der Abwehr alles ab, was sich anschickte Gefahr auszuüben. Doch trotz der Lobeshymnen, sind beide Spieler noch sehr jung, insbesondere wurde Özil zu seinen Bremer-Zeiten in einem Atemzug mit „Unkonstanz“ genannt. Kaka befindet sich auf dem Weg der Besserung, so steht der Konkurrenzkampf mit einem Weltfussballer bevor. Auch im defensiven Mittelfeld wird sich der französische Nationalspieler Lass Diarra nicht kampflos die Butter vom Brot nehmen lassen. Können sich beide Deutsche dennoch langfristig durchsetzen, oder folgt nach dem anfänglichen „High“ ein großes „Down“? Jetzt mitmachen, Deine Stimme zählt!
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