Vor dem Länderspiel-Auftakt im Jahr 2012 geriet Frankreichs Nationaltrainer im Interview mit LE MONDE ins Schwärmen, als er die aktuelle Entwicklung seines Schützlings und Hoffnungsträgers Karim Benzema bewertete. Er könne „eine neue Generation einläuten“, so Laurent Blanc.
Spielt eine fantastische Saison, Benzema - Foto: Ángel Martínez, Realmadrid.com
PARIS/MADRID. Noch zehn Tage, dann ist wieder „Länderspiel-Time“. Im jetzt schon bis auf den letzten Platz ausverkauften Bremer Weserstadion empfängt die deutsche Nationalmannschaft den Nachbarn aus Frankreich (29. Februar, 20:45 Uhr). Aus Madrider Sicht ein Duell Mesut Özil und Sami Khedira gegen Karim Benzema, wenn man so will. Und von Topstürmer Benzema wird in dieser Saison aufgrund seinen starken Vorstellungen besonders geschwärmt. Wettbewerbsübergreifend traf der 24-Jährigen in 34 Spielen 21 Mal und bereitete starke 15 Treffer vor. Beim gestrigen
Sieg gegen Racing Santander netzte er gleich doppelt ein. So soll der Torjäger auch in der französischen Nationalmannschaft für viele Tore und vor allem bessere Zeiten sorgen.
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Nationaltrainer Laurent Blanc lobte seinen Stürmerstar im Interview mit LE MONDE und verdeutlichte, welche Hoffnungen er in seinen Goalgetter setzt: „Karim ist ein großartiger Stürmer. Er kann eine Generation im französischen Fußball einläuten wie einst Zidane und hat alle Fertigkeiten, ein sehr großer Spieler, ein großes Idol zu werden.“ Dabei soll er, wenn es nach Blanc geht, auch eine tragende Führungsrolle in der Nationalelf bekleiden: „Karim hat den Charakter. Er hat einen großen Schritt gemacht und ich hoffe, dass andere ihn auch machen werden. Ich mag solche Spieler. Er kann seine Mitspieler mitziehen, animieren.“ Die Folge des „großen Schittes": Die Wahl des
zu Frankreichs bestem Fußballer im Jahr 2011 fiel auf Karim Benzema! Gerade nach einer schwachen Europameisterschaft 2008 und der skandalösen Weltmeisterschaft vor zwei Jahren, hofft der ehemalige Welt-und Europameister nun auf einen Aufwärtstrend der Équipe Tricolore. Ein einfaches Unterfangen wird es indes nicht: „Von 1996 bis 2006 hatten wir eine außergewöhnliche Generation mit sehr guten Spielern und einem Genie unter uns. Seit 2006 jedoch, gibt es das Genie nicht mehr, damit müssen wir leben.“ Das Genie ist übrigens kein geringerer als Zinédine Zidane,
das Vorbild Benzemas. Ob Karim für die französische Nationalmannschaft in die großen Fußstapfen treten kann?
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