Im Interview mit dem türkischen Fernsehsender NTVspor sprach Madrids Spielmacher Mesut Özil über seine Wünsche und Ziele für das neue Jahr, die Beziehungen zu seinen türkischen Kollegen bei den Königlichen und Chef José Mourinho.
Özil freut sich über die Arbeit mit Mourinho - Foto: Víctor Carretero, Realmadrid.com
ISTANBUL. Die Hinrunde lief für Ex-Bundesliga-Star Mesut Özil bei den Königlichen nicht wirklich rund. Den Özil aus der vergangenen Saison mit brillanten Pässen, klugen Ideen und einer Menge Spritzigkeit konnte man nur selten auf dem Feld erblicken. Natürlich strebt ein jeder Sportler folglich an, das Ruder wieder herumzureißen und die Kritiker verstummen zu lassen. Mit entsprechend guten Auftritten nimmt sich Madrids Nummer 10 für das Jahr 2012 besonders eines vor: „Ich will Trophäen gewinnen, mit Real Madrid und der deutschen Nationalmannschaft“, betonte er im Gespräch mit dem türkischen Fernsehsender NTVspor. Die Chance, sich ein 9-Punkte-Polster in der Meisterschaft zu verschaffen, verpuffte mit der Niederlage gegen den FC Barcelona. „Wir hatten einfach kein Glück an diesem Tag. Doch wir sind Tabellenführer und haben drei Punkte Vorsprung auf Barça“, bilanzierte Özil.
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Für die großen Trophäen setzt man in der spanischen Hauptstadt besonders auf einen Mann: José Mourinho. Der Startrainer sei für den wortkargen Deutsch-Türken „wie ein Vater“. „Mourinho ist ein großer Lehrer mit einem starken Charakter und er ist ein Trainer, der sich viel um seine Spieler kümmert“, lobte der 23-Jährige seinen Cheftrainer. Selbstverständlich pflegt Özil nicht nur mit Mourinho ein gutes Verhältnis. Außerordentlich gut versteht er sich mit seinen türkischen Weggefährten in Madrid. „Eine besonders gute Beziehung habe ich zu Hamit Altintop und Nuri Sahin, auch befreundet bin ich mit Arda Turan (Anm. d. Red.: spielt bei Atlético Madrid). Hamit kenne ich schon seit der Zeit auf Schalke, er ist wie ein großer Bruder für mich. Ich bin froh, dass er und Nuri den Weg nach Madrid gefunden haben, unsere Beziehung ist sehr gut.“ Im Gegensatz zu den beiden entschied sich Özil für die deutsche Nationalmannschaft. Mit dem DFB konnte er sich für die Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine qualifizieren, die Türkei hat es nicht geschafft. „Ich hätte mir gewünscht, dass auch die Türkei an der EM teilnehmen wird, doch leider hat es nicht geklappt. Ich verbringe jetzt wieder sehr schöne Tage bei meiner Familie und Freunden in der Türkei. Das macht mich glücklich“, sagte der Ex-Bremer abschließend.
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