Nachdem sich Neymar zumindest auf Sicht aus den Plänen Madrids verabschiedete, schielen die Blancos nun wieder intensiv auf Kun Agüero. Trotz der Berichterstattung aus Italien, welche den Argentinier zu 99,9% bei Juventus Turin sieht, gibt es Anzeichen, dass die Königlichen zum Schlag ausholen und schwere Geschütze auffahren - wohl ganz zur Freude der Familie Agüero…
Mit 60,6% der rund 7000 Stimmen gewann Neymar gegen Agüero in der Gunst der Realmadrid.de-Leser. Diese sehen den Brasilianer als die Top-Ergänzung zum ohnehin schon vorzüglich besetzten Sturm an. Doch Neymar selbst zerschoss alle Hoffnungen mit einem Mal und einem Satz: „Ich habe Vertrag bei Santos bis 2015 und möchte auch dort bleiben“, so der Brasilianer
vor drei Tagen.
Was also tun? Doch Emmanuel Adebayor als dritten Stürmer behalten, die gesalzene Ablösesumme nach England überweisen und hoffen, dass der Afrikaner nun gehaltstechnisch vom Silber- anstelle vom Goldteller speist?
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Nicht nur mit dem Traumtor gegen Bolivien katapultierte sich Kun Agüero wieder in den medialen Blickpunkt – auch die Königlichen scheinen wieder mit Nachdruck über den 23-Jährigen nachzudenken. Atlético Madrid setzte dem Spieler bis genau heute die Frist, einen neuen Verein zu finden, mit dem man verhandeln könne. Sollte dies nicht geschehen, müsse er bleiben oder jemanden finden, der die festgeschriebenen 45 Mio. Euro auf den Tisch legt. Während die „Gazzetta dello Sport“ einen Transfer nach Turin als perfekt meldet - Kun soll dort 7,5 Mio Euro verdienen und einen 5 Jahresvertrag unterschreiben - hat Rubén Uría brisante Details aufgedeckt. Der Journalist, der für die Cadena Cope auf Sensationsjagd geht, twitterte gestern mit aller Seriosität, dass eine namhafte spanische Bank eine Bürgschaft über 45 Mio. Euro für Madrid hinterlegt hat. Bereits beim Transfer von Raphael Varane, wurde die Bankbürgschaft zuvor publik, der Deal ging dann für die anvisierten 10 Mio. Euro über die Bühne.
Interessanterweise könnte diese Summe sowohl für Neymar als auch für Kun gedacht sein, doch die aktuelle Lage spricht klar für Letzteren. Nicht nur, dass der Brasilianer einen momentanen Wechsel selbst ausschloss, auch die Transferplanungen der Rojiblancos sprechen für bereits geplante Einnahmen aus dem Kun-Deal. Neu-Coach Manzano will unbedingt Negredo, Borja Valero und Villarreal-Star Rossi ins Vicente Calderón holen – für diesen Kraftakt ist ein Verkauf von Kun die Grundlage.
Bekannt ist, dass die Familie Agüero in Madrid bleiben will, selbst in das Anwesen in Pozuele de Alarcón wurde nochmals kräftig investiert - einem Umzug nach England, als auch Italien blickt man höchst skeptisch entgegen. Unlängst kommentierte Schwiegervater Maradona, dass Kun sicher in Madrid bleibe,
bei welchem Verein auch immer…
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