10.07.2011, 20:10
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Transfernews

„Neymar sollte zu Real Madrid gehen, nicht zu Barcelona“

Bereits am Samstag ließ Neymar-Berater Wagner Ribeiro die Katze aus dem Sack und machte deutlich, dass sein Schützling gerne ab Januar 2012 für die Königlichen auf Torejagd gehen will. Die deutliche Positionierung des Spielers zu Gunsten Madrids, wiederholte er gegenüber ESPN, wobei er den Erzrivalen aus Barcelona und dessen Präsidenten scharf kritisierte…

„Neymar sollte zu Real Madrid gehen, nicht zu Barcelona“

Es geht wohl nur noch um den Zeipunkt des Wechselns, dann geht's nach Madrid! Foto: jikatu @ flickr

„Barças Verhalten hat mir gar nicht geschmeckt“

SAO PAULO. Eigentlich ein Unding und nicht nachvollziehbar, doch vor dem ersten Copa América Spiel der Brasilianer gegen Venezuela, stiegen nicht nur die Akteure aus dem Mannschaftsbus, sondern auch Sandro Rosell, Präsident des FC Barcelona. Der Spieler solle sich aufs Turnier konzentrieren und überhaupt, wie sei es möglich, dass hier direkt mit dem Spieler verhandelt wird? Für Wagner Ribeiro ein Verstoß und nicht tolerierbar: „Das hat mir überhaupt nicht geschmeckt, was Barcelona da gemacht hat. Sie haben direkt mit dem Spieler gesprochen, dasselbe mit seinem Vater. In dem Moment, als Santos die Gespräche mit Vereinen erlaubte, hätten sie mit mir sprechen müssen und nicht mit dem Spieler. Ich sage nochmal ganz klar, aus meiner Sicht, sollte er nach Madrid gehen, nicht zu Barcelona.“

Zum Thema: Externer Link„Neymar will zu Real Madrid“

„Madrid wollte ihn schon mit 13 verpflichten“

Mit den Königlichen sei bereits eine Übereinkunft über das künftige Gehalt des 19-Jährigen erzielt worden, auch die Ablösesumme sei kein Problem. Im Gegensatz zu Barcelona, die die geforderten 45 Mio. Euro erst ab der kommenden Saison in Raten abstottern wollen, würde Real Madrid die Summe auf einen Schlag aufbringen können. „Die Angebote beider Vereine sind sicher für Santos nicht gleich gut", betonte er deshalb.

Madrid sei der perfekte Ort für Neymar, so Ribeiro, der weiß, dass Madrid, sobald die Copa América vorbei ist, den letzten Anlauf versuchen wird, den Spieler in diesem Sommer zu verpflichten. „Ich bin total dafür, dass er zu Real Madrid geht. Ich kenne Florentino Pérez seit er damals Robinho geholt hat. Außerdem trainierte Neymar mit 13 Jahren einmal für 2 Wochen in Madrid und man wollte ihn verpflichten, doch sein Vater meinte, er solle noch bei Santos bleiben. Nochmal, wenn ich zwischen Madrid und Barcelona auswählen müsste, ich wählte Madrid. Der Junge will die Klub-WM mit Santos spielen, daher wäre es gut, wenn er noch bis zum Winter bleiben könnte, aber sicher wird Florentino nochmals auf einen sofortigen Wechsel pochen.“

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Fotohinweis:
Dieses Foto wurde von Externer Linkjikatu bei flickr unter Externer Linkcreative commons  Lizenzbedingungen veröffentlicht.

geschrieben von Tobias A. Hellmann

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