Nachdem schon wochenlang spekuliert, aber noch keine ganz klare und eindeutige Entscheidung getroffen wurde, meldete sich nun Neymars Vater zu Wort. Gegenüber ‚Esporte Interativo’ sagte Papa jüngst, dass er seinen Sohn im Team von Real Madrid spielen sehen wolle! Der Anstoß für eine baldige Klarheit?
Wann kehrt er Santos den Rücken? Vater will ihn in Madrid sehen - Foto: jikatu @ flickr
SÃO PAULO. Nach endlosen Aussagen des Agenten und Santos-Präsidenten meldete sich nun auch der Vater des 19 Jahre alten Neymar zu Wort, um seine Sicht des ganzen Wirbels um den brasilianischen Superstar der Öffentlichkeit darzustellen. Berater Wagner Ribeiro und Präsident de Oliveira beschäftigten sich in der Personalie Neymar in den letzten Wochen viel mehr damit, ob oder wann es zu einem Wechsel kommen werde, Neymars Vater bekundet indes seinen persönlichen Wunsch, unabhängig wann der Offensivkünstler wechseln werde. „Real Madrid ist der beste Klub in Europa, sportlich sowie menschlich. Für meinen Sohn wäre Real das beste, ich würde ihn dort lieber spielen sehen, als in Barcelona, zumal er selber Real auch schon immer geliebt hat“, so Neymars Vater in ‚Esporte Interativo’, ruderte dann jedoch wieder etwas zurück, „aber es ist noch nichts unterschrieben.“ Der Vater spricht sich also klar für einen Wechsel zu den Königlichen und gegen den FC Barcelona aus. Auch für Neymar kommt nach eigenen Angaben, wie „mein Traumverein ist Real, schon seit ich 16 bin“ nur Madrid infrage, doch trotz dessen sorgte er das ein oder andere Mal für Wirbel und verärgerte die Madridista mit Aussagen wie „Barcelona ist die beste Mannschaft der Welt“ oder der SMS, die er Barça-Spieler Dani Alves angeblich vor der Supercopa mit dem Inhalt „Viel Glück!“ schickte.
Hintergrund:
Neymar denkt derzeit nur an Santos
Die Aussage seines Vaters wird Neymar sich zu Herzen- und doppelt ernst nehmen, nach dem Motto: Papa hat doch immer recht! Er betonte stets, dass ihm seine Familie sehr wichtig sei und sie ihm bei jeglichen Angelegenheiten, wie jetzt der Transferhickhack, zur Seite stehe. Die Familienangehörigen sind im Grunde seine eigentlichen „Berater“. Entgegen Pelé und an die Seite von Ronaldo hat sich Neymars Vater schon mal gestellt... Realmadrid.de bleibt dran!
Fotohinweis:
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