40 Millionen Euro Ablösesumme, Sechsjahresvertrag, nur noch die Unterschrift fehlt? Von wegen! Der Neymar-Deal sollte heute laut diversen Meldungen der spanischen Gazetten schon so gut wie fix sein, doch Spielerberater Wagner Ribeiro weiß zum jetzigen Zeitpunkt von nichts. Immerhin konnte er gegenüber Band Sports TV versichern, dass nach der Copa América alle wenigen Transferdetails geklärt werden sollen. Es sieht also ganz danach aus, als werde Neymar bald im weißen Dress spielen. Die Frage lautet nur: Wann?
Wechselt er jetzt oder im Winter? Noch hält sich Neymar bedeckt! - Foto: Amarhgil @ wikimedia
MADRID/SAO PAULO. Es ist das Transfertheater des Sommers und täglich gibt es in den spanischen und brasilianischen Medien irgendwelche neuen Berichte über Neymar Da Silva. Klar ist nach den Aussagen Wagner Ribeiros mittlerweile, dass der 19-jährige Jungspund sich nur einen Wechsel zu seinem Traumklub Real Madrid vorstellen könne. Florentino Pérez und José Mourinho möchten den Brasilianer jetzt schon verpflichten, doch das geht gegen die Vorstellungen des Youngsters, der im Dezember unbedingt die Klub-WM spielen möchte.
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Soweit so gut, doch heute verbreiteten die AS, MARCA und SPORT die Neuigkeit, dass Neymar sich schon auf einen Sechsjahresvertrag mit den Blancos geeinigt habe. Gemäß den Sportblättern sei Neymar 40 Millionen Euro schwer und müsse nur noch unterschreiben. Realmadrid.de hat jedoch neuere Infos: Wagner Ribeiro, der Berater des Wunderkickers, meldete sich deswegen einmal mehr und dementierte die „totale Einigung“. Dennoch sehe es gut aus, dass sein Schützling bald nach Madrid wechseln werde. Ribeiro: „Noch ist gar nichts abgeschlossen und schon gar nicht offiziell. Neymars Situation ist noch nicht definitiv. Es fehlen wenige Details, doch die können erst nach der Copa América geklärt werden. Wie bereits gesagt, geht es um die Frage, wann er wechselt. Real möchte ihn gerne jetzt oder im Winter zu einem günstigeren Preis. Aber lieber würde man ihn jetzt verpflichten. Der Spieler hingegen will nur noch die Klub-WM mit Santos im Dezember spielen.“
So gab der bekannteste Agent Brasiliens ebenfalls kund, dass er nie einen Hehl daraus machte, seinem Mandanten einen Wechsel nach Madrid und nicht nach Barcelona empfohlen zu haben. Grund: Die gute Beziehung zur Vereinsführung und Florentino Pérez. „Ich kenne den Klub, die Führung und die Struktur sehr gut. Daher habe ich Neymar immer geraten, dorthin zu wechseln“, so Ribeiro in der Sendung „Primeiro Tempo“ des TV-Kanals Band Sports.
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Auch seien laut dem brasilianischen Sender offenbar weitere Transferdetails ans Licht gekommen. Neymar soll jährlich 5 Millionen Euro netto bei den Merengues verdienen, auch die Vermarktungsrechte seien angeblich schon geklärt: 40 Prozent gehen an den Spieler, 40 an Real Madrid und 20 an die Marketingagentur des brasilianischen Ronaldos (9ine). Ribeiro wollte zu diesen Zahlen keine Stellung beziehen, doch liegt es wohl auf der Hand, dass der große Ronaldo seine Finger mitten in den Verhandlungen hat und Neymar zusätzlich berät. Schon beim Robinho-Deal 2005, leistete Ronaldo Überzeugungsarbeit und hatte so bei Präsident Pérez einen großen Stein im Brett. Ob die Offiziellen des FC Santos, Pérez, Wagner Ribeiro oder Ronaldo - man kennt sich, man schätzt sich. Hilfreich ist diese Konstellation allemal!
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