Spielt er oder spielt er nicht? Das Bangen um Cristiano Ronaldos Zustand geht in die nächste Runde! Spieltag für Spieltag steht in der ersten Elf und geht auch für die Nationalmannschaft bereit bis zum Äußersten – so und nicht anders kennt man den portugiesischen Superstar. Bekommt Ronaldo nun die Konsequenzen seines unerschöpflichen Ehrgeizes zu spüren? Fakt ist: CR7 ist noch nicht 100 Prozent fit, doch in den kommenden Wochen steht ein Mammutprogramm auf dem Plan! Neben den Ligaspielen und den Partien in der Königsklasse, muss die portugiesische Mannschaft ausgerechnet gegen das spielstarke Team aus Bosnien antreten. Für Ronaldo geht es Schlag auf Schlag, doch er kann auf die Rückendeckung seines Vereins zählen...
Gibt immer 110% für den Erfolg, Ronaldo - Foto: Realmadrid.com
MADRID. Kämpfen bis zum Schluss, ein Angriff nach dem anderen und ein mirakulöser Freistoß aus 30 Metern: Cristiano Ronaldo tat alles, was in seiner Macht stand, um seiner Nationalmannschaft die direkte Qualifikation zu sichern, doch es half alles nichts! Für die portugiesische Auswahl ging der „Merengue“ bis ans absolute Limit und sogar das Risiko ein, sich schwerer zu verletzen. So kam es, wie es kommen musste. Wenn auch weitaus weniger gravierend als vermutet: Nach dem entscheidenden Spiel gegen Dänemark konnte Ronaldo am folgenden Tag nicht mit seinen Teamkollegen aus der spanischen Hauptstadt in Valdebebas trainieren und musste seinen Körper, aufgrund von Schmerzen an der Wadenmuskulatur und an den Rippen, schonen. Glücklicherweise stand der Goalgetter der Blancos gestern schon wieder auf dem Rasen und konnte mit der restlichen Mannschaft weitertrainieren – doch wie lange hält der Superstar dieser unglaublichen Belastung noch stand?
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Die kommenden Wochen dürften sich als echte Herkulesaufgabe herausstellen, denn das Programm hat es in sich. Am 11. und 15. November muss CR7 schon wieder zur Nationalmannschaft, um die Relegationsspiele für die Euro 2012 auszutragen und dabei hatte die Seleção alles andere als Losglück: der Gegner hört auf den Namen Bosnien-Herzogowina! Ronaldo, Pepe und Co. erwartet ein zäher und starker Gegner. Vor den Entscheidungs-Duellen muss der ehemalige Weltfußballer am 6. November gegen Osasuna und danach am 20. November gegen Valencia antreten. Und selbstverständlich wird überall erwartet, dass ein topfitter und agiler Zauberkünstler auf dem Feld steht...
Bestelle dir jetzt die Ausrüstung von Ronaldo und Co!Normalerweise würde man bei Real Madrid unter solchen Umständen sofort auf die Barrikaden gehen und alles dafür tun, damit ihr Kronjuwel keinem unnötigen Risiko ausgesetzt wird, doch diesmal sieht die Lage gänzlich anders aus. Der Klub garantierte dem portugiesischen Verband, dass man alles dafür tun werde, damit er bei den Qualifikationsspielen für die EM 2012 fit ist. Angeblich soll auch José Mourinho bereit sein, seinen Schützling im Vorfeld der Nationalmannschaftsspiele zu schonen. Schreibt man in der spanischen Hauptstadt seit neuestem die Nächstenliebe groß? Immerhin gab es zwischen dem Verband und den Königlichen einen heftigen Streit, nachdem Ronaldo aufgrund einer Verletzung während der Qualifikation zur WM 2010 den Platz vorzeitig verlassen musste und die Portugiesen, entgegen dem klaren Wunsch Madrids, für das entscheidende Spiel gegen Ungarn forcierten. Das Ergebnis: Der Superstar fehlte Real Madrid für mehrere Wochen und eine Eiszeit zwischen Portugal und den Galacticos brach an. Ist nun wieder alles im Lot? So einfach ist es dann auch nicht. Hier stehen die Interessen wohl im Vordergrund, denn sollte das Madrider Aushängeschild an einem der wichtigsten Sportanlässe der Welt nicht vertreten sein, entgehen der Führungsetage an der Concha Espina locker einige Millionen! Immerhin besitzen die Blancos 50% der Marketingrechte des Portugiesen und auf einer Bühne wie der Europameisterschaft fließt bekanntlich der ein oder andere Euro mehr in die Taschen. Sogesehen ziehen die Blancos und der Verband in Sachen Ronaldo diesmal an einem Strang Die aktuelle Auslosung verhinderte zumindest das "worst case" Szenario für den Vorstand – hätte Portugal die Türkei zugelost bekommen, hätten zwangsläufig Spieler der Königlichen die Europameisterschaft vor dem Fernseher verbringen müssen.
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