„Traurig und still“, so bezeichnete José Mourinho die Gemütslage in der Real-Kabine nach dem abermals verlorenen Clásico. „Umso wichtiger ist es nun, diese bittere Niederlage abzuhaken und sich gegen Sevilla wieder an die Tabellenspitze zu schießen“, lautet das Motto des Trainers. Dies versuchte sogar Präsident Florentino Pérez im Anschluss der Partie den geknickten und frustrierten Spielern klarzumachen.
Pérez motiviert seine Truppe - Foto: Ángel Martínez, Realmadrid.com
MADRID. Gegen Barça zu verlieren, tut immer weh. Besonders, wenn man so optimistisch in einen Clásico geht, wie es vor dem am vergangenen Samstag der Fall war. Sechs Punkte Vorsprung vor den Katalanen und drei weitere in Sevilla wären sozusagen eine Vorentscheidung im Titelkampf gewesen. „Diese gute Gelegenheit haben wir leider nicht genutzt“, konstatierte Emilio Butragueño nach der schmerzhaften 1:3-Pleite.
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Nichtsdestotrotz ist die Situation anders als letzte Saison. Dieses Mal besteht die Chance, aus eigener Kraft wieder an die Tabellenspitze zu gelangen. Im Sánchez-Pizjuán liegt es nur an den Königlichen selbst, wieder die Nummer eins in La Liga zu sein. Dies machte auch Florentino Pérez den enttäuschten Mienen nach dem Abpfiff in den Katakomben des Bernabéu klar. „Xavis Treffer war entscheidend und hat all unsere Vorhaben für die zweite Halbzeit über den Haufen geworden. Es war sehr unglücklich und diese Pleite tut weh, aber ihr müsst jetzt aufstehen, Spieler. Wir müssen weiter kämpfen und immer weiter kämpfen. Ihr seid eine tolle Mannschaft und müsst euch selbst vertrauen. Ihr habt das Zeug, die Liga zu gewinnen und ihr könnt Meister werden. WIR können Meister werden, also steht auf und glaubt an euch“, zitiert die MARCA den Real-Präsidenten. Pérez sagt, was jeder Madridista denkt: ein Sieg in Sevilla und die richtige Reaktion, besonders die von arg kritisierten Spielern wie beispielsweise Cristiano Ronaldo, wären nach diesem schwarzen Samstag so wichtig...
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