Kommt es nun endlich zu einer Einigung im Fall Coentrão? Ein Wechsel deutete sich über Wochen an, der Portugiese bekannte sich öffentlich zu den Königlichen, doch Taten wollten noch nicht folgen. Verbittert musste er sich zum Trainingsauftakt bei Benfica präsentieren - der ausgerufene Burgfriede hielt dabei jedoch grade einmal 60 Minuten, dann gab es richtig Zoff zwischen ihm und seinem Trainer. Heute nun der nächste Schlag: Anstelle mit seinem Team heute ins Trainingslager nach Nyon aufzubrechen, flog er lieber nach Madrid - seine Message könnte klarer nicht sein. Der Spieler geht bis an die Grenzen, doch könnte sich dies schon bald auszahlen…
Was soll man dazu noch sagen? Das Transfertheater um Fábio Coentrão in diesem Sommer hätte man beinahe am Broadway vorführen können. Es war ein einziges Hin und Her zwischen den beiden Vereinen und dem Spieler selbst. Benfica forderte 25 Millionen Euro und einen Spieler der Blancos, Real Madrid hingegen bot nur 15 Millionen und die Dienste von Fernando Gago oder Ezequiel Garay - nur Coentrão war sich in diesem Fall einig, denn er will unbedingt nach Madrid.
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Coentrão provoziert seinen Abgang
Diesen Willen konnte er nun scheinbar auch durchsetzen und dafür waren ihm alle Mittel recht. Das Team von Benfica Lissabon brach heute Vormittag in die Schweiz auf, um sich perfekt auf die kommende Saison vorzubereiten. Alle waren mit dabei, außer einem jungen Mann, der in der vergangenen Saison auf der Position des linken Verteidigers auf sich aufmerksam machte – Fábio Coentrão. Statt mit seiner Mannschaft zu schwitzen, flog er in die spanische Hauptstadt, um seinen Wechsel zu erzwingen und alle Formalien mit seinem neuen Wunscharbeitgeber zu klären. Wie die portugiesische Sportzeitung RECORD berichtet, will Coentrão mit dem Klub seiner Träume am 11. Juli nach Los Angeles zum Trainingslager aufbrechen.
Vor wenigen Tagen wollten die Portugiesen den jungen Verteidiger noch an Chelsea London verkaufen, die 30 Millionen für den Blondschopf boten. Die erhöhten diese Offerte sogar nochmals und legten Rajkovic, der einen Marktwert von etwa 2,5 Millionen Euro hat, obendrauf. Nach diesem Auftritt muss man sich aber endgültig mit dem Gedanken abfinden, dass ein Transfer an die Concha Espina nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint. Nun muss jedoch noch das Finanzielle in trockene Tücher gewickelt werden - glaubt man dabei den portugiesischen Medien, so ist dies eine Frage von Tagen, denn ein Vorvertrag mit dem Spieler bestehe schon seit vergangenem Freitag!
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Benfica will 10 Millionen mehr, als Real bietet!
Sogar der Bürgermeister seiner Heimatstadt, Mario Almeida, freut sich für den wohl berühmtesten Einwohner des kleinen portugiesischen Ortes Vila do Conde. „Zum Glück ging jetzt doch noch alles gut. Er hat gezeigt, dass er alles dafür tut, immer weiter zu kommen. Er hat einfach das Siegergen“, sagte der enge Freund des 23-Jährigen in einem Interview. Realmadrid.de bleibt dran!
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