Im Hinspiel musste Sergio Ramos noch von der Tribüne aus den 2:0-Erfolg seines Teams gegen die 'alten Herren' vom AC Milan mit anschauen. Aufgrund einer Verletzung pausierte der Verteidiger, doch kann er morgen im Rückspiel im San Siro wieder spielen. Zwar hatte Arbeloa bei der Partie im Bernabéu kein Problem mit Ronaldinho und Co., doch wird Ramos Rückkehr dem Team weitere Stabilität verleihen. Auf der heutigen Pressekonferenz äußerte sich Sergio Ramos dazu und einigen weiteren aktuellen Geschehnissen rund um das Team...
„Ronaldinho ist ein Spieler mit großer Qualität, so wie Robinho. Ein Spieler, der eine Epoche prägt, aber ich sorge mich weder um den einen, noch um den anderen, sondern um das ganze Team. Trotzdem müssen wir natürlich hoffen, dass keiner von ihnen einen guten Tag erwischt“, beschreibt Sergio Ramos zu Beginn der Pressekonferenz den morgigen Gegner. Mit 1:2 verloren die Gastgeber die Generalprobe gegen Juventus Turin, doch muss sich Madrid jederzeit vor dem Starensemble hüten. Auf das „europäischen Derby“, wie Ramos das Duell gegen Milan tituliert, freut er sich jedoch besonders. „Jeder von uns will bei einem solchen Spiel dabei sein. Niemand will es verpassen, auch ich nicht."
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Anschließend richtete Ramos seinen Blick etwas weg vom morgigen Schlagabtausch, hin zu einer Debatte, die in der Sommerpause stattfand. José Mourinho, der sich vor Ramos den Fragen der Journalisten stellte, war an einer Verpflichtung von Inter-Verteidiger Maicon interessiert. Der gelernte Innenverteidiger aus Sevilla, hatte in den letzten Jahren allerdings seinerseits auf der rechte Seite seinen Platz. Ein Duell Maicon gegen Ramos? „Als man in Madrid über die Verpflichtung von Maicon sprach, war ich im Urlaub und hab deshalb davon nur sehr wenig mitbekommen. Der einzige, der darüber mehr weiß, ist der Trainer. Ich habe schon einige Zeit in der Innenverteidigung gespielt, aber der Coach ist auf der Außenbahn mit mir zufrieden und ich bevorzuge diese auch“, nimmt Ramos zu der Polemik Stellung. Schließlich beschreibt er auch noch die Methoden seines Trainers, das Team von der Presse abzukapseln und so Ruhe ins Team zu bekommen. „Mourinho weiß, wie er seine Mannschaft von der Presse schützen kann und das ist sehr gut für uns Spieler, weil wir deutlich ruhiger leben.“
Zum Schluss der Pressekonferenz kommentiert Ramos dann noch die Schiedrichterauswahl der UEFA, wonach Howard Webb, seines Zeichens Schiedsrichter des WM-Finals in Südafrika, der Unpartaiische sein wird. Zur Erinnerung, in einem hart geführten Finale, hatten die Spanier keine guten Erfahrungen mit dem Unparteiischen gemacht, insbesondere Xabi Alonso der per Kung-Fu-Tritt niedergestreckt wurde. „Das sind auch nur Menschen, die Fehler machen können. Egal was passiert, Webb wird das Ergebnis nicht beeinflussen. Ich hoffe, dass er morgen seine Linie verfolgen wird. Wir wollen nicht von ihm profitieren und haben auch keine Vorurteile."
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