Saison 2008/09 gegen Málaga, Saison 2009/10 in Valladolid, Saison 2010/11 in Valencia und der jüngste Erfolg Real Madrids in Barcelona gegen Espanyol – diese Spiele bleiben Madrids Stürmer Gonzalo Higuaín sicher noch etwas länger im Kopf. Berechtigt, denn es waren besondere Partien, schließlich konnte „El Pipita“ jeder – mit jeweils einem Hattrick – seinen Stempel aufdrücken. Interessant ist, dass der Argentinier in den vergangenen vier Jahren pro Saison immer einmal dreifach treffen konnte...
Gonzalo Higuaín weiß, wie man Hattricks erzielt - Foto: Victor Carretero, Realmadrid.com
MADRID. Gonzalo Higuaín: Als 19-Jähriger kam er 2006 von River Plate für 12 Mio. Euro zum großen Real Madrid. Anfangs krebste er eher noch schlecht als recht über den Platz, vergab etliche Großchancen und weckte einige Zweifler. Doch anscheinend brauchte der Argentinier die harte Schule und wohl auch einen Ratgeber vom Stile eines Van Nistelrooys, um zu explodieren. Was dann von „El Pipita“ kam, beeindruckte so ziemlich jeden Kritiker. Abschlüsse, Kopfballstärke, technische Begabung und den nötigen Killerinstinkt, alles inbegriffen im „Produkt Higuaín“. Er wurde, vom schnell als Chancentod abgestempelten, zum unverzichtbaren Torjäger! Im vielzitierten schweren zweiten Jahr beförderte der Stürmer das Runde in der Liga gleich 22 Mal ins Eckige, wobei er im dritten Jahr mit 27 Buden nochmals eine Schippe drauflegen konnte. Was jedoch auch die treuesten Anhänger nicht so schnell bemerkt haben dürften ist, dass der 23-Jährige in den letzten vier Jahren pro Saison immer in einem Spiel den gegnerischen Torhüter dreifach ausgucken konnte. Realmadrid.de blickt zurück – Hattrick mal vier!
Bestell dir jetzt das Trikot von Gonzalo Higuaín!Es war das Spiel des Gonzalo Higuaín! Der Top-Torjäger schoss die Madrilenen mit vier Toren praktisch im Alleingang zum Triumph über den FC Málaga – der Entstand damals: 4:3 für Real Madrid. Die 8. Spielminute: Real lag bereits mit 0:1 zurück, bis Higuaín den Abpraller des Torhüters verwertete und es dementsprechend 1:1 stand. Doch schnell gingen die Gäste aus Andalusien wieder in Führung, doch den Ausgleich per Elfmeter in der 36. Minute bescherte wieder Higuaín. Er suchte sich astrein das linke Eck aus, der Torwart war machtlos. Nachdem Málaga schon wieder der Führungstreffer zum 2:3 gelang, schlug natürlich auch wieder die Stunde von „el Pipita“. Gago leitete in Spielminute 70 auf wenigen Metern zu seinem Landsmann weiter und dieser drosch das runde Leder aus zentraler Position und ca. 20 Metern ins linke Eck. 3:3 – was für ein Match! Doch vorbei war es noch nicht! Higuaín trat 13 Minuten vor Abpfiff zum zweiten Elfmeter des Spiels an, suchte sich wiederum das linke, untere Eck aus... doch Málagas Torwart parierte, der Ball prallte jedoch glücklicherweise ab und sprang ihm wieder vor die Füße, der locker einschob, das Bernabéu zum Kochen brachte, Real Madrid siegen ließ und sich damit selbst in die Herzen der Madridistas spielte,. Am Ende des Jahres stand er – wie oben genannt – mit 22 Saisontoren in Reals interner Torschützenliste auf Rang eins.
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Saison 2009/10, 26. Spieltag, die Königlichen auf Dienstreise bei Real Valladolid. Es läuft die 45. Minute, es steht 0:1 für Madrid. Die 22 Akteure auf dem Platz bereiten sich schon auf den Pausentee vor? Nein, zumindest die Merengues nicht. Sie erhielten noch einen Freistoß aus halbrechter Position, den Rafael van der Vaart reinbrachte. Die Flanke flog in den Fünfer, Higuaín musste nur seinen Fuß hinhalten. Zwölf Minuten in der zweiten Spielhälfte gespielt, langer Ball auf Cristiano Ronaldo, der „El Pipita“ die Pille perfekt in den Lauf köpfte. Er konnte den verbliebenen Verteidiger Valladolids abschütteln und ungestört auf das Tor zulaufen – der Abschluss erfolgte, der Ball zappelte im Netz. Die Show von Higuaín ging weiter. Nach einer kurz ausgeführten Ecke war es wieder Ronaldo, der seinen Kollegen diesmal mit einer Flanke bediente. Er stand blank auf der Höhe des zweiten Pfostens. Wer? Higuaín, wer sonst!? Spielminute 64, der Argentiner machte den Sack endgültig zu – souveräner 0:4-Erfolg in Valladolid mit Gonzalos Saisontoren 17, 18 und 19. Den Treffern sollten noch acht weitere folgen. Mit 27 erfolgreichen Torabschlüssen bestritt er seine bisher beste Saison im weißen Dress.
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Erlebe Higuaín & Co. LIVE, sicher dir hier deine Tickets!Nach dem Pokaltriumph gegen Barcelona im Mestalla zu Valencia traten die Königlichen nun wenige Tage später in der Liga gegen die Valencianos an. Coach José Mourinho schickt die zweite, wenn nicht die dritte Garde aufs Feld – auch mit dabei nach langwieriger Rückenverletzung: Gonzalo Higuaín, der zusammen mit Benzema stürmte. Nachdem der Franzose für die Führung sorgen konnte, legte „El Pipita“ im internen Stürmer-Duell nach. Nach einer halben Stunde lief Madrids 20 in Richtung des gegnerischen Strafraums, ihm versprang zwar der Ball, doch sein Stürmerinstinkt ließ ihn trotzdem nachsetzen – mit Erfolg! Der Verteidiger hatte Abstimmungsprobleme mit seinem Schlussmann, sodass Higuaín die ihm sich bietende Chance nutzte und zum zwischenzeitlichen 0:2 eingrätschte. Auch das nächste Tor ging auf das Konto des 23-Jährigen. Kaká lief in den Strafraum und sah seinen besser postierten Kollegen, welcher den Ball vier Minuten vor dem Seitenwechsel ohne Mühe einschob. Natürlich knüpften die Königlichen an die Leistung der ersten Hälfte an, natürlich bugsierte auch Higuaín wieder das Leder über die Linie. In Minute 52 war es soweit: Kaká beförderte den Ball aus linker Position flach in den Fünfmeterraum und „el Pipita“ schob wieder ein. In einer aufgrund seiner Bandscheibenverletzung eher durchwachsenen Spielzeit für den Angreifer, gelangen ihm insgesamt zehn Treffer in der Liga.
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Nicht mal zwei Wochen sind vergangen seit „Pipitas“ letztem Dreierpack. Im Spiel gegen Espanyol fertigte er den Gegner fast im Alleingang ab. Das 0:1, das 0:2 und den Entstand zum 0:4-Auswärtssieg erzielte Higuaín höchstpersönlich. Der Pass zur Führung kam von CR7, der den Gaucho bediente und dieser dann trocken aus halbrechts hoch ins lange Eck schoss. Higuaín legte nach. Klasse Steilpass von Abwehrmann Álvaro Arbeloa in den Lauf des Stürmers, der nicht lange fackelte und das Leder in Minute 66 sehenswert wieder ins lange Eck drosch. Den Schlusspunkt setzte er in der 89. mit seinem Lupfer-Tor aus rund zehn Metern. Nach gespielten sechs Runden steht der Argentiner Gonzalo Higuaín mit fünf Treffern da. Bei den wenigen Spielminuten eine grandiose Quote!
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