Zwei Tage sind es noch bis zum großen Aufeinandertreffen im Viertelfinal-Hinspiel der Copa del Rey gegen den FC Barcelona. Und so wie das Wetter in der spanischen Hauptstadt Licht und Schatten aufweist, so durchwachsen präsentierte sich heute auch Mourinhos Laune. Denn während Di María wieder lachen kann, bangt man nun um Pepes Einsatz.
Alarm in Valdebebas: Pepes Oberschenkel macht Probleme - Foto: Ángel Martínez, Realmadrid.com
MADRID. Nach dem gestrigen freien Trainingstag bat José Mourinho seine Truppe heute um 11 Uhr zur vorletzten intensiven Einheit, bevor am Mittwochabend (22 Uhr) der Clásico im Santiago Bernabéu steigt. Bereits vor dem Training ging die Nachricht umher, dass Innenverteidiger Pepe womöglich angeschlagen ist. Und in der Tat stand er nicht auf dem Trainingsplatz. Offiziell wurde dazu bestätigt, dass er sich eine Prellung des rechten Oberschenkels im Spiel gegen Mallorca zuzog und nun intensiv mit den Physiotherapeuten an seiner Genesung arbeite. Gerade für das Duell gegen Barça wäre sein möglicher Ausfall doppelt bitter. In Mourinhos erwartetem 4-3-3-System käme Pepe aufgrund der Ausfälle von Sami Khedira und Lass Diarra für die zentralen Mittelfeldpositionen in Frage. Der Franzose Lass wird zwar dabei sein, doch muss er erneut als Rechtsverteidiger aushelfen, da Álvaro Arbeloa im Achtelfinal-Rückspiel in Málaga die Gelb-Rote Karte sah. Pepes Part im Abwehrzentrum würden in diesem Fall entweder Raúl Albiol oder der 18-Jährige Raphaël Varane einnehmen.
Doch noch ist nicht aller Tage Abend und Mourinho hofft auf den Einsatz seines Abwehrchefs. Dass der Chefcoach in der Not auf Nuri Sahin zurückgreift ist derzeit fast ausgeschlossen. Schon realistischer ist die Möglichkeit, dass er im Heimspiel auf das altbewährte 4-2-3-1 mit Xabi Alonso und Fábio Coentrão im defensiven Mittelfeld vertraut.
Nur noch heute 20% auf alle Fanartikel! Code: HENRY20„The Special One“ hat seine Mannschaft im heutigen Training in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Akteure, die am Samstag auf Mallorca den Großteil der Partie absolviert haben (Ramos, Alonso, Ronaldo, Özil, Lass, Callejón, Benzema und auch Kaká) und die anderen, die dementsprechend nur kurz oder gar nicht zum Einsatz kamen (Granero, Marcelo, Sahin, Higuaín, Di María, Carvalho, Arbeloa, Altintop, Varane, Coentrão, Albiol und Josep Señé, Stürmer von Real Madrid C). Gruppe 2 trainierte natürlich etwas intensiver, was jedoch der guten Stimmung Ángel Di Marías keinen Abbruch tat. Der Argentinier konnte nach seiner überwundenen Muskelverletzung wieder mit seinen Kollegen trainieren und scheint mit großen Schritten den Clásico anzupeilen.
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