Die Pflanzenwelt in der Sportstätte

Valdebebas erblüht im Frühling

Jedes Jahr erreicht der Frühling die Ciudad Real Madrid. Die Früchte dieses außergewöhnlichen Werkes der Gartenarbeit, welches der Club geschaffen hat, sind sichtbar und erstrahlen in ihrem ganzen Glanz. Bei den blühenden Pflanzen überwiegen die Farben weiß und lila.

Als der Club Valdebebas plante, dachten sie daran, dass die Anlagen der neuen Sportstadt eine Gartenqualität haben müssen, welche hilft eine angenehme und gepflegte Umgebung zu schaffen, um draußen einen optimalen Platz für den Trainingsbetrieb und das Zusammenleben der Spieler zu bieten. Diese Gefühl speziell am Ende des Winters mit der Ankunft des Frühlings zu empfinden, wenn es schon möglich ist diese Gartenarbeit zu sehen, hat einen markanten Protagonismus. Man fühlt, dass es eine Stadt zum spielen und zum genießen ist.

Valdebebas erblüht durch die Farben von Real Madrid

Die Gartenarbeit der neuen Ciudad del Real Madrid nimmt eine Fläche von 4 Hektar ein und umfasst die ganze Landschaft zwischen Alleen, Höfen, Plätzen, Eingängen und Promenaden, welche die Hauptgebäude und die Spielfelder umgeben.

Nützlich bei der Unebenheit des Geländes ist, dass die Felder terassenförmig aufgeteilt sind. Die Steigungen zwischen den Ebenen bieten die Möglichkeit einer größeren Würdigung der Bepflanzung, ihrer verschiedenen Texturen und Farbtönen und außerdem erfüllt es die Funktion der Vorbeugung von Erdrutschen.

Die Gartenarbeiten folgen dem grundsätzlichem Kriterium einer niedrigen Anforderung an Instandhaltung und deshalb haben sie den Einsatz der Bepflanzung entsprechend den individuellen Verhältnissen, aufmerksm durchgearbeitet. Die Arten wurden anhand der Funktion der Anpassung ihrer physischen Umwelt und ihrer Resistenz gegen das Klima, sowie ästhetischen Aspekten wie dem Umfang, der Textur, der Blüte, usw. ausgewählt. Zusätzlich geht es darum eine markante Evolution über das Jahr zu erreichen, mit Blüten bei denen die Farben des Clubs überwiegen: weiß und lila.

Oliven-und Mandelbäume, Erbe der Vergangenheit

Aus der ursprünglichen Gegend holte man die Oliven-und Mandelbäumen als repräsentative Bäume, um sie für die Haupteingänge des Gebäudes zu benutzen. Unterdessen wurden sie in der Mittelmeerlandschaft von Zypressen, Maulbeerbäumen und den kleinen Kiefern angenommen. In einigen Fällen griff man,  aufgrund ihrer Schatten und ihrer Resistenz gegen die extremen klimatologischen Verhältnisse, auf dekorative Arten, wie die „Sofóra",  mit einer langen Tradition in Madrid zurück . Während das Bild des Erdbeerbaumes auf den Baum im Wappen der Stadt Madrid anspielt.

Bei der Auswahl des Baumbestandes hat man außerdem anderen Faktoren miteinbezogen, wie den starken Winden in der Zone und deren Reduzierung durch Errichtung von pflanzlichen Barrieren. Die eingesetzten Himalaya-Zedern und Schwarzkiefern mit ihrer Laubdichte eignen sich gleichsam für eine visuelle Barriere.

Die Bauarbeiten der Gartenarbeiten

Die Bauarbeiten starteten im Winter 2005 und die ersten Bäume hatte man bis Anfang Februar 2006 noch nicht erhalten. Vor dem Frühling jenes Jahres konnte man ausschließlich die Liguster und einige Sóforas einpflanzen, welche für die Parkplatzbereiche geplant waren. Denn für diese Bereiche wurde ein großer Teil des Baumbestandes benötigt.

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, fingen die Liguster Ende April an zu blühen. Das Ergebnis ist, dass der Hauptparkplatz heute mit den erwünschten Ergebnissen aufwartet, einem grünen und frischen Bild. Ein schattiger Ort im Frühling und Sommer und mit einer Präsenz reichlicher Vegetation. Nach einer Zeit des Abwartens und Aufnahme der Anlage, wurde die Bepflanzung Anfang Juni 2006 mit Zypressen und einigen Kiefern ergänzt, übereinstimmend mit der bestehenden Bepflanzung.

Zu dem Risiko für die Bepflanzung, die für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen war, welcher bis in die Hitzewelle-Monate reichte, ist eine hohe Wasserknappheit dazu gekommen.

Die ersten gepflanzten Bäume, machten alle Bauarbeiten durch, was sich auf das ganze Aussehen ihres Laubwerkes auswirkte. Sie stellen sich in einer glanzlosen Farbe dar, verursacht durch den starken Niederschlag von Staub und Erde. Eine Folge der Bauarbeiten und des ausbleibenden Regens.

Ungeachtet dessen hat sich der Überschuss des Baumbestandes wegen der riesigen Qualität der Exemplare und der guten Ausführung als nicht beschädigt erwiesen. Beweis dafür ist der prächtige Anblick, den uns die Sportstadt am heutigen Tag bietet.

Anblick und Blütezeit

Die dichte Wirkung der fortdauernden und Bildhauer-Vegetation ruft uns den mediterranen Wald in Erinnerung. Das grün-blaue des Baumbestandes verbindet sich mit dem anderen grün-grauen der autochthonen und xerophilen Pflanzen. Die dauerhafte und durchdringende dunkle Farbe der Koniferen bleibt in der Landschaft während des ganzen Jahres, einen mehr monochromen Anblick gebend. Aus diesem Grund zeichnet sich die Blütezeit saisonbedingt im Frühling ab.

Der Winter erlaubte uns, die schöne, kahle Struktur mancher Bäume (Birnbäume, Mandelbäume und Birken) auf deren Undurchsichtigkeit von anderen des bleibenden Blattes zu beobachten. Eine andere Art, die sich im Winter durch seine Kompaktheit und seine Farbe auszeichnet ist der Buchsbaum. Dieser bildet den perfekten Kontrast zu den weißen Mauern des Gebäudes.

Jene, die ihr Astwerk zeigten, sind die ersten, die nach der Kälte aufwachen. Birnbäume, Mandelbäume und die Magnolien in den Höfen, wo sie Zugang zum Gebäude gewähren, haben schon den Frühling mit seiner spektakulären Blütezeit in weißer Farbe der Ausstattung angezeigt. Allmählich fangen sie an in anderen Farben zu erscheinen: Flieder, dunkles lila und anderes weiß. Die Farbe spritzt die verschiedenen Schichten strauchartig. Das Violett des Rosmarins und das Weiß der Sammlung der Sträucher der Gattung Schneeball beginnen mit den Mandelbäumen und den Magnolien zu konkurrieren, denen sie ihre führende Rolle abnehmen. Bald fangen die vom Blau begleiteten Blumen des Ceanothus, den blauen Moricandia zu schätzen, der die Böschungen bedeckt, welche die Stadt umgeben.

Gerade im Sommer werden wir schätzen, dass sich das Weiß in anderen Arten wie dem Oleander verschiebt und später wird er in den Sóforas bemerkt werden. Die Farbe nimmt die Abelia in Bewegung herunter, die den Boden der Böschungen bezieht. Wir decken den Flieder bleich in den Hibiscus der südlichen Fassade des Gebäudes in Kontrast mit dem intensiven Anilinrot des Baums der Liebe und der knolligen Pflanze Thubalgia in einer anderen Schicht, sowie den bläulichen Ton der Perovskia, am Ende des Sommers auf.

Und so werden wir nacheinander eine Skala der Farben vom frühzeitigen Frühling bis zum Ende des Sommers genießen und mit der herbstlichen Farbe der Blätter der Birnbäume den Höhepunkt erreichen.

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