Im Gegensatz zu seinen Vorgängern war de Urquijo nie als Spieler für die „Blancos“ aktiv. Sein Hauptaugenmerk legte der neue Präsident vor allem auf die Deckung der Kosten die das neue Stadion verursacht hatte und rückte so den Verein der Professionalisierung immer näher. Ebenso unterschrieben, nach englischem Vorbild, auch die ersten Spieler Verträge. Es waren Miguel Álvarez Gárcia, Miguelón, José Maria Pena Saralegui, die als erste Madrilenen für's Fußballspielen bezahlt wurden.
1927 ging die Mannschaft auf ihre erste Reise nach Südamerika, um die spanische Fußballkultur auch in den ehemaligen Kolonien und auf dem gesamten amerikanischen Kontinent zu verbreiten. Das Team machte dabei Station in Lima, Buenos Aires, Havanna, Mexico City und New York.
Doch vielen alteingessenen Anhängern und Mitgliedern wurde die Kommerzialisierung des Sports zu viel und sie protestierten gegen Urquijos Pläne und zwangen ihn damit zum vorläufigen Rücktritt 1928. In der Folge übernahm für zwei Jahre ein Dreigestirn die Leitung des Clubs, dem neben Urquijo auch Santiago Bernabeu und Pedro Parages angehörten.
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