Luis Usera wurde eigentlich nur durch Zufall Präsident des Vereins. Denn nach dem Triumvirat Urquijo-Bernabeu-Parages wurde im November 1929 ein neuer Vorstand gewählt, der Antonio Bernabeu Yeste, Santiagos Bruder, als Präsidenten vorsah. Doch wenige Tage nach der Wahl wurde bekannt, dass Antonio Bernabeu nicht mal Vereinsmitglied war und somit auch nicht das Präsidentenamt übernehmen konnte. Bernabeu drängte daraufhin Usera, das Amt zu übernehmen, was dieser auch tat.
Die Mannschaft war sportlich in einem wenig vielversprechenden Zustand, als Usera sein Amt antrat, doch die großen finanziellen Möglichkeiten erlaubten es Real Madrid kostspielige Neuverpflichtungen zu tätigen. Luis Usera gelang es unter anderem die spätere Clublegende Ricardo Zamora nach Madrid zu locken. Ihm folgten Bonet, Gurruchaga und Leoncito.
Weitere hochkarätige Verpflichtungen folgten und so gelang Real in der Saison 1931/32 das Kunststück ungeschlagen den Meistertitel zu erringen. Es folgten eine weitere Meisterschaft und ein Pokalsieg unter Useras Vorsitz.
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