Mendoza avancierte während seiner Amtszeit zum zweiterfolgreichsten Präsidenten in der Geschichte von Real Madrid. Nur übertroffen von Club-Legende Santiago Bernabeu. Ebenso war seine Amtszeit auch die zweitlängste in der Vereinsgeschichte.
Zehn Jahre lang leitete Mendoza die Geschicke der „Blancos“, nachdem er 1985 ohne Gegenkandidat gewählt wurde.
Während seiner höchst erfolgreichen Präsidentschaft bildete sich auch die berühmte „Quinta del Buitre“ um die Topspieler Butragueno, Michel, Martín Vázquez, Sanchis und Pardeza. Um dieses Quintett herum bildete Mendoza mit klugen Verpflichtungen ein schlagkräftiges Team, dank Verpflichtungen, wie Hugo Sánchez, Paco Llorente, Buyo oder auch des ehemaligen Trainers Bernd Schuster.
Nicht zuletzt dank dieses guten Händchens auf dem Transfermarkt fallen sechs Meisterschaften, zwei Pokalsiege, drei Triumphe im spanischen Supercup und ein Uefa-Cup-Titel in Mendozas Amtszeit.
Ramon Mendozas letzte Jahre als Präsident wurden vor allem von der Rückkehr Jorge Valdanos als Trainer zu Real Madrid geprägt, unter dem eine neue Spielergeneration um Redondo, Michael Laudrup, Hierro, Zamorano und dem ganz jungen Raul heranwuchs.
Kurz nach seiner zweiten Wiederwahl 1995 wurde Mendoza allerdings von seinem eigenen Stellvertreter Lorenzo Sanz zum Rücktritt gedrängt. Sanz wurde daraufhin auch sein Nachfolger.
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