Clubnews
06.09.2010, 12:32
Wird Kaká die „Superstar - Verpflichtung“ des Winters?
Auch in diesem Sommer ereilte Ricardo Kaká wieder eine Hiobsbotschaft - Vier Monate fällt die „königliche“ Nummer 8 aus. Jetzt steht der Brasilianer unter Zugzwang. Er muss so schnell wie möglich wieder fit werden, um endlich seinen Erwartungen entsprechen zu können. Das große Ziel: Ab Ende Dezember wieder zur Mannschaft stoßen und im Januar wieder das erste Ligaspiel bestreiten.
Kaká – „Ein Spieler, dem viel Vertrauen entgegengebracht werden muss“
Bei Ricardo Kaká teilt sich das Fanlager schon seit mehreren Monaten in zwei Hälften. Die einen meinen er wäre ein Fehlkauf gewesen, da er entweder vollkommen unter seinen Erwartungen blieb, oder permanent verletzt ist. Die Anderen meinen hingegen, dass er einfach wieder fit werden muss und man Geduld, sowie Vertrauen aufbringen sollte. Dieser Meinung war auch José Mourinho kurz nach seinem Amtsantritt. „Er ist oft verletzt gewesen und es scheint, als hätte er seine alte Form über die letzten Monate hinweg verloren! Ich sehe es jedoch als kein Problem, ihn wieder dorthin zurückzubringen, wo er vor seinem Wechsel nach Madrid war. Er ist ein Spieler, dem viel Vertrauen entgegengebracht werden muss.“ sprach ein noch zuversichtlicher Mourinho Ende Mai. Dann aber kam die Weltmeisterschaft, in der Kaká beinahe
seine Karriere aufs Spiel setzte. Dieses verantwortungslose Verhalten, sah so gar nicht nach dem Kaká aus, den man sich in Madrid wünschte. Viele kritische Stimmen wurden laut, ja sogar
ein Verkauf stand fast im Raum. Aber mittlerweile wurde es wieder still um den Brasilianer. Jetzt weiß man, dass wohl vier Monate ohne Weltfussballer Kaká gezaubert werden muss. Eine Tatsache mit der sich viele Kritiker anfreunden können. Mit der Verpflichtung von Mesut Özil und Sergio Canales stehen nun auch Alternativen zur Verfügung, die zumindest die Hinrunde zeigen dürfen was sie können. Doch nahezu jeder weiß: „Da kommt doch noch wer? Da war doch noch einer, der mal absolute Weltklasse war.“ In den Hinterköpfen der Fans, hat sich eine Hoffnung niederlegt. Eine Hoffnung, der alte Kaká könnte, wie der Phönix aus der Asche auf das Spielfeld treten und endlich zeigen, was in ihm steckt. Und eigentlich hätte die Rückkehr von Superstar Kaká die „Neuverpflichtung“ des Sommers werden sollen, doch nun deutet eher alles darauf hin, dass es wohl die Verstärkung des Winters wird.
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Kaká muss Gas geben! Das Ziel: Im Januar zürück ins Bernabéu
Das Datum, welches den Verantwortlichen und dem Spieler selbst im Kopf herumschwirrt, ist der 9. Januar 2011. Beim Heimspiel gegen Villareal soll der Brasilianer endlich wieder ein Ligaspiel bestreiten. Damit Kaká aber auch schon ein wenig Spielpraxis bekommt, will Mourinho ihn davor bei einigen Partien des spanischen Pokals einsetzten. Doch der Weg dorthin ist noch sehr steinig für den „Dauerverletzten“ Kaká. Das Physioteam der „Königlichen“ hat sich diverse Übungen und Behandlungen für die hängende Spitze überlegt. Einerseits muss das Knie wieder langsam belastbar werden, andererseits müssen die chronischen Schmerzen an der Leiste präventiv behandelt werden. Mit elektrischer Stimulierung soll der Muskelaufbau unterstützt werden, damit er wieder genügend Kraft und Spritzigkeit besitzt. Die gesamte Agilität muss hergestellt werden, dabei soll ihn Hydrotherapie und Physiotherapie wieder zu alter Stärke verhelfen. Der Tagesplan von Kaká ist also trotz, oder gerade durch, seiner Verletzung mehr als voll. Immerhin hat der Rekordmeister auch eine saftige Summe in die Modemetropole Mailand überwiesen, um einen absoluten Topspieler zu bekommen. Die Motivation, mit einem Knall zurück an die Weltspitze zu gelangen, sollte der Weltfussballer von 2007 doch eigentlich selbst aufbringen, möchte er seine Zeit bei den „Galaktischen“ nicht als verletzter, 65 Millionen Euro teurer, Superflop beenden.





