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03.02.10, 11:28 | Artikel bewerten:
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Der Kampf findert nicht mehr nur auf dem Platz statt - sondern inzwischen auch in den Medien

Medienkrieg Real vs. Barça - „Man will uns nur verunsichern“

Erst die Rote Karte gegen Ronaldo, dann das vermeintliche Abseitstor von Pedro am vergangen Spieltag, welches Barcelona zum Sieg verhalf. All diese Sachen sind ein gefundenes Fressen für die Presse aus Madrid. Jetzt vermutet der FC Barcelona dahinter eine Verschwörungstheorie. „Damit will man uns nur verunsichern“, so Laporta – Präsident der Katalanen. Auch Xavi und Rafael Marquez äußerten sich zu dem Thema.

„Die Rechnung wird auch dieses Mal nicht aufgehen“
Schon seit mehreren Monaten vertritt die „AS“ die Ansicht, dass der Präsident des spanischen Fußballverbandes (RFEF), Angel Maria Villar, den Schiedsrichtern den Auftrag gegeben habe, gegen den Rekordmeister aus Madrid zu pfeifen. „Villarato“ (Villar-Regime) – diesen Ausdruck schuf „AS“ Chefredakteur Alfredo Relano für die „Machenschaften“ von Villar. Die „Marca“, auch ansässig in Madrid, schloss sich der Kampagne gegen den FC Barcelona und gegen die Schiedsrichter an. Joan Laporta ist über die Vorgehensweise, der beiden Tageszeitungen, sehr verärgert: „Diesen Trick hatte man in Madrid schon in der vergangen Saison versucht. Doch damals ging die Rechnung nicht auf und sie wird auch dieses Mal nicht aufgehen. Sie versuchen nur Druck zu machen, weil wir eben die Nummer eins sind. Wir sind die Referenz und wir hoffen, dass sie keinen Erfolg haben.“ Vor dem vergangenen Wochenende, versuchten die Madrilenen vor dem Spanischen Disziplinargericht die Strafe von Ronaldo zu revidieren, dies anhand von einer Aktion Lionnel Messis! Dabei wurde er bei einer ähnlichen Tätlichkeit gezeigt, wobei hier der Gegner verwarnt wurde und es keine Strafe für den Argentinier gab -  jedoch ohne Erfolg. Auch  nach dem Spiel der Katalanen gegen Gijon zeigten die Madrider Zeitungen Bilder von Pedro in Abseitspositionen. Dies schien Laporta dann endgültig auf die Palme zu bringen, von einer „Schande“ war die Rede.

„Pedros Tor war regulär“
Gestern kommentierten erstmals auch ein paar Spieler dieses Thema – Xavi und Abwehrstar Rafael Marquez. „Wir sind zu 100% auf uns selbst konzentriert. Alles was außerhalb der Umkleidekabine passiert, beeinflusst uns nicht. Wir werden weiterhin hart arbeiten, um jedes Spiel zu gewinnen. Zwischen den beiden Vereinen gibt es eine große Rivalität und somit auch unterschiedliche Meinungen“, so der Mexikaner. Deutlich mehr aufgewühlt war dagegen der spanische Nationalspieler Xavi: „Die müssen in Madrid ihre Zeitungen verkaufen. Pedros Tor war regulär und Ibrahimovic wurde ein Elfmeter verweigert. Aber darüber spricht niemand. Fakt ist, dass wir 5 Punkte vor Real Madrid sind und das scheint ihnen nicht zu gefallen.“ Deutliche Worte des Mittelfeldstars – eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen. Spätestens am 11. April wird dieser 'Krieg' wohl auf dem Platz beendet werden...

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