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04.02.10, 11:53 | Artikel bewerten:
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Zuversichtlich - Pepe möchte bald wieder auf dem Trainingsplatz stehen...

…und das Lachen kehrt zurück – „Es geht bergauf“

Ein Sprung, ein unglückliches Aufkommen und ein folgendes Tal der Tränen. Als Pepe am 12 Dezember im Spiel gegen Valencia sein Lachen gegen bitterliche Tränen eintauschte, war jedem Beobachter klar – hier ist etwas zerstört worden und was es auch ist, gute Besserung. Einen Tag später, die Hiobsbotschaft: Kreuzbandriss im rechten Knie! Selbst noch so flinke Finger, der fotografierenden Medien, hielten an diesem Tag inne – eine Spieler, eine Saison, eine WM und ein ganzer Verein, samt Fans, schien am Boden. 53 Tage später und es keimt die Hoffnung…

Es ist mit die schlimmste Verletzung, die einen Leistungssportler heimsuchen kann. Das Knie, das Gelenk, die Schaltzentrale – fällt diese aus, dann ist Schluss mit Lustig.

Auch der Portugiese war nicht nur körperlich, sondern mental gezeichnet, die Blicke gingen nach unten. „Es ist die schlimmste Meldung, die mich hätte erreichen können, ich bin sehr sehr traurig.“ Madrid reagierte und brachte den 26-jährigen aus der Schusslinie, eine Reise in die Heimat Portugal, sollte für Ablenkung sorgen. In der Tat, der Tapetenwechsel tat ihm gut, es kam wieder Leben in seine Gesichtszüge, ein weiterer Schub: Die Operation am 17. Dezember in Porto war ein Erfolg!

Mittlerweile ist er wieder in Madrid und hat sein Kämpferherz wiederentdeckt, der Kontakt zum Team, die alltäglichen Wahrnehmungen in der Trainingsstätte, helfen ihm, sich wieder als Mitglied einer Mannschaft zu fühlen, das Ziel stets vor Augen: Der Trainingsplatz, endlich wieder gegen den Ball treten!

Doch ohne Fleiß keinen Preis. Pepe, permanent betreut durch die medizinischen Abteilung (Sanitas), arbeitet hart für sein Comeback. Mittlerweile nimmt die Plagerei rund 7 Stunden an 6 Tagen der Woche, einen Platz ein.

Die Fortschritte sind sichtbar, jeder Tag bringt ihn ein Stück näher an sein Ziel. „Ich fühle mich besser, nein, sogar gut, ich bin sehr zufrieden. Täglich geht es mir besser, ich freue mich so, dass es so gut läuft,“ so ein nunmehr gelöster Spieler.

Es ist schlimm genug, in einer derartigen Situation zu sein – Pepe fiel, aber er fiel weich. Sein Umfeld gab ihm Halt. Ja, es ist tragisch, aber schlimmer noch, allein zu sein.  Der Verein kümmerte sich um seinen Abwehrchef, täglich war Juan Carlos Hernandez und sein Team für ihn da. Seine Familie und seine engsten Freunde, aber auch sein Teamkollegen, standen ihm zur Seite. „Am wichtigsten war mir die Hilfe, die ich erhalten habe. Die Menschen, die mich in dieser Zeit begleitet haben, es fühlte sich großartig an. Diese Unterstützung macht uns stark und zeigt uns, dass man ein großes Privileg geniest, bei einem Verein wie Real Madrid zu sein. Mein Teamkollegen sagen mir, Pepe komm bald wieder, ich arbeite hart, um es schaffen.“

Wie im Leben, so ist auch die Rückkehr auf den Fußballplatz von Rückschlägen, Hoffnung, Kummer… Emotionen geprägt. Auch auf diesem langen Weg, wird es nicht nur bergauf gehen, das weiß auch Pepe, der allen Fans mit seinen Aussagen Mut macht. „Macht euch keine Sorgen, ich weiß, dass es Tage gibt, an denen ich traurig bin, aber ich bin vorbereitet.“

Pasito a Pasito, Schritt für Schritt den Weg zurück finden, dabei versucht der Verein keinen Druck auszuüben, der Spieler selbst, ist sein größter Motivator. „Ich weiss noch nicht, wann ich zurückkehren kann, aber ich arbeite hart dafür und diese Arbeit verdienen alle, die an mich glauben,“ so ein bewegter Spieler, auf der Reise zurück…

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