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		<title>Realmadrid.de: Aktuelles</title>
		<link>http://www.realmadrid.de/site/</link>
		<description>Aktuelles von und über Real Madrid</description>
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			<title>Realmadrid.de: Aktuelles</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 14:18:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Iker um Fassung bemüht: „Jetzt müssen wir zusammen stehen&quot;</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/iker-um-fassung-bemueht-jetzt-muessen-wir-zusammen-stehen.html</link>
			<description>Keine 24 Stunden nach dem ohnmächtigen Ausscheiden aus der diesjährigen Champions League, zitierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1268313947374S" style="display: none;">&nbsp;</span>Gingen der Mannschaft in der zweiten Halbzeit gänzlich die Emotionen ab, so waren diese nach der Partie wieder deutlich sichtbar. Als der Trancezustand sich löste und die bittere Gewissheit real zu werden schien, da platzte auch dem sonst so ruhigen Casillas der Kragen. <i>„Ich bin es langsam leid, vielleicht haben wir einfach keine Mannschaft, um in der Champions League zu spielen, ja wohlmöglich fehlt uns das Niveau.“ </i>Es waren nicht nur deutliche Worte, sondern ein Offenbarungseid. Sein langjähriger Weggefährte Guti setze gleich noch einen drauf und sprach dem Team den Zusammenhalt ab. Es bröckelte, es rumorte, nach diesem Schlag, schien der Lack der heilen Fußballwelt in Madrid ab!</p>
<p class="bodytext">Gesammelt, wieder fokussiert und bemüht die gestrigen verbalen Ausschläge wieder ins rechte Licht zu rücken, so präsentierte sich Spaniens Nummer 1 heute den Journalisten.</p>
<p class="bodytext"><i>„Ich war immer ehrlich und bei einigen Gelegenheiten sagte ich, dass wir nicht wettbewerbsfähig sind, aber dieses Mal sind wir es und ich sehe ein Team, welches die Liga gewinnen kann.“&nbsp; </i>Beschwichtigung war angesagt, dabei fügte er an: <i>„Ich kann heute sagen, dass wir ein junges Team sind, aber das wir niemals aufgeben und auch wenn es in dieser Situation ein leichtes wäre. Wir kämpfen weiter um das, was wir noch gewinnen können und das ist die Meisterschaft, diese Trophäe könnte die Saison noch retten.“</i></p>
<p class="bodytext">Das von&nbsp; Guti angesprochene Auseinanderfallen des Teams, es muss grade jetzt unbedingt vermieden werden, so rief Casillas zur Einigkeit auf. <i>„Natürlich sind die Leute traurig und man könnte meinen, wir haben einen Schritt zurück gemacht. Ich bin jetzt seit 10 Jahren hier und weiß, dass genau jetzt der Zeitpunkt ist, wo wir noch enger zusammen rücken müssen. Wir müssen jetzt hart arbeiten, vor allem zusammen stehen und weiter dieses Team weiter formen.“</i></p>
<p class="bodytext">Das dieser Prozess auch weiterhin mit Pellegrini auf der Trainerbank fortgeführt werden soll, daran gibt es laut Aussagen des 28-jährigen keine Zweifel, zumindest von Seiten des Teams. <i>„Er ist sehr ruhig und kann sich der Unterstützung des Teams gewiss sein. Ich und alle weiteren 23 Spieler stehen hinter ihm. Er weiß es und wir haben ihn es alle wissen lassen. Der Trainer ist immer der Erste, der Schuld hat, aber die Hauptschuldigen sind wir.“</i></p>
<p class="bodytext">Auch wenn Casillas bemüht war, die Gedanken zu ordnen und den Blick in die Zukunft zu werfen, so war eines unübersehbar. Auch an ihm ging dieser KO-Schlag nicht vorbei. So leugnete er die Betroffenheit in keinster Weise. <i>„Ich habe in dieser Nacht sehr sehr schlecht geschlafen. Die Mannschaft, der Verein und die Fans sind jetzt desillusioniert und traurig. Zum sechsten Mal in Folge sind wir aus der Königsklasse ausgeschieden. Jedes Jahr, wenn uns dies passiert, warten wir nur noch ungeduldiger auf die nächste Gelegenheit. Auch wenn es nicht leicht ist, wir müssen uns jetzt unsere mentale Verfassung wieder in den Griff bekommen.“</i></p>
<p class="bodytext">Dem gestrigen Spielverlauf als solches kommentierte er knapp, wer wühlt schon gerne in offenen Wunden, doch die bohrenden Fragen, standen im Raum. <i>„Lyon ist eine klasse Mannschaft. Sie haben das natürlich sehr geschickt gemacht. Wir haben wohlmöglich unsere schwärzeste Niederlage erfahren müssen, denn wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt. Wir vergaben jedoch unsere besten Chancen und spielten dann ein wenig auf das Ergebnis. Mit zunehmender Spielzeit wurden wir immer nervöser, weil wir wussten, ein Tor von Lyon würde ihnen reichen. Wir verloren die Ordnung. Leider haben wir nicht die Leistung wie gegen Sevilla gezeigt.“</i></p>
<p class="bodytext">Das ausgerechnet nun der FC Barcelona in der Champions League ein Finale im Bernabeu gewinnen könnte, war angesichts des tiefsitzenden Stachels von gestern Abend, weniger ein Grund sich zu ärgern. Gleichgültig analysierte er, dass <i>„die Mannschaft, die es zum Schluss verdient, auch den Pokal gewinnen kann. Sollte es dann Barcelona sein, haben sie es auch verdient.“ </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Uns fehlt das Niveau für die CL&quot; - Erkenntnis der Nacht </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/uns-fehlt-das-niveau-fuer-die-cl-erkenntnis-der-nacht.html</link>
			<description>Es hat sich ausgeträumt! Was wurden vor diesem Spiel die Geister beschworen: Ein 3:0 für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span id="1268300635164S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Es ist schwierig zu erklären, aber wir dürfen hier jetzt keine Entschuldigung suchen. Daran werden wir noch lange zu kauen haben. Es war ein erneuter Schlag gegen die Träume aller Madridistas. Im Namen des ganzen Teams bitte ich unsere Fans um Entschuldigung, weil diese Niederlage wieder eine Enttäuschung für alle Anhänger war,&quot; </i>&nbsp;so <b>Iker Casillas</b> konsterniert nach der Niederlage. Umso trauriger, dass man dabei ein Déjà-vu zu haben scheint, sprach Iker ähnliche Sätze nach dem blamablen Pokal-Aus gegen den Drittligisten aus Alcorcon...auch dann gelobte man der Besserung. Der zweite Kapitän der &quot;Merengues&quot; gab auch zu,<i> </i>dass &nbsp;man augenscheinlich in der Königsklasse<i> „kein wettbewerbsfähiges Niveau“ </i>hat<i>. &nbsp;</i>Er versicherte, dass nun alle <i>„die Ruhe bewahren müssen.&quot;</i> Der Europameister verfiel den üblichen Motivationsfloskeln des Fußballs: „<i>Wir müssen jetzt klar denken und ans Team denken. Wir müssen uns auf das nächste Spiel fokussieren. Wir dürfen den guten Weg, den wir in der Liga haben, nicht zerstören. Es bleibt nur noch die Meisterschaft.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;Große Taten prophezeite auch im Vorfeld auch <b>Sergio Ramos</b>. Der Sevillano war davon überzeugt, dass die Mannschaft das Spiel souverän gewinnen würde, leider hatte er sich komplett vertan. „<i>Das war ein ganz schmerzhafter Tag. Wir müssen uns jetzt auf die Liga konzentrieren, diese darf durch diese Niederlage nicht beeinträchtigt werden. Das Team hatte in den 90 Minuten viele Möglichkeiten. Die Chance von Higuain war so groß, dass wir bereits am feiern waren. Am Anfang wussten wir zu überzeugen, aber nun müssen wir uns gesenkten Hauptes von der Champions League verabschieden,&quot; </i>so der Außenverteidiger.&nbsp; Der Fluch des Achtelfinals scheint also weiterzugehen, auch für Ramos? „ <i>Das ist kein Fluch und wir werden diese schlechte Serie besiegen. Ich bin davon überzeugt, dass wir nächstes Jahr im Viertelfinal stehen und sich kaum jemand um das heutige Ausscheiden kümmert...Es ist nicht die Zeit einen Spieler, oder den Trainer zu beschuldigen Jetzt müssen wir alle zusammenhalten und nach vorne schauen. Wir müssen die Anhängerschaft um Verzeihung bitten, aber wir sind die Ersten, die durch diese Niederlage gekränkt sind.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Auch der Altmeister <b>Guti</b>, welcher leider, wie das ganze Team, kaum zu überzeugen wusste, hatte nicht mehr als die üblichen Parolen auf Lager: „<i>Jetzt müssen wir uns voll und ganz auf die Liga konzentrieren, mehr bleibt uns auch nicht übrig.&quot; </i>Für die &quot;14&quot; war es bereits das sechste Mal in Folge, dass man in der Königsklasse in der Runde der besten 16 ausgeschieden ist. „<i>Es ist jedes Mal schmerzvoll und dieses Jahr sowieso. In der zweiten Halbzeit sind wir nicht so aufgetreten, wie wir hätten sollen... Ich weiß nicht ob es Pech war. Die Wahrheit ist, dass wir in großen Spielen nicht wissen, wie man gewinnt. Wir können dann nicht als ein Team auftreten,&quot; </i>so ein enttäuschter Guti.</p>
<p class="bodytext">Beispielhaft für dieses mangelnde Teamgefühl, war wohl die Auswechslung von <b>Kaka</b>. Der Brasilianer fluchte in bester &quot;Guti Manier&quot; bei seiner Auswechslung herum, verweigerte den Handschlag und ging schnurstracks in die Kabine: „<i>Ich regte mich nicht über meine Auswechslung auf, sondern über die Tatsache, wie wir in diesem Moment gespielt haben. Ich wurde für Raul &nbsp;ausgewechselt, ein Spieler, der die nötige Erfahrung besitzt in solchen Partien das entscheidende Tor zu erzielen,“ </i>versuchte Kaka zu beschwichtigen.<i> </i>Der ehemalige Weltfussballer des Jahres hatte auch eine Erklärung für die Niederlage. „<i>Wir hatten viele Chancen, vergaben diese aber. In der Champions League ist dies ein unverzeihlicher Fehler,&quot; </i>erklärte er das erneute Scheitern. Zu guter Letzt gab es noch eine Entschuldigung, die genauso klang, wie die von &quot;Spieler X&quot;... „<i>Das war ein herber Schlag, das Team und die Fans durchleben einen schwierigen Moment. Wir können uns nur bei unseren Anhänger entschuldigen. Wir alle wollten unbedingt das Endspiel im eigenen Stadion austragen und wir haben es nicht geschafft.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Am Ende bleibt nur die Erkenntnis übrig, dass man aus vielen Stars nicht von heut auf morgen ein Siegerteam bilden kann und dass das Endspiel im eigenen Stadion leider zu früh kam.&nbsp; Viel Zeit zum trauern bleibt aber nicht, am Wochenende steht schon das nächste Ligaspiel an und in der Meisterschaft ist noch alles möglich, den Fans wäre man es schuldig... „<i>Ich habe viele schwierige Zeiten mit meinen Teamkameraden durchlebt und wir haben sie alle überstanden. Dieses Mal wird es genauso sein,&quot; </i>so Kaka.</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blass und ratlos - Pellegrini und Valdano zum Ausscheiden</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/pellegrini-gibt-blasses-bild-ab.html</link>
			<description>Die Katastrophe ist perfekt. Das 250 Millionen schwere Projekt der Galaktischen und ihrer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b><span id="1268297280900S" style="display: none;">&nbsp;</span>Valdano: „Wir haben die Kontrolle verloren.“</b></font></p>
<p class="bodytext">Der Generaldirektor konnte so kurz nach dem Spiel die Niederlage noch gar nicht so recht fassen. <i>„Wir hatten Gelegenheiten. Einige Schiedsrichterentscheidungen waren nicht glücklich.&nbsp; Wir hatten nach der ersten Halbzeit mehr verdient.“</i> Doch am Unparteiischen lag es mit Sicherheit nicht, dass trotz druckvollen Spiels unzählige klare Möglichkeiten zum Torerfolg ungenutzt blieben. </p>
<p class="bodytext">Die Analyse der zweiten Hälfte viel dem Argentinier sichtlich schwer: <i>„Olympique ist eine wettbewerbsfähige Mannschaft.&nbsp; Wir hadern mit der Müdigkeit und dem Ehrgeiz in der zweiten Halbzeit. Wir haben die Kontrolle über das Spiel und damit das Weiterkommen verloren.“ </i>Warum die Mannschaft mit den Gedanken aber in der Kabine geblieben war und erst nach dem Gegentor halbwegs erwachte konnte Valdano nicht erklären.</p>
<p class="bodytext">Auf den Trainer angesprochen bemühte der sportliche Leiter bekannte Floskeln und eine Durchhalteparole: <i>„Er hat Vertrag bei Real Madrid und unsere Pläne sind, dass er das auch Trainer bleibt. Die Saison ist noch nicht zu Ende und es gibt noch etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Wir müssen in den Gremien nun Ruhe bewahren und versuchen das Team und den Trainer zu unterstützen. Der Trainer von Madrid wir immer in Frage gestellt, aber ich halte es wie Florentino Perez. Dieses Projekt ist grade geboren worden und definiert sich nicht über ein Spiel.“</i> Ein Bekenntnis zum Trainer hört sich anders an. Klar ist aber, dass Pellegrini erst einmal die Möglichkeit gegeben wird, die Saison mit dem Gewinn der Liga versöhnlich abzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Pellegrini: „Der erste Verantwortliche bin ich.“</b></font></p>
<p class="bodytext">Der Chilene zeigte sich nach der niederschmetternden Niederlage und dem abermaligen Ausscheiden in der Runde der letzten sechzehn realistisch: <i>„Der erste Verantwortliche bin ich als Trainer.“</i> Seine dringlichste Aufgabe als Trainer sieht er nun darin, die Mannschaft nach diesem Schock schnellstmöglich wieder aufzubauen. <i>„Alle hatten den Traum ins Finale zu kommen, von der daher ist das Ausscheiden für uns sehr ernüchternd. Es ist jetzt nötig, die Stimmung wieder zu heben und in der Liga zu kämpfen um diese zu gewinnen.“</i></p>
<p class="bodytext">Ob es noch in seiner Macht stehen wird, dies umzusetzen, konnte und wollte Pellegrini nicht beantworten. <i>„Meine Zukunft entscheiden die Verantwortlichen. Das Einzige was ich tun kann ist das, was ich seit dem ersten Tag tue, arbeiten. Es ist ein herber Rückschlag, aber wir müssen nach vorne schauen. Außerdem ist dieses Projekt nicht für ein Jahr und hat erst angefangen.“</i></p>
<p class="bodytext">Einer der Schlüssel der Niederlage, war insbesondere auch die mangelnde Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. Anstatt mit einem ruhigen Polster, ging man mit dem knappesten Vorsprung überhaupt in die Pause. <i>„Wir haben einen sehr guten ersten Durchgang gezeigt und hätten hier sehr deutlich führen können, aber wir konnten das zweite Tor einfach nicht erzielen.“</i></p>
<p class="bodytext">Mit Unverständnis reagierte er auf die Kritik seines Spielgestalters Guti, der nach dem Spiel die Teamleistung an den Pranger stellte und den Vorwurf äußerte, man sei als Team auseinandergebrochen. <i>„Es kann gut sein, dass wir in der zweiten Halbzeit dann mehr über die individuellen Stärken kamen, um dieses Spiel noch zu drehen, aber ich habe ein Team gesehen, daher kann ich diese Meinung nicht teilen</i>,“ so der Trainer, der sich einmal mehr vielleicht zu schützend vor seine Spieler stellte. Denn jeder Zuschauer hatte gesehen, dass sich die Madrilenen in der zweiten Hälfte oft wenig königlich in Einzelaktionen verrannt&nbsp;und zu lange den Ball gehalten hatten, anstatt schnell zu spielen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>b.nodewald@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 00:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>1:1 - Das Aus aller Titelträume!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/11-das-aus-aller-titeltraeume.html</link>
			<description>Nach der “Fehlzündung” in Lyon kommt der Rekordsieger der Champions League nicht über ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="3"><b>Personal und Taktik</b></font><br />Für das wichtigste Spiel des Jahres baut Manuel Pellegrini erneut auf Konstanz und setzte auf das 4-4-2-System, das sich in der Liga zuletzt bewährt hatte. Größte zu behandelnde Baustelle ist die Sperre Xabi Alonsos. Der etatmäßige „Sechser“ fehlt in der Mittelfeldraute, er wird von Lassana Diarra ersetzt. Die Halbpositionen besetzten Granero und der heutige Kapitän Guti, der mit genialen Pässen glänzen soll. Der Spielmacher gibt erneut Kaka, der mit seinen Dribblings und Ideen für Überraschungsmomente sorgen soll und zudem in die Spitze stoßen kann. Dort gesellt er sich dann zur Torfabrik Real Madrids.</p>
<p class="bodytext">Besonderes gefordert werden dürfte die Hintermannschaft des spanischen Rekordmeisters. Gegen die unverändert spielenden Franzosen muss diese die Null festhalten – denn wenn man ein Gegentor hinnehmen müsste, dann wird die Offensive über die Maßen gefordert werden. Um dies zu vermeiden, stellt der Trainer die aktuelle Bestformation in der Viererkette auf. Ramos, Albiol, Garay, Arebeloa – so liest sich das auf der Taktiktafel, von rechts nach links.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Spielverlauf</b></font></p>
<p class="bodytext"><b>1.Halbzeit</b><br />Furios. Das erste Wort, das einem zu dem Start der Madrilenen einfällt. Schon nach satten 18 Sekunden tauchte Kaka das erste Mal vor dem Torhüter der Gäste auf. Jedoch war der Winkel etwas zu spitz und so konnte Lloris einen Flachschuss des Brasilianers gerade noch ablenken. In der 5. Minute wurde der französische Nationaltorhüter überwunden. Im Mittelfeld kommt der „heimliche Spielmacher“ Guti an den Ball. Dieser blickte auf und sah den freien Ronaldo auf dem linken Flügel starten. Mit viel Gefühl „löffelte“ er das Leder direkt in den Lauf der „Rakete“ Cristiano Ronaldo. Per Direktabnahme schoss dieser durch die Beine des Keepers flach ins Tor ein.</p>
<p class="bodytext">Das “weiße Ballett” spielte in der Folgezeit die dunkelblau gekleideten Spieler an die Wand. Der Ball zirkulierte und es wurde Torchance um Torchance herausgespielt. So hätten Kaka nach feiner Einzelleistung in der 9. Minute oder Ronaldo mit einem Kopfball über das Gehäuse in der 12. Minute den Einzug ins Viertelfinale ermöglichen können.</p>
<p class="bodytext">Die klarste Gelegenheit vergab jedoch Gonzalo Higuain. Das an diesem Abend fast komplett unsichtbare “Phantom”, tauchte plötzlich vor dem herausstürzenden Tormann auf. Wie schon im Länderspiel umkurvt er diesen und musste den Ball nur noch in das leere Tor einschieben – doch der Stürmer wollte es zu genau machen. Er setzte den Ball an den Innenpfosten. Zwei Minuten später hat er dann noch einmal die Chance zum ersehnten 2:0. Kaka spielt gleich mehrere Gegenspieler schwindelig und legte zum mitgelaufenem Argentinier ab. Den flachen Abschluss kann der beste Spieler Lyons, Lloris gerade noch entschärfen. </p>
<p class="bodytext">Real Madrid führt zur Halbzeit absolut verdient. Das Team kombiniert geschickt und spielte sich Chance um Chance heraus. Man muss sich nur den Vorwurf in der Kabine gefallen lassen, dass man zu viele dieser Chancen ungenutzt gelassen hatte.</p>
<p class="bodytext"><b>2.Halbzeit</b><br />Gehemmt. Während die erste Spielhälfte noch so furios begann wirkten die “Blancos” nun seltsamerweise wie ausgewechselt. Das lag allerdings auch an den frech aufspielenden Gästen, die in der 51. Minute den Ausgleich auf dem Fuß hatten, Govou jedoch vergab. Das saubere, sichere Passspiel krankte, die Torgefährlichkeit nahm rapide ab. So überlief in der 55. Minute Ronaldo seine Bewacher und legte auf Kaka ab. Dieser aber verzog knapp neben das Tor – weitere, bessere Möglichkeiten blieben aus.</p>
<p class="bodytext">Man hatte ab der 65. Minute als Zuschauer das Gefühl die Kraftverhältnisse auf dem Rasen würden sich langsam verschieben. Dieses Gefühl wurde durch einen Pjanic-Freistoß aus der 71. Minute verstärkt und durch den Ausgleich des sehr aktiven Bosniers letztlich bestätigt. In der 75. Minute spazierte Delgado in den Strafraum der “Königlichen”. Er spielte das Leder zu Lopez, der auf Pjanic weiterleitete. Der wiederum schloss per Dropkick zum Ausgleich ab – auf einen Schlag waren das Spiel und die Stimmung im Bernabeu gekippt. Doch dieses Tor hätte niemals fallen dürfen, die Hintermannschaft ließ sich in Überzahl düpieren.</p>
<p class="bodytext">Die Vorzeichen der verbleibenden 15 Minuten war klar: zwei Tore zum Weiterkommen – das bedeutet Powerplay auf Lyons Tor. Die Feldüberlegenheit konnte, trotz personeller Veränderungen, nicht in Torgefahr umgemünzt werden. Im Gengenzug hätten in der nun hektischen Schlussphase die Gäste die Entscheidung erzielen müssen. Lopez aber, wie auch Delgado, scheiterten völlig freistehend. Ein letzten Schuss, man möchte fast sagen Verzweiflungsschuss, von Ronaldo konnte Lloris festhalten – und damit das Weiterkommen.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Fazit</b></font><br />Real Madrid “verliert” 1:1 gegen Lyon und scheidet erneut im Achtelfinale aus. Nach einer starken Halbzeit, muss sich die Mannschaft den Vorwurf machen lassen, in der zweiten Hälfte zu passiv gewesen zu sein. &nbsp;Es war die große Sorge, die sich an diesem Abend bewahrheiten sollte: Das Ausscheiden in der Königsklasse. Nun wird wieder einmal alles hinterfragt werden. Der Trainer wird ein mediales &quot;Rutenlaufen&quot; erleben und die Transferpolitik wird von der Konkurrenz süffisant als “vergeblich” eingestuft werden. Jetzt sollte man sich als Fan oder geneigter Beobachter jedoch an das “Erdbeben von Sevilla” erinnern. An den herausragenden, begeisternden Fußball, den die Mannschaft zeigte. Man muss sich vor Augen halten, wie jung dieses Team, trotz aller Stars noch ist. Man muss sich einfach eingestehen, dass der Prozess “Galcaticos II” noch nicht beendet ist. Man muss erkennen das auch teure Superstars nur Menschen – keine “Galaktische Maschine” sind. Bei Betrachten der ersten Halbzeit und der Leistungen in der Liga kann man dennoch mit Hoffnung auf die kommende Spielzeit in der Champions League blicken. Das Potenzial dieses Teams ist einzigartig – die Umsetzung und der Ertrag der Investitionen wird aber frühestens nächstes Jahr zu erwarten sein.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>p.greinacher@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 00:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alles oder nichts - Wird der Fluch gegen Lyon gebrochen?</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/alles-oder-nichts-wird-der-fluch-gegen-lyon-gebrochen.html</link>
			<description>Trainer sind im Vorfeld einer Partie meist dazu geneigt, ihre Schützlinge mit dem Begriff „Finale“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b>Madrid unter Zugzwang</b></font> -&nbsp;<font size="2"><b>„Wir sind dem Druck gewachsen“</b></font><span id="1268235385776S" style="display: none;">&nbsp;</span><br />Für die Fans hieß es in den letzten 5 Jahren „und täglich grüßt das Murmeltier“. Stets mit Hoffnung und Engagement gestartet, den Titel als erklärtes Ziel ausgerufen, doch die Hürde Achtelfinale, erwies sich als zu hoch. Mit 250. Mio. Euro nahm man in diesem Sommer den Kampf gegen den Fluch „frühes Champions League-Aus“ auf und verstärkte sich mit Spielern, die bereits den begehrten Pokal gewinnen konnten. Doch alle Lorbeeren halfen nichts, das Hinspiel ging nach einer desolaten Vorstellung mit 1:0 verloren und die Angst vor dem Supergau geht wieder um. Erneut drohen die Hoffnungen und die Vorfreude dem Entsetzen zu weichen, so dürfte das heutige Rückspiel zu einer Charakterfrage avancieren. <i>„Das Team ist nervlich dem Druck gewachsen“</i><span id="1268231598996S" style="display: none;">&nbsp;</span>, so der optimistische Trainer der „Blancos“. Doch nicht nur Pellegrini, sondern auch Spieler und vor allem Presse rechnen nach der unglaublichen Partie fest mit einem Sieg. So analysierte beispielsweise die 'Marca' in ihrer heutigen Ausgabe die ersten möglichen Viertelfinalgegner, Bayern München und Arsenal London. Ob sich das nicht rächt? Immerhin befinden sich die Franzosen in einer komfortablen Ausgangslage und Torwart Hugo Lloris befindet sich in bestechender Form, ist seit 620 Minuten ohne Gegentor.</p>
<p class="bodytext"><i>„Es ist auch nur ein Spiel elf gegen elf und wir haben keine Angst vor  den Stars aus Madrid“</i><span id="1268232034922S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1268232038503S" style="display: none;"> </span>, sagte Lyon-Kapitän und Abwehrchef Cris, der im Hinspiel einem Higuaín und Cristiano Ronaldo&nbsp;das Leben schwer machte. Auch Trainer und Taktikfuchs Claude Puel sprach zuversichtlich auf einer Pressekonferenz nach dem gestrigen Abschlusstraining: <i>„Es gibt zwar keinen Favoriten, aber wir befinden uns in einer besseren Lage und brauchen uns nicht zu fürchten. Wir sollten intelligent spielen. Mit einem 1-0 aus dem Hinspiel im Rücken haben wir eine gute Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Außerdem sind wir immer für einen Treffer gut.“<br /><br /></i><font size="2"><b>Ein Spiel um Leben und Tod - Hält die Bilanz im Bernabéu?</b></font><br />Doch trotz des gefährlichen Hinspielresultats ist man höchst optimistisch in Madrid. Warum auch nicht? Die letzten 13 Ligaspiele im Bernabéu wurden allesamt gewonnen, daher kann man mit breiter Brust und gesundem Selbstbewusstsein als Tabellenführer Spaniens den grünen Rasen des Fußballtempels betreten. Zudem hat der französische Rekordmeister mit Mittelfeldspieler Bastos einen wichtigen Verlust zu beklagen und mit Torjäger Lisandro Lopez einen angeschlagenen Stürmer in der Startelf. Aus Sicht der 'Galaktischen' muss man nur auf die Gelbgesperrten Marcelo und Xabi Alonso verzichten, außerdem gibt es noch einen 'prominenten' Ausfall zu verzeichnen: Karim Benzema wird aufgrund von Leistenproblemen definitiv nicht gegen seinen Ex-Klub spielen können! Dafür sollen's vorne Cristiano Ronaldo und Higuaín richten, die als Sturmduo in dieser Saison schon 38 Tore erzielen konnten. Doch reicht das, um das Defensivbollwerk der Franzosen zu knacken? <i>„Ein Gegentor kann uns das Weiterkommen kosten. Es ist ein Spiel um Leben und Tod. Wir wollen da rausgehen und gewinnen“</i>, <span id="1268232034922S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1268232038503S" style="display: none;">&nbsp; <span id="1268234736249S" style="display: none;"></span></span>fasste Torhüter Iker Casillas seine Gedanken vor dem Kracher in Worte. <br /><br />Und tatsächlich geht es bei diesem Spiel um Leben und Tod, um alles oder nichts. Madrid steht unter Zugzwang, muss dem enormen Druck Stand halten. Die 90 wohl entscheidensten Minuten in der Ära der 'neuen Galaktischen' stehen kurz bevor. Kann man diese schwere Hürde meistern?&nbsp;Ein ausverkauftes Bernabéu wartet darauf, dass der Fluch endlich gebrochen wird...<i><br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_rm_logo_11.gif.gif" height="100" width="100" alt=""><img src="uploads/RTEmagicC_Olympique_Lyon_01.gif.gif" height="100" width="100" alt=""><br /><font size="2"><br /></font></i><font size="2"><b>Real Madrid C.F. - Olympique Lyonnais (Agg. 0-1)</b></font><i><font size="2"><br /></font></i><font size="2">Estadio Santiago Bernabéu, 20.45 Uhr <br />Schiedsrichter Nicola Rizzoli (ITA)</font><i><font size="2"><br /><br />Kader Real Madrid C.F.</font></i><b><br /><br />Tor:</b> Casillas, Dudek<br /> <b>Abwehr:</b> Ramos, Albiol, Arbeloa, Metzelder, Garay<br /> <b>Mittelfeld: </b>Diarra, Gago, Lass, Granero, Kaká, Guti, Van der Vaart,  Mosquera<br /> <b>Sturm:</b> Cristiano Ronaldo, Raúl, Higuaí<span id="1268235930109S" style="display: none;"> </span>n<br /><br /><i><font size="2">Kader Olympique Lyonnais</font></i><br /><br /><b>Tor:</b> Lloris, Vercoutre<br /> <b>Abwehr:</b> Cris, Boumsong, Gassama, Réveillère, Cissokho,<br /> <b>Mittelfeld:</b> Bodmer, Källström, Gonalons, Toulalan, Makoun, Pjanic,  Ederson, Delgado<br /> <b>Sturm:</b> Govou, Gomis, Lisandro, Tafer, Belfodil<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Granero: „Für uns steht am Mittwoch alles auf dem Spiel“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/granero-fuer-uns-steht-am-mittwoch-alles-auf-dem-spiel.html</link>
			<description>Esteban Granero, eine der Sommerverpflichtungen, die im Trommelwirbel für Spieler wie Ronaldo und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1268157852272S" style="display: none;">&nbsp;</span>Ganz Madrid fiebert dem morgigen Tag entgegen. Die Siegesserie im Bernabeu soll fortgesetzt und „nebenbei“ auch der Einzug ins Viertelfinale gefeiert werden. Esteban Granero möchte bei diesem CL-Abend natürlich nicht fehlen. <i>„Ich bin sehr ehrgeizig. Es wäre großartig für mich, morgen auf dem Platz zu stehen,“</i> so der junge Canterano. Ihm ist auch bewusst, dass bei einem Ausscheiden, der komplette Kredit verspielt ist, den sich die Madrilenen in den letzten Wochen hart erkämpft haben: <i>„Für uns steht alles auf dem Spiel. Wir müssen sie so unter Druck setzen, dass sie sich von der ersten Minute an bedroht fühlen.“</i></p>
<p class="bodytext"><i>„Olympique Lyon hat in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. Sie gaben uns kaum Möglichkeiten, den Ball zu halten und waren gefährlich mit ihren Kontern. Wir müssen offensiv spielen, um sie so gut wie möglich in ihrer eigenen Hälfte zu halten,“</i> so Granero über die Spielweise, die sie Morgen an den Tag legen müssen. Ebenso auffällig wie unerwünscht sind die Gegentore die Madrid, trotz der zuletzt deutlichen Siege, kassieren musste. &nbsp;Schon ein Gegentor der Franzosen bedeutet, dass die „Blancos“ deren drei Treffer erzielen müssen. Mit dieser Offensive sicherlich möglich, aber Granero möchte es nicht drauf ankommen lassen: <i>„Wir müssen Fehler in der Abwehr vermeiden. Morgen können wir es uns nicht leisten, ein Gegentor zu kassieren. Ich mag es, das Spiel zu dominieren und so sieht der Trainer das auch.“</i></p>
<p class="bodytext">Das „beste Spiel der Saison“ gegen den FC Sevilla war auch in diesem Interview ein Thema. <i>„Unser Comeback gegen Sevilla kann der Schlüssel für den morgigen Sieg sein. Es war phänomenal – meiner Meinung nach, eines der besten Spiele der Saison.“ </i>Bei diesem „phänomenalen Ereignis“ saß der junge Spanier jedoch 90 Minuten auf der Bank, doch war dies nur eine Ausnahme, so darf er auf seinen persönlichen Saisonverlauf &nbsp;stolz sein. <i>„Ich habe mir einen Platz im Team erarbeitet. Wenn man mit solchen Fußballern zusammenspielt, ist es schwer, Stammspieler zu sein. Aber der Trainer bringt mich sehr oft und ich denke, dass ich das Vertrauen rechtfertigen konnte.“</i> Abschließend fand er noch ein paar Worte zu „CR9“: <i>„Es ist toll, jeden morgen mit Ronaldo zu trainieren. Er ist der beste Spieler von allen. Er ist von der Arbeit besessen und ein echter Perfektionist. Ich habe noch nie einen Spieler, wie ihn gesehen“. </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.heubner@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Higuaín: „Wir müssen zeigen, dass wir Real Madrid sind!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/higuain-wir-muessen-zeigen-dass-wir-real-madrid-sind.html</link>
			<description>Fußball ist Tagesgeschäft! Ob tolle Siege, oder schmerzvolle Niederlagen, eine Facette des Sports...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1268152747309S" style="display: none;">&nbsp;</span>Jeder weiß was auf dem Spiel steht und worauf es ankommt, die Botschaft eindeutig und unmissverstehbar. Nur ein Weiterkommen zählt, alles andere ist nicht hinnehmbar. <i>„Das ist ein enorm wichtiges Spiel für uns, insbesondere wenn wir daran denken, dass das Finale in unserem zu Hause, dem Bernabeu, stattfindet. Wir müssen diese Aufholjagd meistern, ohne wenn und aber, ich bin überzeugt, dass wir dies schaffen,“</i> so ein optimistischer, aber keineswegs gelöster Higuain. </p>
<p class="bodytext">Die Anspannung vor diesem fast schon Saisonfinale steht den Akteuren ins Gesicht geschrieben. Zwar ist man Stunden vor dem Anpfiff um Lockerheit bemüht, aber nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Higuain weiß um die Wichtigkeit des Publikums, eine Nervenschlacht, wie sie am Mittwoch erwartet wird, zu bestehen. Daher der Apell an die Fans.<i> „Es ist extrem wichtig, dass unsere Fans hinter uns stehen, uns anfeuern. Wir müssen alles dafür tun, dass sie allen Grund dazu haben und hoffentlich erleben wir wieder eine zweite Hälfte wie gegen Sevilla, mit einem ausverkauften Bernabeu.“</i></p>
<p class="bodytext">Auch wenn Trainer Pellegrini in seinem Statement zum morgigen Schlagabtausch von einer 1:0 Niederlage sprach, die „sehr gut aufholbar ist“, so war eins noch erschreckender, als das Resultat: Das Bild, welches das Team abgab. Auch Generaldirektor Valdano sprach den vermittelten schwachen Eindruck besonders an und mahnte, auf das so etwas nicht mehr vorkomme. </p>
<p class="bodytext">Higuain, stellvertretend für das Team, versprach diese Schmach auszumerzen. <i>„Wir können so eine Leistung nicht noch einmal zeigen. Wir müssen beweisen, dass wir Real Madrid sind und wir diesen Verein wieder dahin bringen, wo er hingehört!“</i></p>
<p class="bodytext">Gegen die konterstarken Franzosen ist beim „Unternehmen Viertelfinale“ höchste Vorsicht geboten, nur ein Gegentreffer und die Ausgangslage würde sich dramatisch verschlechtern. Auch der Argentinier rief zu einer grandiosen Leistung auf. <i>„Wir müssen weiter kommen und dazu ist gegen dieses Team ein fast perfektes Spiel notwendig. Fehler dürfen wir uns jedenfalls keiner erlauben.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pellegrini: „Die Mannschaft ist hungrig - Wir kommen weiter!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/pellegrini-die-mannschaft-ist-hungrig-wir-kommen-weiter.html</link>
			<description>Nach der Trainingseinheit um 10:30 in Valdebebas, sprach der Trainer heute auf der obligatorischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1268144650103S" style="display: none;">&nbsp;</span>Sechs Jahre ist es nun her, als Real Madrid das letzte Mal in der Champions League über das Achtelfinale hinaus kam. Ob die Bayern, Rom oder Liverpool- In der Runde der letzten 16 war immer Schluss. Doch in diesem Jahr soll alles ganz anders kommen. Das Finale im eigenen Stadion am 22. Mai ist das klar ausgeschriebene Ziel für die 'Königlichen'. Zunächst steht aber das Duell mit Olympique Lyon an. Das Hinspiel vor zwei Wochen entschieden die Franzosen im eigenen Stadion knapp mit 1:0 für sich. Nun sind Pellegrini's Mannen morgen im Rückspiel also gefordert.</p>
<p class="bodytext">Die Generalprobe gegen den FC Sevilla am Wochenende ist auf spektakuläre Art und Weise geglückt. Mit 3:2 schoss man die Andalusier buchstäblich in letzter Sekunde aus dem Bernabéu und übernahm mit dem Sieg die Tabellenführung in der Liga. Pellegrini lobt diese Leistung seiner Mannschaft und betont zu Beginn der Pressekonferenz: <i>„Wir befinden uns derzeit in einem sehr guten Moment. Sowohl fußballerisch, als auch seelisch und moralisch. Wir sind uns bewusst, was wir machen müssen. Wir müssen versuchen morgen so zu spielen, wie in den letzten 70 Minuten gegen Sevilla.“</i></p>
<p class="bodytext">Wie das ganze Morgen im ausverkauften Bernabéu von statten gehen soll, sieht Pellegrini auch bereits klar vor Augen. <i>„Auch wir haben schon eine tolle Aufholjagt gezeigt. Dennoch glaube ich nicht, dass es einer derartigen Aufholjagt bedingt morgen weiter zu kommen. Wir haben nur mit 1:0 verloren und nicht mit 3:0, daher bin ich mir sicher, dass wir mit einer tollen Leistung weiter kommen, wenn auch Lyon ein sehr komplizierter Gegner ist,“</i> so Pellegrini respektvoll gegenüber dem französischen Rekordmeister. <i>„Wir müssen eine gute Partie abliefern, um das Viertelfinale zu erreichen. Anschließend werden wir sehen, wie weit wir in dieser Champions League Saison kommen werden,“ </i>so der Coach weiter gegenüber den Journalisten im Pressesaal.</p>
<p class="bodytext">Anschließend fand er einige Worte zur Personalsituation in der Mannschaft und einer möglichen Startelf, die den Kampf gegen Lyon antreten könnte. <i>„Ich stelle die Elf auf, von der ich überzeugt bin“</i>, stellt Pellegrini klar, wobei <i>„Guti und Van der Vaart nach den 40 Minuten gegen Sevilla wieder in sehr guter Form sind.“</i> Gleichzeitig gibt er aber auch zu Protokoll, dass er <i>„nicht an ein Ausscheiden“ </i>denkt. <i>„Wir wollen ein Ergebnis erzielen, das uns dazu reicht, weiterhin in diesem Wettbewerb vertreten zu sein.“&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext">Weiterhin weiß auch Pellegrini, dass <i>„das Wichtigste ist, dass wir Spieler haben, die nicht auf einem Level bleiben, sondern sich Woche für Woche verbessern wollen. Dieser Hunger zeigt sich auf dem Platz, weshalb wir in dieser Saison Titel gewinnen werden,“</i> so die klare und zuversichtliche Ankündigung des 'Ingenieurs'. Ein Spieler wird bei diesem Vorhaben aber leider nicht zur Verfügung stehen. Wenn auch Guti und Van der Vaart wieder voll einsatzfähig sind, wird der gesperrte Xabi Alonso fehlen, was Pellegrini wie folgt kommentiert: <i>&quot;Er ist sehr wichtig, aber wir beschweren uns nicht über&nbsp;Ausfälle . Wer auch immer ihn ersetzt, wird das auf hohem Niveau tun. Gegen Saragossa hat Xabi nicht gespielt und wir haben mit den beiden Diarras 6:0 gewonnen...&quot;, </i>so die zuversichtliche Stellungnahme zum Ausfall des Spaniers.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum Schluss der Pressekonferenz appellierte der Trainer dann nochmals an die Fans, die ihr Team am vergangenen Wochenende gegen Sevilla zum Sieg gepeitscht haben, auch morgen voll hinter der Mannschaft zu stehen. <i>„Die Stimmung im Bernabéu wird ganz besonders sein und das muss sie auch. Wir müssen das zu unserem Vorteil ausnutzen, weil der Gegner damit Schwierigkeiten bekommen könnte. Wir müssen das Publikum so sehr begeistern, wie gegen Sevilla. Wir gehen mit einer knappen Niederlage ins Spiel und ich glaube, dass wir weiter kommen! Alle zusammen, wir und die Fans, müssen morgen dieses Ergebnis grade biegen!“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Casillas: „Dieses Jahr müssen wir in Europa wieder jemand sein“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/casillas-dieses-jahr-muessen-wir-in-europa-wieder-jemand-sein.html</link>
			<description>Achtjährige Durststrecke in Europa, achtjährige Bedeutungslosigkeit im internationalen Fußballs. Im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">2009, ein Jahr, dass man in Madrid einerseits so schnell wie möglich vergessen&nbsp;möchte, andererseits aber auch immer im Hinterkopf der Fans bleiben wird. Während Erzrivale Barça&nbsp;jeden Titel abstaubte, begann im Sommer eine Revolution. Die neue Schöpfung der 'Galaktischen'. Einen Kaká, einen Ronaldo, Xabi Alonso oder Benzema. Alles Könner des Fußballs, neue Hoffnungsträger für das weiße Ballett. Denn in Madrid vermisste man jahrelang den Glanz vergangener Tage. Viele Spieler kamen, viele gingen - und manche blieben. Raúl, Guti oder eben Iker Casillas gelten als Urgesteine und Legenden ihres Klubs, denn alle drei erlebten sowohl Höhen, als auch Tiefen. Nach ständigem Hin -und Her waren Spiele wie das in Liverpool oder 'El Clásico' im Mai letzten Jahres der Auslöser für einen Neuanfang.</p>
<p class="bodytext">Besonders auf internationalem Boden war längst keine Rede mehr von Real Madrid. Viel mehr englische Klubs machten auf sich aufmerksam. Heute allerdings, steht Madrid wieder im Vordergrund. Die 'neuen Galaktischen', wie man sie nennt, wollen wieder in Europa angreifen. Auch wenn sich Lyon im Rückspiel für den Mittwoch in einer komfortableren Ausgangssituation befindet, ist 2010 das Jahr, um den zehnten Champions League-Titel zu gewinnen - findet jedenfalls Iker Casillas...</p>
<p class="bodytext"><i>„Unser Ziel ist der Titelgewinn. Dieses Jahr müssen wir in Europa wieder jemand sein, ich glaube, wir haben mindestens die Halbfinal-Teilnahme verdient. Da wollen wir also unter die besten Vier und in der Liga ist der Titel obligatorisch, wenn wir die Dominanz auf nationaler Ebene wiederherstellen wollen. Dazu muss auch Lyon geschlagen werden“</i>, so die Worte des Welttorhüters im Interview mit 'fifa.com'.</p>
<p class="bodytext">In der spanischen Liga hat das Team&nbsp;bereits das Kommando vor den Katalanen aus Barcelona übernommen, und in der  Champions League hofft man nun auf den Einzug ins Viertelfinale. <i>„<span id="1268086025070S" style="display: none;">&nbsp;</span>Letztes Jahr haben wir keinen Titel gewonnen, aber wir haben Bilanz  gezogen und die Dinge korrigiert, die wir nicht gut gemacht haben. In  dieser Saison ist die Mannschaft besser auf die Champions League und den  Kampf in der Liga gegen <i>Barça</i> eingestellt. Mit der  Verpflichtung von Spielern wie Kaká, Cristiano Ronaldo, Xabi Alonso oder  Raúl Albiol wurden große Anstrengungen unternommen. Jetzt muss das Team  auf dem Rasen die entsprechende Leistung bringen und darf weder den  Präsidenten enttäuschen, der hier viel bewegt hat, noch die Fans</i><i>“</i>, erklärte Casillas.</p>
<p class="bodytext">Ob der erste Schritt Richtung Erfolg im Jahre 2010 gemacht wird, liegt am Mittwoch allein an den elf Spielern auf dem Rasen im Bernabéu. Der Druck, der auf den Spielern lastet, ist immens. Können Casillas und Co. damit umgehen? Und möglicherweise den Glanz alter Zeiten erschimmern lassen? Man darf gespannt sein...</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lass optimistisch: „An eine Niederlage denke ich nicht“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/lass-optimistisch-an-eine-niederlage-denke-ich-nicht.html</link>
			<description>So schön der Sieg gegen Sevilla für die Madrilenen auch war, nun gilt es, sich voll auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Am Mittwoch, den 10. März, um 20:45 wird es für die Mannschaft aus Madrid ernst. Sie müssen die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen. Der französische Nationalspieler Lass Diarra sieht darin jedoch kein großes Problem: <i>„Wir müssen Lyon früh unter Druck setzen und möglichst schnell ein Tor schießen. Ich bin mir sicher, dass das Spiel komplett anders, als das Hinspiel wird. 0:1 zurückzuliegen ist nicht die Welt, das macht keinen großen Unterschied.“ </i>Doch auch dieser muss erstmal aufgeholt werden, und das Publikum könnte dabei eine große Rolle spielen. Trotz eines 0:2 Rückstandes gegen Sevilla, standen die Fans hinter der Mannschaft und feuerte sie lautstark an – am Ende sprang ein 3:2 Sieg für Real Madrid raus und damit die langersehnte Tabellenführung. Können die Fans auch diesmal wieder den entscheidenden Ruck geben? <i>„Das Publikum hilft uns sehr aber wir sind für unsere Leistung selbst verantwortlich. Unser Ziel ist es, die Liga und die Champions League zu gewinnen. Ich bin sehr optimistisch und denke nicht mal daran, dass wir verlieren könnten. Ich bin zuversichtlich, dass sich alles zum Besten wenden wird“,</i> so der selbstbewusste Franzose.</p>
<p class="bodytext">Für alle Madrilenen ist das Champions League Finale dieses Jahr das große Ziel, denn es findet in dem Stadion statt, wo Real in dieser Saison 39 von 39 Punkten geholt hat – im Santiago Bernabeu. Auch für Lass Diarra wäre dies ein absolutes Highlight: <i>„Das Finale hier in Madrid zu gewinnen wäre etwas ganz besonderes. Es ist eine einmalige Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen. Wir werden extrem motiviert sein, weil wir das Finale in unserem Stadion spielen wollen.“ </i>Während Diarra bereits voll in Madrid angekommen ist, hat sein Landsmann, Karim Benzema, noch Anpassungsprobleme. Aber der defensive Abräumer ist sicher, dass Benzema diese Phase bald überwunden hat, und Madrid seine wahre Leistungsfähigkeit zu Gesicht bekommt: <i>„Benzema braucht noch Zeit, aber ich bin sicher, dass wir in bald in seiner besten Form bewundern dürfen. Die derzeitige Situation ist nicht leicht für ihn .Er wird uns in vielen Situationen noch eine große Hilfe sein.“ </i>Aufgrund einer Verletzung wird er dies gegen seinen Ex-Klub Olympique Lyon noch nicht zeigen können. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In Erinnerung an 2002 - „Die Jungs schaffen das“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/in-erinnerung-an-2002-die-jungs-schaffen-das.html</link>
			<description>Vor dem Spiel zwischen Leben und Tod gegen Olympique Lyon, sprach Altmeister und Legende Zinédine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> <font size="1">Video: as.com/realmadrid.com</font><br /><br />Seine Worte haben eben noch immer Gewicht. Vor dem wichtigen Rückspiel in der Königsklasse meldete sich 'Maestro' Zizou zu Wort und hob dabei ein ähnliches, schwieriges Spiel vor einigen Jahren hervor. Um genau zu sein am 10. April 2002, Viertelfinale, Estadio Santiago Bernabéu...</p>
<p class="bodytext">Aus deutscher Sicht hieß der Gegner ausgerechnet FC Bayern München. Das Hinspiel im Olympiastadion ging mit 2:1 verloren, die 'Galaktischen' schienen am Rande des vorzeitigen Aus. Im Rückspiel gewann das weiße Ballett hingegen mit 2:0 - Tore erzielten in einem hitzigen Spiel Raúl und Guti, der deutsche Meister war geschlagen. Im selben Jahr gewann man übrigens den Titel - vielleicht ein gutes Omen für das Spiel gegen Lyon? <br /><i><br />„Das Stadion war am Rande des Zusammensturzes, das Bernabéu bebte. Erleben wir eine solche Nacht auch am Mittwoch, dann wird Real Madrid im Stande sein, Großartiges zu vollbringen“</i>, so die Worte der Real-Legende. Auch in diesem Jahr ist Zidane zuversichtlicher denn je: <i>„Ich bin mir sicher, dass Real ein Comeback landet.“</i></p>
<p class="bodytext"> Ganz nach dem Motto „Ihr schafft das, Jungs“, gibt der Berater von Florentino Pérez den Akteuren noch eine Portion Esprit und Motivation mit auf den Weg. Auch wenn diese schon sicherlich mehr als genügend in den Köpfen der Spieler vorhanden sind. Dennoch: Es sind nicht die Worte eines 0815-Kickers. Es sind die Worte von Zidane. Und die haben in Madrid eben noch immer Gewicht... </p>]]></content:encoded>
			<category>Specials</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ronaldo topmotiviert: „Lyon ist der nächste Schritt zum CL-Titel“ </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ronaldo-topmotiviert-lyon-ist-der-naechste-schritt-zum-cl-titel.html</link>
			<description>14 Tore in der Liga, 6 in der Champions League, dazu etliche Vorlagen und, Man of the...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b>Achtelfinal-Aus? Nein! „Ich habe Vertrauen in die Mannschaft“</b></font> <br /><br />Nach dem 2:0-Treffer von Dragutinovic hat die Anhängerschaft der Hausherren den Kopf in den Sand gesteckt, während die Gäste aus Andalusien kräftig feierten. Der nächste ,Dreier‘ gegen Madrid für die Südspanier? Mitnichten. Am Ende gewannen die „Königlichen“ mit 3:2, auch wenn man bis zur buchstäblich letzten Minute, um den Titel des Spitzenreiters in Spaniens höchster Spielklasse zittern musste. Das wichtige 2:1 geschossen und somit die Aufholjagd eingeleitet hat – natürlich – Cristiano Ronaldo. Der wettbewerbsübergreifend beste Torschütze der „Galaktischen“ ist in einer Topform und derzeit immer wieder einen Zungenschnalzer wert. Auf der heutigen Pressekonferenz betonte er, dass so eine Aufholjagd am selben Ort wieder stattfinden soll, diesmal aber am Mittwochabend auf europäischem Boden, wenn es darum geht, die 1:0-Schlappe im Hinspiel wieder gerade zu biegen. Der Portugiese zeigt jedoch eine breite Brust und strotzt vor gewohntem Selbstbewusstsein: <i>„Wir müssen mit der Einstellung in die Partie gehen, dass wir gewinnen und die nächste Runde erreichen! Zu Hause sind wir einfach eine Macht, hier regieren wir und das müssen wir Lyon klar zeigen“,</i> so der bisher beste Torjäger in der „Königsklasse“. Wen er in der Startaufstellung sehen will, verriet er auch sofort: <i>„Mit dem Übergewicht im Mittelfeld, welches wir nicht zuletzt dank Guti haben, werden wir das Spiel dominieren und am Ende feiern dürfen, davon bin ich überzeugt. Ich habe Vertrauen in die Mannschaft!“</i> Leichter gesagt als getan? Ja, denn Ronaldo mahnt davor, dass man den Gegner - Heimspiel hin oder her – nicht unterschätzen darf: <i>„Lyon hat im Hinspiel gezeigt, zu was sie fähig sind. Physisch sind sie sehr stark und immer für ein Tor gut!“<br /> </i><br /> <font size="2"><b>„Das Publikum spornt uns an, noch ein Stück mehr zu geben!“</b></font><br /><br /> 13 Siege in Folge im heimischen Bernabeú! Von möglichen 39 Punkten wurden 39 geholt. Eine überragende Quote, weiß auch der portugiesische Nationalmannschafts-Kapitän. Und auch einen wichtigen Faktor für diese Serie scheint der Freistoß-König zu kennen.. die Unterstützung der Fans! <i>„Trotz dem 2:0-Rückstand standen die Zuschauer hinter uns. Das Publikum hat uns motiviert und trägt großen Anteil an der Heimsieg-Serie. Ich hoffe, dass unsere Anhänger auch gegen Lyon wieder wie ein Mann auf unserer Seite sind! Alle zusammen müssen wir Lyon zeigen, wer Herr im Hause ist. Sie spornen uns an, noch ein Stück mehr zu geben,“</i> bittet der Rechtsfuß um Unterstützung der Zuschauer. Den Tunnelblick auf das Rückspiel der letzten 16, doch das Finale im ,Tempel‘ Bernabéu im Blickwinkel. Für den Frauenschwarm aus Funchal ist klar, dass „la Decima“ nach der Meisterschaft das Hauptaugenmerk des aktuellen Tabellenführers der Liga BBVA ist.<i> „Die Qualität im Kader ist enorm und wir haben das Potenzial, den Pokal im eigenen Stadion zu gewinnen. Deswegen wäre ein so frühes Ausscheiden eine riesen Enttäuschung. Wir befinden uns derzeit in einer großartigen Form und sind derzeit die besten der Liga. Ich hoffe, dass wir gegen Lyon die Antwort geben, und das der nächste Schritt zum Champions League-Gewinn in Madrid ist, &nbsp;ich glaube daran!“</i><br /> <br /> <font size="2"><b>One-Man-Show ‚CR9‘? „Es spielt nicht Ronaldo gegen Lyon, sondern Real“</b></font><br /><br /> Fragt man einen Fußballintressierten, wer laut seiner Meinung der hellste Stern im Starensemble Real Madrids sei, lässt der Name ,Cristiano Ronaldo‘ nicht lange auf sich warten. Bester Torschütze, Dribbelkönig, immer einen neuen, schwindelerregenden Trick im Ärmel. Jedoch weißt der Fan-Liebling der „Blancos“ eindeutig darauf hin, dass er allein keine Titel gewinnt. Die Mannschaftsleistung sei entscheidend: <i>„Ich bin nicht der Einzige auf dem Rasen. Es gibt noch zehn andere! Es spielt nicht Ronaldo gegen Lyon oder Sevilla, sondern Real Madrid. Ich finde es nicht gut, dass man mir so einen extra Druck vor den Spielen gibt! Wir haben viele Akteure, die das Spiel entscheiden können. Guti z.B., der eine Mannschaft mit einem einzigen genialen Pass aus der Bahn werfen kann. Doch genauso wie ich, ist Guti nicht der Alleinunterhalter, das Team muss als Ganzes funktionieren!“</i> &nbsp;Doch bei der oben genannten Frage, was den Star bei den Madrilenen angeht, fällt auch oft der Name „Kaká“. Als neuer Zidane verpflichtet, als Superstar im Bernabéu begrüßt – mittlerweile hagelt es Kritik am Brasilianer: Er sei zu eigensinnig, hemmt die Harmonie auf dem Platz und ist somit schlecht für das Kombinationsspiel. Der Weltfußballer von 2008 nimmt seinen Vorgänger (Anm. d. Red: Kaká war 2007 Weltfußballer) in Schutz und bestätigt, dass Kaká ein Kämpfer sei und viel trainiert, um seine alte Form wieder zu erreichen: „<i>Er bemüht sich und arbeitet viel, um der Mannschaft mehr helfen zu können. Ich versichere euch, wenn er jetzt noch nicht unverzichtbar für die Mannschaft ist .. bald wird er es sein! Er ist der ruhigste Spieler bei uns, dazu ein klasse Techniker, ein großes Vorbild und natürlich ein guter Freund.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.kellermann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finale im eigenen Stadion - „Eine Motivation, keine Verpflichtung“ </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/finale-im-eigenen-stadion-eine-motivation-keine-verpflichtung.html</link>
			<description>Wenn es einen Spieler im Kader der &quot;Blancos&quot; gibt, der weiss wie nah Freud und Leid in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1268069119960S" style="display: none;">&nbsp;</span>Im denkwürdigen Endspiel der Champions League Saison 06/07 scheiterte der Brasilianer interessanterweise gegen zwei Spieler, die jetzt zu seinen Teamkameraden gehören, Xabi Alonso und Jerzy Dudek, der Held des Elfmeterschießens. „<i>Ich habe ein Finale gewonnen und das andere verloren. Nur wenn man eins verliert, realisiert man, dass man in der nächsten Saison komplett von vorne beginnen muss.&nbsp; Erst in diesem Moment wird einem bewusst, wie schwierig es ist diese Trophäe in die Höhe heben zu können,&quot; </i>so der ehemalige Fußballer des Jahres. In einem Interview mit der Onlinepräsenz der UEFA warnte er davor, dass Endspiel im eigenen Stadion nicht als Gütesiegel für die gesamte Saison zu sehen: „<i>Es gibt nur wenige Klubs, die die Möglichkeit haben, das Finale im eigenen Stadion spielen zu können. Die Aussicht, den zehnten Erfolg in der Champions League, im Santiago Bernabéu gewinnen zu können, muss eine Motivation sein, aber keine Verpflichtung. Wenn wir es als Muss ansehen, wird es nur noch schwieriger für uns. Wir spielen eine gute Saison, diese darf nicht nur vom Europapokal abhängen.&quot;</i></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Kakas' Finalgegner: &quot;Ich will gegen den FC Barcelona spielen&quot;</b></font></p>
<p class="bodytext">Alle Fans hoffen natürlich, dass ihr Klub, nach einer jahrelangen internationalen Flaute, endlich wieder in einem Endspiel der Königsklasse teilnehmen kann. Die Antwort auf die Frage, ob er denn lieber gegen seinen Ex-Klub, oder den FC Barcelona antreten wolle, fiel der &quot;8&quot; sehr leicht: „<i>Es ist zwar sehr theoretisch, aber ich würde mich für Barcelona entscheiden. Ich spiele lieber gegen einen Rivalen, als gegen einen Verein, für den ich jahrelang gespielt habe und den ich sehr schätze.&quot; </i>Im gleichen Atemzug versicherte der brasilianische Internationale, dass er „sehr glücklich in Madrid&quot; ist<i>. <b>„</b>Wenn ich die beiden Kontrahenten eines &nbsp;Champions League Final aussuchen könnte, dann wären es auf jeden Fall Real Madrid und unser ewiger, spanischer Feind,&quot; </i>eine klare Kampfansage Kakas' gegen den Erzrivalen aus Katalonien<i>. </i></p>
<p class="bodytext">Doch bevor man an den Endkampf überhaupt denken darf, muss man am kommenden Mittwoch den Gegner aus Lyon schlagen. Im Hinspiel gab es eine enttäuschende 0:1 Niederlage, aber seitdem feierten die &quot;Merengues&quot; nur Siege. Olympique Lyon, nur ein kleines Hindernis auf den Weg zum Titel? Kaka mahnt: <i>&quot;Lyon hat es in der eigenen Liga zurzeit sehr schwer, aber in der Königsklasse ist alles anders. Wir sind darauf vorbereitet gegen einen starken Gegner antreten zu müssen, denn sie sind ein souveräner Verein in den europäischen Wettbewerben und in der Champions League.&quot;</i></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>&quot;Er ist ein großartiger Mensch&quot; - Cristiano und Ricardo, eine ungleiches Paar?</b></font></p>
<p class="bodytext">Um den Kontrahenten aus Frankreich besiegen zu können, müssen die &quot;Galaktischen 2.0&quot; eine funktionierende Mannschaft bilden. Zumindest die Harmonie zwischen dem Brasilianer und Cristiano Ronaldo scheint auf, sowie neben dem Feld zu klappen.&nbsp; Kaka das Unschuldslamm und Ronaldo das Partytier, kann so eine Freundschaft wirklich klappen? <i>„Jeder Einzelne von uns hat seinen ganz eigenen, unterschiedlichen Lebensstil, dies bedeutet aber nicht, dass wir nicht gute Freunde sein und nicht über alles sprechen können. Cristiano ist ein großartiger Mensch, sehr intelligent und immer begierig etwas zu lernen. Er ist ein ausgezeichneter, äusserst hartarbeitender Profi und Genie als Fußballer. Er ist sehr schnell und ein sensationeller Dribbelkünstler.... Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Cristiano eine wunderbare Person ist, unabhängig davon, dass er ein sehr guter Freund und außergewöhnlicher Fußballspieler ist.&quot;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.domiguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Valdano kündigt an - „Wir werden ‚Galaktische‘ verpflichten!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/valdano-kuendigt-an-wir-werden-galaktische-verpflichten.html</link>
			<description>Es gibt ein Gesetz in Spanien, welches wohl immer gelten wird: In Madrid steht das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b><span id="1267985654841S" style="display: none;">&nbsp;</span>Keine Ruhe für den Chef - &quot;Werden die Entwicklungen auf dem Markt verfolgen&quot;</b></font></p>
<p class="bodytext">Nach dem Transferwahnsinn vom letzten Sommer, wo die &quot;Blancos&quot; Spieler wie Ronaldo, Kaka oder Alonso verpflichteten, dachten wohl alle, dass jetzt Ruhe in die Kaderpolitik der &quot;Merengues&quot; einkehren würde...Falsch gedacht! „<i>Wir werden weiterhin &quot;Galaktische&quot; verpflichten, dieses Konzept hat uns historisch dorthin geführt, wo wir jetzt stehen,&quot;</i> lautete die Antwort von Jorge Valdano auf die Frage, ob es in Madrid noch Platz für einen weiteren Topspieler hätte. In einem Interview mit dem spanischen Onlinenachrichtenmagazin &quot;El confidencial&quot; äußerte sich der Argentinier zum weiteren Vorgehen: „<i>Das Feld ist sehr breit und auf allen Positionen braucht es einen sehr guten Spieler,&nbsp; um ein Team zu haben, dass in allen Wettbewerben mithalten kann. Logischerweise werden wir die Entwicklungen auf dem Transfermarkt intensiv verfolgen. Diese Diskussion wird aber erst im Juni beginnen.&quot; </i>Klare Ansage des Direktors, die Fans dürften die Entwicklungen im kommenden Sommer gespannt verfolgen und wir werden sehen, wer bald als Madrilene kicken darf.</p>
<p class="bodytext">Die jetzige Truppe kann sich ebenso sehen lassen, es war aber ein steiniger Weg bis zur jetzigen Form: &nbsp;Einige der Neuzugänge schlugen sofort ein und wiederrum andere hatten gewisse Anlaufschwierigkeiten, oder haben sie immer noch, wie der Brasilianer Kaka. <i>„Bei Spielern mit solch einer Klasse gibt es nie irgendwelche Zweifel. Es gibt Momente, wo er sein Können aufblitzen lässt und welche, in der er weniger gut spielt. Wir müssen geduldig sein, bis er wieder auf einem Weltklasseniveau ist. Solche Akteure sind stets eine Garantie dafür.“</i></p>
<p class="bodytext">Ganz anders sieht die Lage bei einem gewissen Cristiano Ronaldo aus: Sein Name steht für Spektakel, Dribbelkünste und Tore. Der Portugiese hatte es in kürzester Zeit geschafft, die Herzen der Fans zu erobern. „<i>Cristiano ist ein Spieler, der so eine enorme Kraft in sich hat, dass er von sich überzeugt ist, dass er Spiele allein gewinnen kann. In entscheidenden Momenten ist diese Kraft ein Segen und kann Spiele kontrollieren, dadurch wurde er zu einem der Besten, wenn nicht der Beste. Er ist ein sehr intelligenter Spieler, der weiß, was dem Team gut tut und was nicht,&quot; </i>lobt der Chef seinen Spieler in höchsten Tönen. Kann es denn nicht sein, dass ein solch gewaltiges Ego zu einem schlechten Klima innerhalb der Gruppe führt? „<i>Den Spielern gefällt es nicht, wenn er fehlt. Daher sieht man, dass diese Selbstsicherheit nicht schädlich für das Team ist,&quot; </i>versicherte Valdano.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Historische Wachablösung? - &quot;Raúl ist ein unglaubliches Vorbild&quot;</b></font></p>
<p class="bodytext">&quot;Der Philosoph des Fussballs&quot;, wie er wegen seiner Obsession zur Lyrik genannt wird, ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Klubs.&nbsp;Während seiner Zeit als Trainer nahm er einen ganz bestimmten Spieler unter seine Fittiche: Raúl González Blanco. Viele Jahre sind seit seinem Debut vergangen und sein Stern glänzte auch schon heller. Ist das Ende seines ehemaligen Schützlings nah? <i>„Raúl ist ein unglaubliches Vorbild. Er war es, als er zu uns kam, er ist es auch jetzt und auch in der Zukunft wird er eines sein. Er wird als Legendes des Klubs in die Geschichte eingehen. In der Zukunft wird er beim Verein eine große Rolle spielen und wir respektieren all seine Entscheidungen.&quot; </i>Einen kleinen Hinweis gab der Argentinier bereits von sich: <i>„Jedes Mal wenn ich Raul auf dem Feld stehen sehe, bin ich sehr beruhigt, weil wir dadurch sozusagen einen Trainer auf dem Platz haben.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Die Zukunft ist ungewiss und niemand, außer Raúl selbst, weiß wann seine Karriere vorbei ist, eines ist gewiss, mit ihm tritt eine Identifikationsfigur des Vereins von der grossen Bühne des Fussballs ab.&nbsp; Eine Lücke die unmöglich gefüllt werden kann? Wer weiß, denn mit Gonzalo Higuain, dem Mann der Stunde, scheint ein neues Vorbild und möglicher Nachfolger der Legende geboren zu sein. Nach einem schwierigen Start bei den &quot;Merengues&quot; ist der Argentinier nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken und gehört zu den absoluten Lieblingen der Fans. Das hat auch der Generaldirektor erkannt und möchte unbedingt &quot;El Pipita&quot; für eine lange Zeit an den Klub binden. „<i>Wir arbeiten an der Vertragsverlängerung. Der Klub meldete sich bei Higuain, damit sein Lohn den gezeigten Leistungen gerecht werden kann. Er spielt bereits seit drei Saisons bei uns und er verbessert sich von Jahr zu Jahr. Der jetzige Kontrakt läuft noch drei Jahre. Wir können uns Zeit lassen, ohne dass die Vertragsverlängerung irgendwie in Gefahr geraten könnte,&quot;</i> berichtete Valdano.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>&quot;Können alles noch begradigen&quot; - Entscheidung gegen Lyon am Mittwoch</b></font></p>
<p class="bodytext">Zu guter Letzt gab es noch einen Ausblick auf den kommenden Mittwoch, einem möglichen &quot;D-Day&quot; für den Klub. Sollte man in der Champions League wieder bereits im Achtelfinale ausscheiden, ist der Teufel bei den &quot;Blancos&quot; los, steht doch diese Trophäe ganz oben auf der Wunschliste des Vorstands<i>. </i>Der Ex-Trainer wollte die Situation nicht dramatisieren und meinte, dass „<i>wir alles noch begradigen können.&quot; </i>Er warnt davor, dass das Duell gegen Lyon nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, wie vielleicht noch im Hinspiel: „<i>Madrid generiert automatisch gewaltige Erwartungen und die Leute denken, dass wir auf Plätzen wie in Lyon einfach durchmarschieren müssen. Eine solche Sicht vor einem Spiel ist ein großer Fehler, der die Realität stark verzerrt. &nbsp;Es war keine gute Nacht für uns... Solche Momente darf man nicht zu überstürzt angehen.&quot;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Guti will noch mehr: „Wir müssen Europa einen Schlag versetzen“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/guti-will-noch-mehr-wir-muessen-europa-einen-schlag-versetzen.html</link>
			<description>Nur 11 Stunden nach dem Abpfiff,  gestern im Bernabéu, standen die Kicker von Manuel Pellegrini...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267970916231S" style="display: none;">&nbsp;</span>Zwar spielte Guti, der sich erst vor Kurzem von seiner Verletzung erholte, gestern nur ein knappe halbe Stunde, doch konnte er in dieser Zeit zeigen, wieso er noch immer einer der wichtigsten Akteure im Starensemble von Real Madrid ist. Mit seiner Hereinnahme wurde das Offensivspiel der 'Blancos' strukturiert und Tore folgten gegen schlussendlich chancenlose Andalusier. Dementsprechend glücklich zeigte sich die Nummer '14' deshalb auch heute Mittag auf der Pressekonferenz den Journalisten in Valdebebas und verkündete, dass es <i>„ein Fehler wäre“</i>, wenn man am Mittwoch nicht gegen Lyon in der Champions League weiterkommen würde. Seiner Meinung nach gibt es nach dem Auftritt der Mannschaft gestern absolut keinen Grund mehr, das System von Manuel Pellegrini in Frage zu stellen.</p>
<p class="bodytext">„<i>Ich glaube, dass wir schon sehr gute Spiele mit dem System, mit dem wir gestern begannen, gewonnen haben. Man muss weder an den Spielern, noch am System zweifeln. Viele Menschen haben sich mit diesem Thema beschäftigt. Der Trainer hatte seine klaren Vorstellungen, wie das Spiel gewonnen werden kann. Er hat mit der Hereinnahme von Van der Vaart und mir eine Reaktion gezeigt, die letztendlich Früchte getragen hat,“</i> so die Einschätzung des Vize-Kapitäns zum gestrigen Auftritt. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weiterhin betont Guti, dass man <i>„sehr zufrieden mit dem Ergebnis“ </i>ist. Doch auch er weiß, dass die Leistung insbesondere in den ersten 45 Minuten hätte souveräner sein können. <i>„Wir hätten die Partie von Beginn an uns reißen müssen, aber bis zum 0:2 haben wir uns falsch verhalten. Zum Schluss haben wir aber eine gute Mannschaftsmoral bewiesen.“ </i>Das Endresultat war demzufolge auch gerecht. „ <i>Das Ergebnis war richtig. Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit dargeboten, wobei wir eine Vielzahl an Chancen hatten,“ </i>so sein Schlussstatement zum 7. Sieg in der Liga in Folge.</p>
<p class="bodytext">Ein weiteres Thema, war der Kampf mit dem Erzrivalen aus Barcelona, um die Tabellenführung, wobei sich bei den Madrilenen gestern ein Zwischenerfolg einstellte. Punktgleich mit den 'Azulgrana' stehen die 'Blancos' nun auf Platz eins, was für Guti aber nicht bedeutet, dass der Kampf schon entschieden ist. <i>„Wir werden weiter gegen Barca kämpfen. Wir müssen weiter jedes Spiel gewinnen, bis zum Clásico in unserem Stadion. Es ist schwer für sie, da sie wissen, dass wir ihnen im Nacken sitzen. Wir sind nun an der Spitze und dort wollen wir bleiben.“</i></p>
<p class="bodytext">Anschließend ließ die 'Mittelfelddiva' das Spiel gestern hinter sich und wagte einen Blick in die Zukunft. Denn schon am Mittwoch steht das erste Finale in dieser Saison an. Gegen Olympique Lyon muss nach der 1:0 Niederlage im Hinspiel, zu Hause ein Sieg her, um das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. <i>„Wir sind selbstbewusst. Wir wollen gegen einen starken Gegner ein positives Resultat erzielen. Wenn sie aber ein Tor erzielen, könnte die Sache für uns kompliziert werden, aber ich glaube, dass Real Madrid, mit den vielen neuen, sehr guten Spielern, das Finale im eigenen Stadion erreichen kann. Es geht gegen Lyon gegen einen großen Verein, aber meiner Meinung nach gehören sie nicht zu den Größten in Europa,“</i> so Guti selbstbewusst.</p>
<p class="bodytext">„<i>Lyon hat ein gutes Spiel abgeliefert, haben defensiv sehr gut gestanden und uns die Sache sehr schwer gemacht.“</i> Das erhoffte Auswärtstor fiel nicht, so muss nun mit den eigenen Fans im Rücken, das Bernabéu als Bühne, für die Aufholjagt dienen. <i>„Die Stürmer von Lyon sind sehr explosiv mit großer Torgefahr. Ich bin mir sicher, dass es auch zu Hause für uns keine einfache Aufgabe wird, aber wir müssen gewinnen.“</i></p>
<p class="bodytext">Zum Abschluss nahm er es sich nicht nehmen, euphorisiert nach dem fast schon „epischen“ Erfolg gestern, eine Kampfansage abzugeben. Das Achtelfinale als Etappe, denn der große Coup soll es werden. <i>„Wir wollen Europa einen Schlag versetzen und nicht nur Lyon besiegen. Wir müssen ein schnelles Tor erzielen, damit das Bernabéu hinter uns steht. Aber es zählt nicht nur ein Sieg. Wir wollen zeigen, dass wir das Potential haben, die Champions League in diesem Jahr zu gewinnen.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 13:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>3:2! Erdrutsch-Sieg im Bernabéu – Lyon kann kommen!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/32-erdrutsch-sieg-im-bernabeu-lyon-kann-kommen.html</link>
			<description>Atemberaubend! Mit diesem Adjektiv ist das Spiel gegen den FC Sevilla am gestrigen Abend wohl am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><span id="1267960755769S" style="display: none;">&nbsp;</span>Keine Überraschung in der Anfangself...</b><br /> Die Vorzeichen für das Aufeinandertreffen mit dem FC Sevilla gestern um 22:00 Uhr im Santiago Bernabéu standen gut. Der FC Barcelona musste schon um 20:00 Uhr in Almeria eine Pflichtaufgabe meistern, doch kamen sie gegen die Andalusier nur zu einem mageren 2:2 Unentschieden, wobei die 'Azulgrana' sogar zwei Mal in Rückstand gerieten. Für Real Madrid hieß dieses Ergebnis, dass man sich mit einem Sieg schon heute die Tabellenführung in der Liga sichern kann. <br /> <br /> Zum 108. Geburtstag von Real Madrid erwarteten die Fans Große im vollbesetzten Santiago Bernabéu. In der Startaufstellung gab es aber keine wirklichen Überraschungen. Vor Iker Casillas im Tor, setzte sich wie gewohnt die Viererkette aus Sergio Ramos, Ezequiel Garay, Raúl Albiol und Arbeloa zusammen. Die Doppelsechs hieß abermals Lass und Xabi, obwohl in den letzten Wochen leichte Kritik an dem Duo laut wurde. Die beiden Brasilianer Kaká und Marcelo sollten über die Außenbahnen für Wirbel sorgen und Ronaldo und Higuain mit Zuspielen versorgen, die heute für das Tore schießen zuständig waren.<br /> <br /> <b>...doch dann kam die Anfangsphase des Spiels</b><br /> Iturralde González pfiff um 22:00 Uhr die Partie zwischen Real Madrid und dem FC Sevilla an und sofort begannen beide Teams wie die Feuerwehr. Das Spiel war schnell und der Ball lief gut- aber nicht nur bei den 'Blancos', sondern auch bei den in rot spielenden Andalusiern merkte man, dass sie nicht mit leeren Händen aus dem Bernabéu gehen wollten. In der neunten Minute dann der Schlag ins Gesicht aller Fans im Stadion. Jesus Navas, der junge Spanier, der im Interesse der 'Königlichen' steht und sich gestern beweisen wollte, nutze einen Stellungsfehler von Arbeloa auf der linken Seite, passte den Ball quer vor das Gehäuse. Der Ball zischte einmal durch den Strafraum, auf der rechten Seite, flankte Capell den Ball wieder ins Zentrum, wo die Innenverteidigung nicht geordnet war und Negredo völlig frei stand. Zur Hilfe eilend, grätschte Alonso in den Ball, markierte durch seinen Einsatz das 0:1 für die Gäste. Casillas ohne Chancen, Xabi untröstlich! &nbsp;<br /> <br /> Eine echte Überraschung also in der spanischen Hauptstadt direkt zu Beginn. In der Folge zeigten sie die Hauptstädter gegen starke Sevillanos, die in der Defensive den Raum gegen Ronaldo und Co. perfekt aufzuteilen wussten, ohne jegliche Mittel. Zwar beschränkten sich die im 4-2-3-1 spielenden Mannen von Trainer Manolo Jimenez vornehmlich auf die Defensivarbeit und versuchten mit Kontern vors Tor von Casillas zu kommen, doch biss sich die millionenschwere Offensive der 'Galaktischen' die Zähne aus. Nicht zuletzt auch an Andres Palop, der wohl der Garant für die Null hinten zum Pausenpfiff war. Weder Marcelo von der Außen, noch Kaká per Kopf oder Higuain mit einem Volley. Keiner konnte den 36-Jährigen Schlussmann überwinden.<br /> <br /> <b>0:2- Real findet keine Mittel<br /> </b>15 Minuten Pause in denen Manuel Pellegrini wohl seinen Spielern nochmals das Ergebnis aus Almeria mitgeteilt haben dürfte, um an die Möglichkeit zu erinnern, dass heute die Tabellenführung auf dem Spiel steht. Pellegrinis Mannen waren zu Beginn der zweiten Hälfte auch sofort die Mannschaft, die das Spiel an sich riss. Doch immer noch fehlte es in der Offensive an der nötigen Durchschlagskraft. Nach 53 Minuten kam dann das Tor, das bereits in der Luft lag- doch kam es auf der falschen Seite. Dragutinovic trat zum Freistoß aus über 20 Metern an und wie aus dem Nichts zappelte der Ball nach einem Aufsetzer in der rechten Ecke des Tors, unfassbar! Alonso zum zweiten Mal als Unglücksrabe, zog den Kopf weg und Casillas, so überrascht er auch war, sah nicht gut aus. 0:2 für Sevilla, die ihr Glück kaum fassen konnten. Mit 2 Torschüssen, zu 2 Toren, eine unheimliche Effizienz! &nbsp;<br /> <br /> <b>Pellegrini beweist ein glückliches Händchen</b><br />Pellegrini reagierte, anders als in der bisherigen Saison, sofort! Der heute nicht überzeugende Arbeloa und Defensivmann Lass verließen das Spielfeld. Die Doppelsechs wurde erneut geopfert. Rafael van der Vaart und Guti kamen in die Partie, um die Offensive in Szene zu setzen und die Wende im Spiel zu bringen. Es lief die 63. Minute, nach erfolgreichen Ballgewinn von Higuain, flankte Marcelo in den Strafraum, abgefälscht rollte der Ball in Richtung Ronaldo, der unnachahmlich im Antritt seinen Gegenspieler stehen ließ und die „Mauer“ Palop überwand! Es keimte wieder Hoffnung im Bernabéu. Entschlossen forderte Ronaldo die Fans auf, jetzt das Team zu pushen!<br /> <br /> Auch die Hereinnahme von Guti schien ein &nbsp;Schlüsselmoment gewesen zu sein. Über die '14' wurde im Vorfeld viel berichtet, erholte er sich doch von seiner Verletzung und stand erstmals wieder im Kader. „Sevilla scheint mir zu liegen. Ich habe schon immer gut gegen sie gespielt. Unsere vergangenen Spiele waren immer spektakulär,“ so Gutis Einschätzung vor dem Spitzenspiel, was er am gestrigen Abend bewahrheitete und mit einer sehr starken Leistung die Fäden im Mittelfeld zog. Als Pyrotechniker für das nun folgende Offensivfeuerwerk könnte man ihn bezeichnen. Denn was sich in den letzten 30 Minuten im Bernabéu ereignete, war beinahe unglaublich.<br /> <br /> <b>Higuain bringt Fans zum Verzweifeln...<br /> </b>Insbesondere Gonzalo Higuain war es, der in der Folge den Fans mehrfach den Atem stocken ließ. Ein Schuss an den Pfosten, einer an die Latte und ein Abschluss aus knapp 16 Meter neben das Tor. Der Ball wollte beim Argentinier heute einfach nicht den Weg ins Tor finden. Es war wie verhext! Dann die 67. Minute. Van der Vaart schlägt die Ecke von links, Ramos setzt sich im Strafraum durch und köpft zum Ausgleich ein, die pure Freude entlud sich auf den Rängen. Das 2:2, der Verdienst für eine Willensleistung der „Blancos“. Und noch war nicht Schluss. Sevilla konnte in den Schlussminuten kaum mehr für gefährliche Entlastung sorgen, doch die Zeit lief gegen die Madrilenen, die Kräfte schwanden.</p>
<p class="bodytext">Ronaldo stand noch einmal frei vor Palop aber scheiterte erneut, der Glaube war noch am Leben, der Abpfiff kam unweigerlich mit riesen Schritten näher. Noch einmal die Konzentration wahren, ein Spielzug zu Ende spielen, so das Motto. Und es kam, wie es kommen musste. Guti verteilte den Ball auf Ramos, der über die rechte Seite ein unglaubliches Pensum abspulte, die Flanke auf den zweiten Pfosten, Higuain setzt sich durch, doch Palop hält! Van der Vaart gedankenschnell, wirft sich dem Leder entgegen und schiebt ein. Es war die 93 Minute, das Bernabéu glich einem Tollhaus! Die Gelbe Karte für das Trikotausziehen für den Niederländer, ging in der puren Ektase unter, selbst Manuell Pellegrini ließ die Leinen los.</p>
<p class="bodytext">Die Generalprobe für den Auftritt am Mittwoch in der Champions League ist also doch in der letzten Sekunde noch gelungen und die Tabellenführung ist wieder in 'weißer Hand'. Vorallem jedoch ist Sieg auf diese Art und Weise ein moralischer Schub für das Team! Sevilla war ohne Zweifel das stärkste Team, welches in dieser Saison in Madrid gastierte, doch gegen den Sturmlauf von Ronaldo und Co. war an diesem Abend kein Kraut gewachsen!</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Das Spiel war emotional“ - Die Statements der Verantwortlichen</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/das-spiel-war-emotional-die-statements-der-verantwortlichen.html</link>
			<description>Es war ein harter Kampf gegen einen starken Gegner, doch die Mannschaft wusste zu überzeugen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267953722210S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Es ist eine sehr schwierige Zeit für meine Heimat. Die Trauerminute der Teams und der Fans schätzte ich sehr. Dieser Sieg bringt sicherlich ein wenig Freude nach Chile, denn Real Madrid hat dort unglaublich viele Anhänger,&quot;</i> so <b>Pellegrini </b>respektvoll. Trotz des glorreichen Triumphes entgehen dem &quot;Ingenieur&quot; die Fehler seiner Akteure nicht: <i>„Wir haben die ersten Minuten komplett verschlafen. Wir waren gedanklich noch beim Unentschieden zwischen Barcelona und Almeria, der möglichen Tabellenführung und der nächsten Champions League Partie. Niemand wollte so spielen. So was gefällt dem Bernabéu nicht und auch keinem anderen Stadion. Aber diese ersten Minuten konnten nicht die Leistung, die wir hier während der ganzen Saison gezeigt haben, wiederspiegeln. Später in der ersten Halbzeit haben wir uns dann ordentlich verbessert. Wir hatten vier oder fünf Großchancen und trafen zweimal das Aluminium. Zudem erreichte der Gegner fast nie unseren Strafraum, nichtsdestotrotz kassierten wir zwei sehr kuriose Gegentreffer. Das Spiel war sehr emotional, reflektierte aber nicht den Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Der Gegner war, wie zu erwarten, eine verdammt harte Nuss, dies musste auch Pellegrini zugeben:<i>&nbsp;„Sie waren sehr stark. Sevilla brachte viel Unruhe in unseren Spielaufbau und verteidigte sehr gut. Zum Glück hatten wir einen spektakulären Rückhalt durch unsere Fans.&quot;</i> Weiterhin verteidigte der Chilene seine Startelf und argumentierte damit, dass <i>„weder Van der Vaart noch Guti bereit waren 90 Minuten durchzuspielen.&quot; </i>Dabei versicherte er, dass er weiterhin auf Brasilianer Kaka baue, trotz des Auftrittes von Van der Vaart. „<i>Kaka ist der unumstrittene Stammspieler und nicht Van der Vaart.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Außergewöhnlich war auch der Jubel, des sonst eher introvertierten Coachs. <i>„Wir hatten so viele Chancen zum dritten Tor und weil er erst in der allerletzten Minute fiel, war er psychologisch umso wichtiger...aber dies ist nicht mein schönster Moment, der kommt erst, wenn wir unsere Ziele erreicht haben.&quot; </i>Der Treffer zum 3:2 war tatsächlich enorm wichtig, immerhin konnte man&nbsp;somit direkt zum Erzrivalen aus Barcelona aufschließen. <i>„Es ist immer gut nicht von anderen abhängig zu sein, besonders wenn man im direkten Duell mit Barcelona steht,&quot;</i> so Pellegrini.</p>
<p class="bodytext">Selbstverständlich hatte auch Generaldirektor <b>Jorge Valdano</b> allen Grund zum Feiern: <i>„Wir müssen uns beim Team, beim Trainer, für seine guten Entscheidungen und bei den Fans bedanken, die während der Partie viel durchmachten mussten...Das Duell war eine mordsmäßige Angelegenheit gegen ein außergewöhnliches Team.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Der Argentinier schätzte es auch, dass man endlich wieder auf Barcelona herunterschauen kann. &nbsp;<i>„Das ist ein großer Verdienst, wir genießen diesen Moment, aber wir müssen weiterhin gewinnen, um diese Freude weiterhin genießen zu dürfen. Es fehlt noch viel. Jetzt werden wir uns ein wenig ausruhen und uns aufs nächste Spiel konzentrieren. Unser nächstes Ziel ist das Weiterkommen in der Champions League...Heute hatten wir sehr viele kreative Akteure auf dem Feld und sie haben sich an die Spielweise von Real Madrid angepasst. Wir haben auf die &quot;Real Madrid Art&quot; gewonnen,&quot;</i> so ein glücklicher, aber zielstrebiger Generaldirektor.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 03:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Es war unglaublich“ - Die Stimmen der Spieler</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/es-war-unglaublich-die-stimmen-der-spieler.html</link>
			<description>Solche Spiele erlebt man nicht alle Tage. Das gestrige Duell zwischen Real Madrid und dem FC...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267953362662S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Es war unglaublich. Das Spiel war sehr kompliziert für uns, aber wir zeigten eine gute zweite Spielhälfte. Ich bin sehr zufrieden, denn am Schluss stand es 3:2 für uns und dies mit meinem Tor, welches sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Liga ist. Viel bedeutsamer ist das Gleichziehen mit Barcelona. Jetzt sind wir gleichauf...Sevilla war, wie erwartet, ein sehr starkes Team, doch in der zweiten Halbzeit konnten wir mit unserem raschen Kurzpassspiel überzeugen, mit vielen Spielern und einer unglaublichen Anhängerschaft. Ich hoffe, dass wir am nächsten Mittwoch nicht bis zur letzten Minute auf eine Entscheidung warten müssen,&quot;</i> so <b>Van der Vaart</b>, Held der Partie.&quot;</p>
<p class="bodytext">Ein solches Spiel ließ keinen Spieler kalt und für viele Akteure war der gestrige Abend wohl einer der emotionalsten in ihrer ganzen Karriere. <i>„So eine Nacht habe ich hier noch nie erlebt, wir hatten viele Chancen und haben diesen Sieg wirklich verdient,&quot;</i> schwärmte Abwehrspieler <b>Raul Albiol</b> und fügte noch hinzu, dass <i>„noch viel Arbeit vor uns liegt, um die Liga zu gewinnen und noch einige Spieltage anstehen.&quot;</i> Der Innenverteidiger möchte sich aber nicht auf den Lorbeeren des Erfolges ausruhen, denn das nächste wichtige Spiel steht ja schon am Mittwoch an: <i>„Wir können das 0:1 wettmachen. Mit diesen Fans hier werden wir es auch schaffen. Jetzt müssen wir uns bis zum Treffen gegen Lyon ausruhen.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Noch einmal Glück gehabt, hatte <b>Xabi Alonso</b>. Der Mittelfeldspieler schoss ein Eigentor und sah beim Freistoß zum 0:2 alles andere als gut aus. <i>„So was kann passieren, aber zum Glück war es im Endeffekt für das Resultat nicht weiter ausschlaggebend und wir konnten dennoch siegen...Heute hatten wir einen starken Teamgeist und wir konnten als Gruppe voll überzeugen. Wir wollten nie aufgeben und das war gut für uns. Dieser Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen für den Rest der Liga und die Partie am Mittwoch&quot;, </i>so der Pechvogel des gestrigen Duells.</p>
<p class="bodytext">Nach einer langen Verletzungspause konnte sich <b>Guti</b> endlich wieder zurückmelden und man merkte, wie fest der &quot;Altmeister&quot; im Team gebraucht wird<i>: „Ich war lange Zeit verletzt, ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, da wir nie den Glauben an den Sieg verloren haben. Die zweite Hälfte war sehr gut und wir hatten viele Chancen. Die Kraft, die Überzeugung und die Lust am Sieg waren sehr wichtig, wir wussten, dass Barcelona unentschieden gespielt hat und wir nicht den Anschluss verlieren dürften. Die Fans waren enorm wichtig um das 0:2 aufzuholen. Der Mittwoch wird noch viel wichtiger sein. Die Stimmung muss die gleiche &nbsp;sein, dass wird sehr wichtig für uns Am Mittwoch müssen wir genauso spielen, aber ohne so viel zu leiden.&quot;</i> </p>
<p class="bodytext">Weiterhin meldete sich noch ein spielentscheidender Akteur zu Wort, nämlich <b>Sergio Ramos</b>. Sein Kopfballtreffer zum 2:2&nbsp; änderte den kompletten Verlauf des Zweikampfes zwischen den beiden Fußball-Großmächten. <i>„Das sind jene Siege, die wirklich zählen. Die Einstellung des Teams war während der ganzen Partie fantastisch. Jetzt müssen wir den ersten Platz verteidigen,&quot; </i>so ein hochmotivierter Abwehrspieler.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 03:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CL-Vorgeschmack: Hält die uneinnehmbare Festung stand?</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/cl-vorgeschmack-haelt-die-uneinnehmbare-festung-stand.html</link>
			<description>Bevor es für die Madrilenen am kommenden Mittwoch zuhause gegen Lyon um alles oder nichts geht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify"><font size="2"><b><span id="1267873526114S" style="display: none;">&nbsp;</span>Guti und Arbeloa einzige Neuheiten im Kader&nbsp; </b></font></p>
<p class="align-justify">Manuel Pellegrini kann für das Unterfangen Aufholjagd im Heimspiel gegen Sevilla wieder auf Vizekapitän Guti und vier Millionen Euro Einkauf Álvaro Arbeloa bauen. Das kreative Real-Urgestein konnte bereits letzte Woche mit dem restlichen Team trainieren, ein Einsatz gegen Teneriffa kam aber zu früh. So wäre es möglich, dass die topfite Nummer „14“ direkt einen Einsatz in der Startelf bekommt, im Hinblick auf das CL-Achtelfinal Rückspiel in dem Alonso gelbgesperrt fehlen wird. Jedoch wird der chilenische Chefcoach wohl an den üblichen Verdächtigen festhalten mit der Ausnahme, dass der wiedergenesene Arbeloa für Marcelo auf den Linksverteidigerposten rückt. Vor Casillas bildet Ramos das Pendant zu Arbeloa und Garay und Albiol das Innenverteidiger-Duo. Davor mit Xabi Alonso, dem Denker und Lenker des „weißen Balletts“, ein einziger Sechser. Lassana Diarrá und Granero auf den beiden Halbpositionen hinter Kaká, der wiederum hinter den beiden Spitzen Ronaldo und Higuaín auflaufen wird. Eine andere Möglichkeit im Mittelfeld wäre, dass Marcelo für das Eigengewächs Granero einspringt, um dem starken Flügelspiel der Andalusier vorzubeugen und der „königlichen“ Abwehr noch mehr Stabilität zu verleihen. Ein altes Wiedersehen gibt es auf beiden Seiten: Einmal ist Sergio Ramos früher selbst einmal Sevillano gewesen, zum anderen stammt Negredo aus der Nachwuchsabteilung der „Königlichen“. Für beide ein ganz besonderes Spiel, in dem besonders letzterer die Verantwortlichen aus der spanischen Hauptstadt überzeugen möchte, schließlich besteht die Möglichkeit, dass der 24-jährige in der kommenden Saison für 17 Millionen Euro zurück an die Concha Espina kehren könnte. </p>
<p class="align-justify">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>„Sevilla wird nicht die Meisterschaft entscheiden“</b></font></p>
<p class="align-justify">Der Trainer des Ex-Canteranos, Manolo Jiménez, erwartet ein starkes Real Madrid. Der qualitativ hochwertige Kader, hervorragende Individualisten und ein erstklassiges Teamplay. Das macht die „neuen Galaktischen“ aus. <i>„Madrid ist ein äußerst komplizierter Gegner und noch mehr wenn man so ein Starensemble hat. Aber wir haben ernsthafte Chancen im Bernabéu zu gewinnen, wenn wir einhundert Prozent geben. Wenn wir weiterhin eine siegesgewillte Mannschaft sein wollen, wenn wir uns weiterhin genau das zumuten, dann müssen wir ehrgeizig sein und gewinnen“</i>, erklärt Jiménez das Ziel seiner Mannschaft. Ein Sevillano stand in den letzten Wochen ganz besonders im Blickpunkt der Medien und Real-Verantwortlichen: Jesús Navas. Der rechte Flügelflitzer befindet sich in der Form seines Lebens und so ist es kein Wunder, dass die Zeitungen nur noch über den 24-jährigen berichten.<i> „Ich kenne Navas bestens und ich weiß, dass ihn das nicht nervös macht. Ich habe es immer gesagt, Navas hat ein unheimliches Potenzial, für mich das wichtigste von allen. Die Tatsache, dass die Medien ihm so sehr nachjagen, muss für uns ehrenvoll sein, weil wir vor dem besten Navas</i> <i>seiner sportlichen Karriere stehen, obwohl ich sogar glaube, dass er sich noch mehr verbessern kann, weil er noch sehr jung ist“</i>, lobt er seinen Schützling. </p>
<p class="align-justify">Auch Manuel Pellegrini ist die Klasse der Andalusier nicht unentdeckt geblieben: „<i>Kanouté , Navas, Negredo, Perotti, Acosta, Sevilla hat eine großartige Mannschaft.“</i> Und ebenso hebt er den spanischen Nationalspieler Navas heraus: <i>„Navas zeigt eine ordentliche Leistung bei Sevilla, er ist geschickt und wir werden sehen, wie wir ihn stoppen werden, aber wir werden sicherlich nicht nur an Navas denken.“</i> Die Hinspielpleite ist aber schon längst vergessen gemacht. <i>„Wir waren immer noch in der Entwicklungsphase und Sevilla war uns in allen Punkten überlegen. Falls wir gegen Sevilla patzen, ist die Liga noch nicht entschieden, denn es bleiben noch 14 Runden und Bar</i>ç<i>a kann auch noch stolpern. Dennoch bin ich sicher, dass wir dieses Mal gegen Sevilla siegen werden.“</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Match-Details:</b></font></p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_madrid_dunkel_05.png.png" width="100" height="100" alt=""><img src="uploads/RTEmagicC_sevilla.png.png" width="100" height="100" alt=""></p>
<p class="bodytext"><b>Anpfiff:</b> 6.März, 22 Uhr im Estadio Santiago Bernabéu (80.000 Plätze)</p>
<p class="bodytext"><b>Schiedsrichter:</b> Iturralde González</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Kader: </b></font><br /> <b>Tor:</b> Casillas, Dudek<br /> <b>Verteidigung:</b> Ramos, Albiol, Metzelder, Marcelo, Garay, Arbeloa<br /> <b>Mittelfeld:</b> Diarra, Gago, Lass, Xabi Alonso, Granero, Kaká, Van der Vaart, Guti<br /> <b>Sturm:</b> Ronaldo, Raúl, Higuaín</p>
<p class="bodytext"><b>Es fehlen:</b> Pepe (Kreuzbandriss), Drehnte (Muskelfaserriss), Benzema (Schambeinentzündung) </p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Voraussichtliche Aufstellungen:</b></font></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-US"><b>Real Madrid:</b> Casillas; Ramos, Albiol, Garay, Arbeloa; Lass, Alonso, Marcelo, Kaká; Higuaín, Ronaldo</span></p>
<p class="bodytext"><b>FC Sevilla:</b> Palop; Stankevicius, Adriano, Escudé, Dragutinovic; Zokora, Duscher, Navas, Perotti; Kanouté, Negredo</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>m.bildstein@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ronaldo siegessicher: „Das Bernabéu ist uneinnehmbar!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ronaldo-siegessicher-das-bernabeu-ist-uneinnehmbar.html</link>
			<description>Das Spiel des Spieltags ist ohne wenn und aber das Duell zwischen den Madrilenen und dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><font size="3"><font size="2">„Wir wollen,  müssen und werden gewinnen“</font></font></b><br />Sonntag, 4. Oktober 2009, Sevilla: Im ausverkauften Ramón Sánchez Pizjuán schlagen Jesus  Navas und Renato zu und beendeten die bisher tadellose Bilanz des  spanischen Rekordmeisters von 7 Siegen aus 7 Pflichtspielen. Zum ersten  mal keinen Dreier nach Hause geholt und die erschreckende Erkenntnis,  dass die Liga doch kein Durchmarsch wird. Diese enttäuschende Niederlage  wirft Real aus der Bahn, denn zwei Wochen danach folgen zwei weitere,  bittere Rückschläge. 3:2 gegen Milan und ein torloses Remis gegen die  ‚Schießbude‘ Gijon. Doch der - wettbewerbsübergreifend - beste  Torschütze der ,Galaktischen‘ zeigt sich zuversichtlich, dass es im  Rückspiel nicht wieder so ein Debakel und ,Hallo-Wach‘-Ruf geben wird. Ronaldo  steuert den nächsten Heim-Erfolg an und scheint sehr heiß auf das  Spiel: <i>„Sevilla ist eine der besten Mannschaften in der Liga und wir  sollten sie ernst nehmen! Doch wir wollen, müssen und werden gewinnen!  Ein Sieg wäre sehr wichtig, denn wir wollen für Barcelona ein  ernstzunehmender Verfolger und Konkurrent bleiben“</i>, so der 94  Millionen-Mann.<br /><font size="2"><b><br />„Wir  werden den Aufwärtstrend halten“</b></font><br />6:2 gegen Villareal, 5:1  gegen Teneriffa. Wenn die Abwehr mal wackelt, ist die Torfabrik umso  produktionsfreudiger! Der Trend geht klar nach oben, das Team bildet  immer mehr und mehr eine Einheit und beide Titel sind alles andere als  unmöglich. Doch das alles kann sich binnen ein paar Tagen ändern. Zeige  sich das Team von Trainer Manolo Jiménez erneut von seiner besten Seite und könne man gegen Lyon die Niederlage im Hinspiel nichtmehr drehen,  wäre das wieder gefundenes Fressen für alle Pellegrini-Kritiker und  Journalisten! Doch „CR9“ ist und bleibt selbstbewusst und strotzt nur so  vor Lust auf den Schlager am Samstagabend: <i>„Die letzte Partie gegen  Sevilla habe ich ja verletzungsbedingt verpasst. Das ist auch ein Grund,  warum ich jetzt umso heißer bin! Ich will spielen und werde mein Bestes  tun, um das Team zum Sieg zu führen. Wir werden die Serie und den  Aufwärtstrend halten“</i>, versicherte der Portugiese.&nbsp;<br /><br /><b><font size="3"><font size="2">„Im  Bernabeú sind wir kaum zu stoppen!“</font></font></b><br />Doch nicht nur die  Ungeschlagen-Serie könnte am Wochenende reißen, es könnte auch das Ende  des „Bernabéu-Segens“ sein! Die letzten 12 Spiele vor heimischer Kulisse  konnten gewonnen werden. Dass die Fans im Stadion wie der vielbesagte  12. Mann hinter dem ,weißen Ballett‘ steht, weiß auch der  Freistoßkünstler aus Funchal! <i>„Ohne Frage wird es ein schweres Spiel,  aber zu Hause sind wir sehr stark und kaum zu stoppen! Das Bernabéu ist  uneinnehmbar“.</i>  Doch wird das 13. Spiel die erste Heimpleite mit sich  bringen? In Spanien gilt die Zahl ,Dreizehn‘ als Unglückszahl.  Aberglaube hin oder her, Ronaldo beruhigt Fans und Spieler und hebt  hervor, dass nur die Leistung am Samstag das Spiel entscheidet: <i>„Die 13  ist auch in Portugal als Unglückszahl bekannt. Doch das stört mich  nicht! Ich bin nicht abergläubisch und weiß, dass wir unsere Siegesserie  trotz diesem Mythos weiterführen, solang wir konzentriert spielen und  jeder sein Leistungsmaximum abruft!“</i><span id="1267801463132S" style="display: none;">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g-619@hotmail.de</author>
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der ‚Maestro‘ ist zurück - „…und meine Show geht weiter“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/der-maestro-ist-zurueck-und-meine-show-geht-weiter.html</link>
			<description>Zurück im Geschäft - Guti ist wieder fit! Die wohl erfreulichste Nachricht des Tages, vor dem so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267800300783S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267800300406S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799531970S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799532797S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799260363S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799147249S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799146578S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798798991S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798798380S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798690848S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798690940S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798468803S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798434913S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267798284676S" style="display: none;"> </span><font size="3"><b>Der Albtraum jenes Andalusiers</b></font><br />Guti ist zurück! Passend für das morgige Heimspiel gegen die Andalusier steht&nbsp; ‚El Genio‘  wieder erstmals seit zwei Wochen  im Aufgebot der  „Königlichen“, hat sich also von seinen Leistenbeschwerden vollständig erholt.  <i>„Es geht mir gut und ich kann euch versichern, dass die Verletzung zu kurz war, um meinen Rhythmus zu verlieren. Ich bin heiß auf die kommenden Spiele und will da weitermachen, wo ich aufgehört habe“</i>, versicherte der <i> </i>33-jährige beim heutigen Interview mit dem klubeigenen Sender. Man darf sich also auf die Fortsetzung der „Guti-Show“ freuen.&nbsp;Besonders mit Sevilla spielte er in der Vergangenheit Katz und Maus...<br /><i><br /></i>Man erinnere sich nur mal an den Hackenpass für den großen Zinédine  Zidane im Jahre 2005 oder die fantastischen Torvorlagen vor zwei Jahren  für Brasilianer Robinho oder Goalgetter Ruud van Nistelrooy. Jose Mariá  Gutierrez Hernandez, der Albtraum des FC Sevillas. <i>„Darauf wäre ich selbst nicht mal gekommen“</i>, gab Ballzauberer Zizou nach dem genialen Assist zu. <i>„Guti macht einfach Dinge mit dem  Ball, die niemand anders kann.“<br /><br /></i><i>„Ja, Sevilla scheint mir zu liegen. Ich habe schon immer gut gegen sie gespielt. Unsere vergangenen Spiele waren immer spektakulär. Im Bernabéu haben wir oft gewonnen, viele Tore erzielt und unsere Fans begeistert, mit Ausnahme der letzten Spielzeit. So wie früher soll das auch dieses Jahr sein, wir wollen unbedingt siegen</i> <i>und nach zwei gewonnen Spielen haben wir wieder unser Selbstvertrauen“</i>, so der Oldie. Dennoch betonte er in mahnendem Tone, dass man noch lange nicht gewonnen habe und Sevilla „stärker“ und „unberechenbarer“ als jemals zuvor sei: <i>„Sie haben individuelle Klasse. Besonders ihr Flügelspiel ist gefährlich. Navas, Capel, Perroti. Die haben uns im Hinspiel buchstäblich auseinander genommen. Auch ihre Stürmer haben große Klasse. Sollten wir uns nicht konzentrieren und nicht kämpfen, werden wir einen schlechten Tag erwischen.“<br /><br /></i>Und wen würde Guti im Zweifelsfall bei Sevilla am liebsten nicht in der Startelf sehen? <i>„Wenn, dann Jesus Navas. Er ist in bestechender Form und macht stark auf sich aufmerksam. Für unsere Fans wäre es allerdings sicher schöner, gegen unsere besten Gegenspieler zu spielen. Auch ein Spieler soll uns an diesen drei Punkten nicht hindern.“<br /><br /></i><font size="3"><b></b></font><b><font size="3">Erst Sevilla, dann Lyon...</font></b> <br />Auch wenn Sevilla auf dem Plan steht, denkt in Madrid jeder nur noch an Lyon. Denn in der  Champions League, dem auserchorenen Ziel und Objekt der Begierde, steht man kurz vor dem Ausscheiden. Das Hinspiel in Frankreich ging mit 0:1 verloren. Können die Mannen von Manuel Pellegrini dieses Ding noch drehen und nach fünf Jahren wieder erstmals ins Viertelfinale einziehen? <i>„Zuerst kommt Sevilla. Es gibt nichts besseres, als mit einem Sieg am Samstag ins Spiel gegen Lyon zu gehen. Wir sind heiß auf beide Spiele und wollen unseren Fans beweisen, dass wir beide gewinnen können. Und ich bin mir sicher, dass wir in beiden Begegnungen unser Bestes geben und erfolgreich sein werden...“</i><i><br /><span id="1267800786085S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267800786739S" style="display: none;">&nbsp;</span></i><span id="1267799902950S" style="display: none;"> </span><span id="1267799902884S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799662983S" style="display: none;"> </span><span id="1267799662873S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267799647243S" style="display: none;"> </span><span id="1267799647632S" style="display: none;">&nbsp;</span> </p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pellegrini ist überzeugt - „Diesmal gewinnen wir!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/pellegrini-ist-ueberzeugt-diesmal-gewinnen-wir.html</link>
			<description>Am Samstag steht das Hammerspiel gegen den F.C Sevilla an, umso erfreulicher, dass Manuel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267794865009S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Wir waren immer noch in der Entwicklungsphase, reisten aber mit einer guten Mannschaft nach Sevilla und dort trafen wir einen Gegner an, der uns in allen Punkten überlegen war. Es bleiben noch 14 Runden, falls wir gegen Sevilla verlieren, kann es sein, dass Barca möglicherweise in ein paar Duellen scheitert. Es sind noch viele Punkte zu verteilen und rechnerisch gesehen ist noch alles möglich, aber die Partie gegen Sevilla wird nicht die Liga entscheiden. Dennoch bin ich sicher, das wir dieses mal gegen Sevilla siegen werden. Dafür werden wir jedoch&nbsp;auch nicht unser ganzes Spielsystem für einen gegnerischen Akteur umkrempeln,&quot;</i> garantierte der Coach, der ganz offensichtlich auf Jesus Navas, Mittelfeldkünstler beim F.C Sevilla, anspielte. „<i>Ich berichte gewiss nicht über Spieler, die nicht Teil von Real Madrid sind, sonst werde ich sicherlich falsch verstanden, Navas zeigt eine ordentliche Leistung bei Sevilla, er ist geschickt und wir werden sehen, wie wir ihn stoppen werden, aber wir werden sicherlich nicht nur an Navas denken.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;Kein Wunder, denn der Kader des Gegners lässt sich sehen: „<i>Kanouté , Navas, Negredo, Perotti, Acosta, Sevilla hat eine großartige Mannschaft. Wir wissen über jeden Bescheid. Die Gegner haben ein starkes Team, unabhängig davon welche Motivation den Einzelnen antreibt und ich denke nicht, dass eine spezielle Motivation das Resultat entscheiden wird, sie alle werden engagiert sein, um in Madrid gewinnen zu können.&quot;</i> &nbsp;Ein deutlicher Fingerzeig auf in die Richtung von Ex-Madridista Negredo, der mit einem Treffer bei seinem ehemaligen Arbeitgeber seine Spur hinterlassen würde.</p>
<p class="bodytext">In dieser Saison konnte man keinen großen Klub, wie Barcelona, Sevilla oder Lyon schlagen. Zeit für eine Machtdemonstration? <i>„Wir müssen Sevilla und Lyon aus unterschiedlichen Gründen schlagen, aber nicht wegen diesem. Wir hatten ja gegen Atlético auswärts gewonnen, dies gelang weder Barcelona, Sevilla oder Valencia,&quot;</i> gab der Trainer als Statement ab.</p>
<p class="bodytext">Der direkte Ligakonkurrent aus Barcelona scheint im Moment etwas zu schwächeln, dies zeigten die knappen Siege in der Liga und das Unentschieden in der Champions League gegen Stuttgart, trotzdem will Pellegrini nichts von einer Schwächephase wissen: <i>&quot;Jeder hat da&nbsp; seine eigenen Vorstellungen, Barcelona hat nach gleichvielen Spielen einen Punkt mehr als letzte Saison, sie haben sich sicherlich nicht verschlechtert, wir konnten ihnen bis jetzt die Stirn bieten und wir sind sicher, dass sie irgendwann Zähler liegenlassen werden.&quot; </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorspielen beim „Mega-Casting&quot; - Spieler im Blickpunkt!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/vorspielen-beim-mega-casting-spieler-im-blickpunkt.html</link>
			<description>Während in Deutschland jedes Wochenende aufs Neue der Superstar gesucht wird, findet ein ganz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267779085606S" style="display: none;">&nbsp;</span>Während Stoßstürmer Alvaro Negredo aus dem „weißen Lager“ stammt und erst in diesem Sommer nach Sevilla transferiert wurde, steht Jesús Navas erst seit seiner Leistungsexplosion in dieser Saison als potenzielle Verstärkung fest. </p>
<p class="bodytext">Im Vorfeld der Partie, gab „La Bestia“ schon einen Vorgeschmack auf das, was er während der 90 Minuten vor hat. <i>„Wir haben die einmalige Chance, zu beweisen, dass Sevilla zu den großen Vereinen gehört, wir müssen uns auf dem Feld zerreißen.“</i> Dabei fügte er an, dass auch er seinen ganz persönlichen Auftritt vor den Augen von Madrid-Coach Pellegrini nutzen möchte. <i>„Ich werde alles geben und zwar für Sevilla. Hier liegt meine Gegenwart, alles andere ist mir in diesem Moment egal!“ </i></p>
<p class="bodytext">Der Hauptstadt-Club hält für 7 Tore Mann Negredo noch eine Rückkaufoption bis 2011.</p>
<p class="bodytext">Keine Rückholaktion, wohl eher eine mögliche Neuverpflichtung dürfte auf der rechten Seite der Sevillanos für Wirbel sorgen. Mit 9 Torvorlagen in der Liga und 3 Treffern, ist der 24-jährige in aller Munde. Bereits beim Länderspiel Spanien gegen Frankreich, machte die Achse „Ramos-Navas“ auf sich aufmerksam. Was sich auf internationaler Bühne bewährt, könnte auch eine Variante für die „Blancos“ sein. </p>
<p class="bodytext">Stolz über das Interesse der „Königlichen“ war er allemal! <i>„Ich fühle mich geehrt, dass ein Verein wie Real Madrid an mir interessiert ist,“ </i>so der Dribbelkünstler. Trotzdem denke er nur von Spiel bis Spiel und möchte sich von dem schönen Gefühl nicht blenden lassen. <i>„Ich bin dennoch ruhig und denke nur an die Gegenwart, auch wenn ich zu geben muss, dass es doch eine große Ehre ist, es zeigt, dass ich meinen Job gut mache.“</i></p>
<p class="bodytext">Schon zu Beginn der Woche, bekannte Sergio Ramos, dass er sich seinen Freund Jesús wünscht, von „König Franck“ wollte er nichts wissen. <i>„Ich würde mich über Navas als neuen Teamkollegen freuen und ihn lieber wollen als Ribery,“</i> so die deutlichen Worte.</p>
<p class="bodytext">Artig bedankte sich der „Gebauchpinselte“ und kommentierte, dass es ihm „gefällt, wenn ein Ramos so etwas sagt.“ Hört sich so die Turtelei des neuen Traumpaares an?</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Navas Vater blockt ab: „Sehe ihn bei Sevilla“</b></font></p>
<p class="bodytext">Während der Bub mit funkelnden Augen von Madrider Interesse berichtet, hebt der Vater den Zeigefinger! Sevilla sei das richtige Fleckchen Erde für seinen Sohn, denn <i>„dieser Verein hat ihm alles gegeben! Er ist glücklich bei Sevilla und wohnt bei seiner Familie, was wichtig für ihn ist. Da wo er jetzt ist, da soll er auch erstmal bleiben,“</i> so das besorgte Familienoberhaupt. Und in der Tat, Navas leidet seit seiner Jugend unter extremsten Erscheinungen von Heimweh, sollte er länger von seiner Familie entfernt sein. Liefe bei einem Wechsel also die gesamte Familie Gefahr die Stadt verlassen zu müssen? Vorsichtshalber tritt Papa Navas nochmals auf die Bremse. <i>„Definitiv, er sollte hier bleiben, das sind seine Stadt und sein Verein.“ </i>Mal sehen, wie das der Filius sieht, wenn am Samstag das Estadio Bernabeú im „Show-Glanz“ erstrahlt und es heißt: Bühne frei!</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Gut, besser, Madrid“ - Granero vor dem Spitzenspiel!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/gut-besser-madrid-granero-vor-dem-spitzenspiel.html</link>
			<description>Die Hinserie beendete Madrid mit drei schmerzvollen Niederlagen, doch bei keiner war man so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267739017270S" style="display: none;">&nbsp;</span>Mit einer deutlichen Botschaft stichelte Esteban Granero in Richtung Sevilla. <i>„Sevilla hat auf jeder Position gute Spieler, aber wir haben bessere, wir sind Real Madrid!“</i> Der erste Punch hat gesessen! So starke Töne vom Leisetreter Granero, ungewohnt. Auch wenn das Spiel sicher kein Selbstläufer wird, unentschlossen hört sich anders an<i>. „Natürlich treffen hier zwei des besten Teams der gesamten Liga aufeinander, aber wir können das Spiel gewinnen. Dazu haben wir einen Heimvorteil und Sevilla ist auswärts schwächer auf der Brust,“</i> so der 22-jährige bei einem Interview mit dem Sponsor „Bwin“. </p>
<p class="bodytext">Mit Polemik startete Sevillas Präsident Del Nido in die Woche. Er vermutet hinter den jüngsten Spekulationen um Navas eine Verschwörung aus Madrid, um seinen Verein zu schwächen. Ein Navas werde das Bernabeú förmlich auffressen, so der überschwängliche Klubchef.</p>
<p class="bodytext">Granero sieht das anders, ganz anders. <i>„Wir wollen gewinnen und die Fans befriedigen und ich muss sagen, die Fans im Bernabeú sind anspruchsvoll und erst zufrieden, wenn das Ergebnis hoch ausfällt. Ich hoffe unsere Männer im Angriff sind so effizient wie in den letzten Spielen und wir können hoch gewinnen.“ </i>&nbsp;Die Ankündigung für ein Schützenfest? Die Zuschauer wird's freuen.</p>
<p class="bodytext">Zuerst soll Sevilla die Angriffslust zu spüren bekommen und danach Barcelona! Für die Katalanen hatte er schon die passende Antwort bereit. Zwar machen diese wenig Fehler, aber: <i>„Wenn wir jetzt alle Spiele gewinnen, dann sind wir erster und werden diese Liga für uns entscheiden. Wir haben alles selbst in der Hand, wir müssen nur so weiter arbeiten wie bis her!“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 22:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Xabi beruhigt: „Mit Ronaldo verstehe ich mich super!&quot; </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/xabi-beruhigt-mit-ronaldo-verstehe-ich-mich-super.html</link>
			<description>Das letzte Ligaspiel gegen Villareal war zwar ein deutlicher Sieg, aber trotzdem führte eine Szene...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267733854257S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Jeder kann behaupten, was er will, mein Verhältnis mit Cristiano ist fantastisch. Einmal schießt er und einmal ich, aber ich werde bestimmt nicht den Nächsten treten,&quot;</i> versicherte Mittelfeldakteur Xabi Alonso auf der heutigen Pressekonferenz. Einzelne spanische Medien versuchten die Konversation auf dem Feld zu entschlüsseln, die Ergebnisse waren jedoch äußerst unterschiedlich und unbefriedigend. <i>„Ich möchte auf das Thema nicht mehr weiter eingehen. Es gab gute und schlechte Varianten,&quot;</i> kommentierte der Spanier leicht genervt.</p>
<p class="bodytext">Der &quot;bester Passgeber der Welt&quot; war auch Teil des gestrigen Erfolges der spanischen Nationalmannschaft gegen die &quot;Equipe Tricolore&quot; und konnte somit einen historischen Sieg für den spanischen Fußball miterleben. Ein gegnerischer Akteur stand dabei besonders im Fokus: Frank Ribéry. „<i>Er ist ein sehr guter Spieler. Er zeigt seit Jahren, dass er auf einem Topniveau ist und er überraschte mich gestern nicht,&quot;</i> so der Europameister. Auch die gute Leistung seines Teamkameraden aus Argentinien entging ihm nicht: <i>„Wir sind sehr zufrieden mit Higuain. Mit der Leistung, die er in Madrid zeigt und in der Nationalmannschaft umsetzen kann, wird er für die Weltmeisterschaft wichtig sein.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;Am kommenden Samstag geht die Liga weiter und es steht bereits das nächste, wichtige Spiel gegen Sevilla an: Leute die gestern noch Freunde waren, sind am Wochenende bereits wieder erbitterte Feinde. Eine schwierige Umstellung? Nicht für den Madrilenen: <i>„Wir müssen den Schalter im Kopf wieder umlegen. Durch den Sieg gegen Frankreich sind wir sehr selbstbewusst geworden, nun müssen wir uns voll und ganz auf Sevilla konzentrieren.&quot;</i> Die &quot;Blancos&quot; konnten den Punkteunterschied gegen den Rivalen aus Barcelona auf nunmehr zwei Zähler verkürzen. Der Rest der Liga hinkt den zwei Giganten meilenweit hinterher: <i>„Die Liga ist zwischen den beiden Teams sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften vollbringen zurzeit eine großartige Saison und deshalb haben wir einen solch großen Abstand zum Rest der Liga,&quot;</i> und fügte noch hinzu, dass<i> „man von Spiel zu Spiel denken müsse, denn jeder Fehltritt wäre fatal.“</i> </p>
<p class="bodytext">Gleich nachdem Highlight gegen Sevilla folgt auch schon der nächste große Brocken: In der Champions League müssen die &quot;Galacticos&quot; im Rückspiel das 0:1 gegen Lyon wettmachen. <i>„Es bleiben noch 90 Minuten im Bernabéu zu spielen und wir glauben daran, dass wir mit unserem Spiel und Fans weiterkommen können,&quot;</i> gab sich der 28-jährige selbstbewusst.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Madrid als Epizentrum der neuen Generation&quot; - Pardeza mit Klartext</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/madrid-als-epizentrum-der-neuen-generation-pardeza-mit-klartext.html</link>
			<description>Er gehörte einst der erfolgreichen „Quinta del Buitre“ an, war danach für Zaragoza aktiv und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="3"><b><span id="1267705998911S" style="display: none;">&nbsp;</span>Festgelegt: „Pellegrini bleibt Trainer!“</b></font><br />Trotz der enormen Verantwortung, die diese Position innerhalb des Klubs mit sich führt, hört man verhältnismäßig wenig von Pardeza. Ein Umstand, der die Kritiker auf den Plan rief. Zu wenig Einfluss soll er haben, klar im Schatten von Generaldirektor Valdano stehen. Doch Pardeza wiegelt ab, es seien klare Bereiche abgesteckt. <i>„Jorge ist einfach der Beste Sprecher, den Madrid haben kann. Sowohl als Generaldirektor, als auch als Mann des Fußballs. Es gibt hier klare Verteilungen. In einem so großen und komplexen Verein, kann nicht nur eine Person Entscheidungen treffen, daher arbeiten wir sehr gut zusammen.“</i></p>
<p class="bodytext">Die Güte der Zusammenarbeit, lässt sich nicht zuletzt an den Zielen messen. Diese sind ebenso klar definiert. Kein geringerer Titel als die Champions League, ist auf der „Pflichtenliste“ für diese Saison &nbsp;ganz oben zu finden. Dabei stehen die Vorzeichen, mit einer 1:0 Niederlage im Hinspiel gegen Lyon im Rücken, denkbar ungünstig. Dennoch präsentierte er sich restlos überzeugt von einem Weiterkommen seines Teams. <i>„Wenn man Spieler für Spieler durchgeht, haben wir ganz klar das Potenzia, um in das Viertelfinale einzuziehen. Aber diese KO-Spiele sind sehr kompliziert, die Tagesform kann entscheidend sein, trotzdem sehe ich uns in der nächsten Runde.“</i></p>
<p class="bodytext">Dabei stehen nicht nur die Spieler im Fokus, sondern auch Coach Pellegrini, der zuweilen in dieser Saison aufs äußerste im medialen Kreuzfeuer stand. Was kann es für einen Trainer im Vorfeld einer solchen Partie besseres geben als das Vertrauen der Vorgesetzten? <i>„Auch nach der Pokalpleite gegen Alcorcón, wo wir wirklich unsere schwersten Momente in dieser Saison durchleben mussten, stand der Trainer nie zur Diskussion. Hier in Madrid, besteht immer ein enormer Druck und mit diesem muss Pellegrini klar kommen, was er perfekt meistert. Wir können ihm nur unsere Rückendeckung geben, einem Trainer, der einige der weltbesten Spieler in seinen Reihen vereinen muss. Ich kann hier definitiv sagen, selbst bei einem Ausscheiden in der Champions League, bleibt Pellegrini unser Trainer.“</i></p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Higuaín-Verlängerung auf gutem Weg</b></font><br />Damit die sportliche Führung erst gar nicht in diesen Interessenskonflikt kommt und der Traum vom Gewinn der Königsklasse im eigenen Stadion wahr wird, bedarf es Spieler, die den Unterscheid ausmachen können. Zu derartiger Kategorie gehört auch Gonzalo Higuaín. Der Argentinier hat in den letzten 2 Spielzeiten eine im positiven Sinne unfassbare Entwicklung genommen, seine Torquote spricht dabei Bände. Kein Wunder also, dass der 22-jährige langfristig an den Verein gebunden werden soll. Den aktuellen Stand der Verhandlungen bewertete Pardeza mit <i>„auf dem richtigen Weg.“</i></p>
<p class="bodytext"><i>„Wir als Verein wollen mit ihm verlängern und auch er möchte bei uns bleiben. So haben wir eine sehr gute Basis, auf der sich aufbauen lässt. Von da an gilt es sich in den wesentlichen Vertragspunkten einig zu werden. Dabei bewerten wir sehr genau, was jeder einzelne Spieler dem Verein bringt, daran legen wir den Gehaltsmaßstab an. Ich denke wir befinden uns auf einem guten Weg.“</i></p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Klare Worte: „Wem gefällt Navas nicht?!“</b></font><br />Von Toptorjäger Higuaín, zu möglichen Neuverpflichtungen, den nach dem Transfersommer ist bekanntlich stets vor dem Transfersommer. Im Madrider- Blätterwald rauscht es das ganze Jahr über, eine jährlich publizierte Wunschliste ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ob Vidic, Vargas, Rooney, Ribery und wie sie alle heißen, spekuliert wird was das Zeug hält. Diplomatisch kategorisierte der 45-jährige die Gerüchte ein<i>. „Zuerst einmal sind Spekulationen immer nur Spekulationen. Einige sind sehr nahe an der Realität, andere waren es mal und wiederum andere und das ist die Mehrzahl, sind schlichtweg erfunden! Sicher ist jedoch, dass wir in den Büros des Bernabeús niemals ruhen und so viele Informationen wie nur möglich einholen. &nbsp;Unsere Verpflichtung ist es nicht nur die aktuelle Saison zu planen und zu meistern, sondern auch permanent die Planung für die neue Saison voranzutreiben. Das ist eine riesen Aufgabe!“</i></p>
<p class="bodytext">Der letzte ins Spiel gebrachte hört auf den Namen Jesús Navas. Der 24-jährige Flügelspieler des FC Sevilla trumpfte in dieser Saison groß auf, die Berufung in den Nationalmannschaftskader der Spanier war die Konsequenz. Begehrlichkeiten weckt der dribbelstarke &nbsp;Angreifer nicht nur im Ausland, auch Pardeza hegt keinen Zweifel an seinen Fähigkeiten: <i>„Wem gefällt ein Navas nicht? Ich kenne kaum Leute, denen er nicht zusagt. Das er jetzt in der wohl besten Nationalmannschaft der Welt spielt, zeigt doch, dass er Qualität hat. Ob jemand jedoch in einem Verein wie Real Madrid spielen kann, hängt vom Spieler selbst ab und seinen Leistungen,“ </i>so der Sportdirektor, der jedoch einschränkend formulierte: <i>„Ich möchte jedoch jetzt nicht gesagt haben, dass ihn Madrid verpflichten will.“</i></p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>„Das Team ist kein Ausbildungslager!“</b></font><br />Definitiv begrüßen können die Spieler einen neuen Teamkollegen der im Sommer zum Kader stoßen wird, wenn auch mit der Option noch ein weiteres Jahr ausgeliehen zu werden. Sergio Canales, Yougstar von Racing Santander. Der Spanier hat den Verantwortlichen so gut gefallen, dass sie ihn kurzerhand verpflichtet haben und das mit zarten 18 Jahren! Doch beteuert Pardeza, dass man ihn seit längerer Zeit beobachtet hat und nicht auf den Euphorie-Zug aufgesprungen ist. <i>„Wir haben ihn schon längere Zeit auf dem Plan, doch nach seiner Entwicklung in der Primera Division, hat es nochmal eine andere Dimension erlangt. Wir halten sehr viel von dem Spieler, der in seinem jungen Alter bereits Dinge bewiesen hat, die man sonst in dem Alter nicht findet. Wir vertrauen in ihn, sonst hätten wir den Spieler nicht verpflichtet. Sobald wie möglich soll er für Madrid auflaufen, doch es hängt natürlich auch ab, in wie weit wir letztlich die Mannschaft zusammenstellen werden.“</i></p>
<p class="bodytext">Die Freude über den Transfer von Canales war groß, doch manch einer trauert den Zeiten hinterher, als derartig talentierte Spieler noch aus den eigenen Reihen empor schossen. Die „Quinta del Buitre“, ein Auslaufmodell? So pessimistisch möchte er dies nicht stehen lassen, verweist jedoch auch darauf, dass die erste Mannschaft kein Ausbildungszentrum für Jugendspieler ist. <i>„Die Ansprüche in der ersten Mannschaft von Madrid sind exorbitant hoch. Wir können nur garantieren, dass die Nachwuchsspieler unter den bestmöglichen Umständen trainieren und ausgebildet werden können. Danach liegt es an jedem Spieler selber, uns zu überzeugen. Nur die absolut besten des Jahrganges haben eine Chance. Man muss schon sehr sehr talentiert sein, um den Sprung nach oben zu schaffen. Wir beobachten sehr detailliert, aber wir können nur diejenigen nehmen, die sich aufdrängen, wenn keiner da ist, kann keiner genommen werden.“</i></p>
<p class="bodytext">Damit vor allem bei einer derartigen Anzahl von ausländischen Topstars die Identifikation gewahrt bleibt, hat der Verein einige Nachjustierungen am Scouting-System vorgenommen. Im Mittelpunkt steht nicht mehr Südamerika, oder Afrika sondern Madrid selbst! <i>„Wir bündeln unsere Energie jetzt mehr auf Spanien und genauer auf den Umkreis von Madrid. Hier kamen historisch die meisten Spieler des Nachwuchses her. Wir haben nicht alle Länder aufgegeben, mussten aber feststellen, dass einige nicht den Ansprüchen von Madrid genügten. Warum sollte es nicht möglich sein eine Quinta del Buitre zu wiederholen? Wir haben u.a. mit Sarabia und weiteren Spielern Talente, für die wir alles tun und denen wir den Grundstein legen. Jetzt liegt es an ihn, um eine neue Generation einzuläuten, wir wären darüber erfreut!“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Überzeugende Leistungen - Sevilla kann kommen!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ueberzeugende-leistungen-sevilla-kann-kommen.html</link>
			<description>In den letzten paar Tagen musste Pellegrini auf viele Stammspieler verzichten, doch dieses Mal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="3"><b><span id="1267707066309S" style="display: none;">&nbsp;</span>Spanien nicht zu stoppen - Sieg gegen Frankreich</b></font><br />Das Treffen zwischen den beiden Nationen aus Frankreich und Spanien war, neben der Partie Deutschland gegen Argentinien, das wohl interessanteste Kräftemessen am gestrigen Abend. Die &quot;Grande Nation&quot; schaffte die Qualifikation zur WM nur mit viel Glück und Mühe. Die &quot;Seleccion&quot; hingegen brillierte und sicherte sich mit einer Punkteausbeute von 30 Zählern die Reise nach Südafrika.&nbsp; Das Spiel war geprägt von Taktik, vielen Fehlpässen und geringen Torchancen. Trotzdem war der Sieg der Spanier, der erste nach 42 Jahren auf französischen Boden gegen die &quot;Equipe tricolore&quot;, während der 90 Minuten nie wirklich gefährdet. In der ersten Phase des Spiels konnte keine der beiden Mannschaften Akzente setzen und Torchancen kreieren. Die &quot;Furia Roja&quot;&nbsp; zog gekonnt ihr Kurzpassspiel auf und wartete bis die &quot;Bleus&quot; eine Lücke in der massiven Abwehrmauer offenbarten. Ein Steilpass von Fabregas in der 21. Minute genügte David Villa um das 1:0 zu erzielen. Kurz vor der Pause gelang Sergio Ramos das Tor zum 2:0 Endstand. Ausser dem Kopfball von Malouda, der an den Pfosten ging,&nbsp; gab es keine wirklichen Highlights in der zweiten Hälfte, die vielen Wechsel zerstörten auf beiden Seiten den Spielfluss und die Raffinesse. </p>
<p class="bodytext">Die &quot;Merengues&quot; auf dem Feld machten ihren Job mehr als souverän: Iker Casillas, der mit 102 Einsätzen für das Nationalteam mit Raul gleichzog, hatte einen mehrheitlich ruhigen Abend. <i>„Ich hätte nie gedacht, dass ich soweit kommen würde. Es ist eine Ehre zu Raul aufschließen zu können. Ich muss mich bei allen Mitspielern, die ich in den letzten Jahren hatte, bedanken. Ohne sie wäre ich heute nicht hier,&quot;</i> so ein erfreuter Casillas.</p>
<p class="bodytext">Einen schwierigen Job hatte Außenverteidiger Arbeloa zu erledigen. Sein direkter Gegner war niemand geringerer als Frank Ribéry. Der Dribbelkünstler konnte selten in Aktion treten und war, wie die ganze Offensive der &quot;Bleus&quot;, ein Schatten seiner selbst. Mit dieser starken Leistung gegen solch einen Weltstar, darf sich der junge Abwehrspieler durchaus Hoffnungen auf einen Stammplatz in der &quot;Seleccion&quot; machen und er konnte sicherlich auch einige Kritiker in Madrid verstummen lassen, die lauthals einen neuen Linksverteidiger fordern. In der zweiten Halbzeit musste Carles Puyol den Platz für Albiol verlassen, der Innenverteidiger konnte den Sturm der &quot;Grande Nation&quot; aus dem Spiel nehmen. Xabi Alonso fiel in diesem Duell kaum auf. Der Mittelfeldspieler machte eine gute Partie, ohne jedoch wirkliche Glanzstücke zu vollbringen.</p>
<p class="bodytext">Ein tadelloser Job gelang Sergio Ramos. Der &quot;Sevillano&quot; war deutlich offensiver unterwegs und es gelang ihm Lloris, Stammkeaper von Lyon, zu bezwingen. Ein gutes Omen für das Rückspiel in der Champions League? In der zweiten Hälfte der Partie wurde Navas eingewechselt. <i>„Wenn ich wählen könnte, würde ich Navas statt Ribéry holen,&quot;</i> versicherte Ramos. Mittelfeldspieler Navas nahm dieses Lob dankend an: <i>„So etwas von Sergio zu hören, ehrt mich zutiefst,&quot;</i> weiterhin fügte er noch hinzu, dass er es <i>„traumhaft&quot;</i> findet, dass Madrid ihn umwirbt. Aber nicht nur neben den Platz harmoniert es zwischen den beiden, sondern, wie man gestern sehen konnte, auch auf dem Rasen. Das &quot;sevillanische Duo&quot; startete in der zweiten Halbzeit einige Angriffe und wirbelte die französische Abwehr ordentlich auf. Lass Diarra konnte, wie sein ganzes Team, nie glänzen. Er war zwar sichtlich bemüht, verlor aber viele Duelle.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Higuain &amp; Ronaldo - Akteure die Spiele entscheiden</b></font><br />Zurzeit kann niemand &quot;El Pipita&quot; stoppen, auch nicht Deutschland. Der Argentinier zeigte im Spiel gegen die Deutschen, weshalb er zur Weltelite gehört.&nbsp; Die &quot;deutschen Adler&quot; fanden kein Mittel gegen das erdrückende Pressing der &quot;Gauchos&quot; und konnten zu keiner Zeit technisch glänzen. Es gab nur wenige Torchancen in der ersten Halbzeit für den zweifachen Weltmeister aus Südamerika, doch wenn, wurde es brandgefährlich! Die logische Konsequenz war dann das 0:1: Nach einem grandiosen Pass von Di Maria zu Higuain, kam der deutsche Torwart schlicht und einfach zu spät, so dass der &quot;Galaktische&quot; den Ball in eiskalter Manier vorbeilegen und einschieben konnte. Erst durch die Einwechslungen von Cacau und Kroos konnten die Südamerikaner schließlich in Schach gehalten werden. Für den Ausgleich reichte es aber trotzdem nicht.</p>
<p class="bodytext">Portugal gewann sein Spiel gegen China mit erstaunlichen Schwierigkeiten. Die Iberer konnten zwar einen Sieg verbuchen, doch die Chancenauswertung war katastrophal. Die Portugiesen zeigten eine gewaltige Arroganz auf dem Platz und vergaben viele Großchancen in der ersten Halbzeit. Gegen Ende der Partie hatten die Chinesen sogar mehrmals die Chance zum Ausgleich! Cristiano Ronaldo wusste zu überzeugen, diese Partie gehörte definitiv zu seinen besten im Trikot der Nationalmannschaft. Madrids' &quot;9&quot; hätte zwar einen Treffer verbuchen können, nachdem er den letzten gegnerischen Abwehrspieler ausgetrickst hatte, jedoch schenkte er seinem Teamkameraden Hugo Almeida mit einem großzügigen Pass das 1:0. In der 94. Minute konnte die &quot;Seleção&quot; das 2:0 erzielen, der Treffer konnte aber nicht von der schwachen Leistung ablenken und so wurde die Heimmannschaft von seinen Fans gnadenlos ausgebuht.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Kaka und Van der Vaart bestätigen ihren Aufwärtstrend</b></font><br />Glücklicher durfte sich Rafael Van der Vaart schätzen. Der Holländer gewann mit seiner Mannschaft das Spiel gegen die USA mit 2:1. Dirk Kuyt erzielte den ersten Treffer für die &quot;Elftal&quot; in der 39. Minute. Nach einer knappen dreiviertel Stunde gelang dem Ex-Blanco Klaas Jan Huntelaar das zweite Tor für die &quot;Oranjes&quot;. Van der Vaart konnte seine Form, die er zurzeit bei Madrid zeigen kann, bestätigen. <i>„Am Anfang war es natürlich etwas schwierig für mich, aber jetzt spiele ich regelmäßig und bin darüber sehr glücklich,&quot;</i> so ein glücklicher Van der Vaart, der nach einem schweren Saisonauftakt nun doch bei Madrid auftrumpfen kann und sich somit weiterhin für die Weltmeisterschaft anbieten kann.</p>
<p class="bodytext">Der Holländer war aber nicht der einzige, der seinen Aufwärtstrend bestätigte. Am Dienstag duellierte sich Brasilien mit Irland in London. Die &quot;Sambakicker&quot; gewannen das Spiel ungefährdet mit 2:0. Superstar Kaka zeigte, dass man mit ihm wieder rechnen konnte. Er spielte das Spiel durch und offenbarte gute Spielzüge. Der erste Treffer fiel durch ein Eigentor von Matthews in der 44. Minute. Kurz vor dem Ende der Partie, erzielte Robinho das 2:0.</p>]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>„Der Pichichi interessiert mich nicht - Ich will Titel mit Madrid!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/der-pichichi-interessiert-mich-nicht-ich-will-titel-mit-madrid.html</link>
			<description>Cristiano Ronaldo, Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft, weilt derzeit mit seinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267548018187S" style="display: none;">&nbsp;</span>Mit seiner gewohnter Bestimmtheit und Überzeugung, setzte er sich kurzerhand über das „Meinungsembargo“, alles betreffend was nicht mit der Nationalmannschaft zu tun hat, hinweg. Den Titelkampf mit dem FC Barcelona brachte er dabei auf den Punkt: “<i>Ich bin mir sicher, dass wir Meister werden.“</i> Seine Begründung? &nbsp;<i>„Wenn man die letzten Begegnungen betrachtet, kann es schon sein, dass wir besser sind als Barcelona. Dennoch sind sie Erster, was wir respektieren müssen,“</i> so ein sehr zuversichtlicher Cristiano Ronaldo vor dem Mannschaftshotel in Portugal. Doch sind diese Aussagen nicht unbegründet, schaut man sich die letzten beiden Resultate in der Liga an: 6:2 gegen Villarreal, 1:5 gegen Teneriffa - keine Frage, dass solche Ergebnisse zu positiven Prognosen animieren. Trotzdem betont der Portugiese, dass man weiter an sich arbeiten müsse, um letztendlich den Platz an der Sonne zu ergattern. <i>„Wir müssen uns nur auf unsere Sache konzentrieren und alles so machen, wie wir es bis dato gezeigt haben</i>.<i> Ich habe sehr großes Vertrauen in unsere Möglichkeiten.“</i></p>
<p class="bodytext">Im Meisterschaftsrennen wird ein Spiel besonders herbeigesehnt, der Clásico! Wie im jeden Jahr, das Highlight der Liga, doch dieses Jahr mit vermutlich entscheidender Brisanz. Auch Ronaldo weiß, dass dieses Duell die Meisterschaft vorentscheiden kann. &nbsp;Nur gut, dass am 10. April das 'Duell der Giganten' im heimischen Bernabéu stattfindet. „<i>Die Partie im eigenen Stadion gegen Barca kann ausschlaggebend sein. Aber wir denken jetzt noch nicht an dieses Datum und konzentrieren uns von Spiel zu Spiel neu. Wir wollen uns jeden Tag verbessern,“</i> so Ronaldos Einschätzung.</p>
<p class="bodytext">Ronaldo, der 'braungebrannten Sunnyboy', der sich auf der großen individuellen Bühne wohler fühlt als im Mannschaftsgefüge? &nbsp;Tagtäglich muss er sich mit derartigen Klischees befassen, doch auch wenn er mit seinen 13 Treffern nur einen „Wimpernschlag“ von Toptorjäger Gonzalo Higuain (16 Tore) entfernt ist, ist dieser Titel nur eine Randerscheinung für ihn. Unmissverständlich macht er klar, was wirklich zählt: „<i>Der Pichichi interessiert mich absolut nicht. Das Einzige, was ich will, ist mit Real Madrid als Verein Titel gewinnen.“</i></p>
<p class="bodytext">Zum Schluss des kurzen Statements, in Mitten der Vorbereitungen auf das morgige Testspiel gegen China, bekam noch Teamkollege und Freund, Ricardo Kaká, Rückendeckung. Der Brasilianer, der seit dem Saisonstart in der Kritik steht, wird laut Ronaldo seine wahre Stärke wiederfinden. <i>„Kaká ist eine großartige Persönlichkeit und ein toller Profi. Er arbeitet sehr hart, um seinen Job in Madrid so gut wie möglich zu machen. Er hat seine Verletzung überstanden und wir werden bald den besten Kaká aller Zeiten sehen,“</i> so Ronaldo über seinen brasilianischen Mittelfeldpartner, der mit 3 Toren in den vergangenen beiden Partien bereits aufblitzen lies, was in Zukunft noch von ihm zu erwarten ist.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zidane: „Ronaldo ein Angeber? - Er ist ein Arbeiter!“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/zidane-ronaldo-ein-angeber-er-ist-ein-arbeiter.html</link>
			<description>Rund 75 Millionen kostete der Eine, gar 94 Millionen Euro der andere. Letzterer löste Ersteren als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><font size="2">Zidane lobt fleißigen Ronaldo: „Er arbeitet viel, um noch besser zu werden“</font></b><br />Im Sommer 2009 ließ ein bestimmter Transfer alle anderen großen Spielerwechsel wie Bäckereieinkäufe aussehen, denn er übertraf alles bisher Gesehene und brach alle Transferrekorde, indem sowohl die Ablösesumme als auch das Gehalt des wechselnden Akteurs die Rangführung im jeweiligen Gebiet einnahmen. Von wem die Rede ist, ist klar: Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro, zum Wechseldatum amtierender Weltfußballer, wurde zum teuersten Spieler der Welt gekrönt, da sein neuer Arbeitgeber, Real Madrid, satte 94 Millionen Euro auf den Tisch legte, um sich die Unterschrift des Portugiesen zu sichern! Apropos Unterschrift, diese setzte Ronaldo unter einen Vertrag, der ihm jährlich ca. 13 Millionen Euro Nettoeinkommen sichert. So lässt’s sich leben! Doch zahlt er diese utopischen Summen auch zurück? Seine Torquote gibt dazu eine eindeutige Antwort: 18 Spiele, 17 Tore! Davon ganze 13 in der Liga. Beeindruckend! Als Diva bekannt und teils gehasst kam er in die spanische Hauptstadt, scheinbar, um gegen sein Image anzukämpfen und sich zu ändern. Er schuftet, macht eigene Extrastunden im Training und tut alles, um wieder an der Spitze des Weltfußballs zu stehen! <i>„Cristiano will wieder offiziell der beste Spieler überhaupt sein, das merkt man ihm an! Er kommt 2 Stunden vor Trainingsbeginn auf das Gelände und macht alleine Sonderübungen, vorallem was seinen Schuss angeht. Er arbeitet viel an sich, um noch besser zu werden. Er ist kein eingebildeter Angeber, wie einige behaupten. Er ist ein uneigennütziger Mensch, der hart für das arbeitet, was ihn auszeichnet,&quot;</i> so Zinédine Zidane über den wettbewerbsübergreifend besten Torschützen der ,Blancos‘.<br /> <br /> <font size="2"><b>Mit 14 schon Weltfußballer-Potenzial „Mein Umfeld hat mir sehr geholfen!“</b></font><br /> Doch auch die eigene Karriere soll bei einem Interview nicht zu kurz kommen, vorallem angesichts der vielen Titel – sowohl mit der Mannschaft, als auch individuell. „<i>Seit meinem Abtritt aus dem aktiven Geschehen habe ich mich vielen Projekten angeschlossen, zum Beispiel einem Projekt gegen Leucodistrofia, einer verbreiteten Krankheit. Wir konnten vielen Familien und Kindern helfen, das freut mich“,</i> so der Ex-Kapitän der Équipe Tricolore. Doch nun hat er eine neue Beschäftigung – als rechte Hand des Baulöwen Florentino Perez! Der damals wichtigste Spieler auf dem Platz ist heute einer der wichtigsten Berater &nbsp;im Vorstand des 31-maligen spanischen Meisters. Doch auch an seine ersten Sprossen auf der Karriereleiter als Fußballer kann sich die lebende Legende erinnern, damals als Teenie musste er hart an sich arbeiten, um dahin zu kommen, wo er seine Karriere beendet hat: An der Spitze des Weltfußballs! Früh musste er lernen, mit dem Druck umzugehen, immer der Stärkste auf dem Platz zu sein und sein zu müssen: <i>„Als 14-jähriger hat man mein Talent erkannt. Damals war ich in der Akademie von Cannes und obwohl man wusste, dass ich eine große Zukunft vor mir habe, hat man mir immer meine Schwächen vor Augen gehalten, damit ich mich verbessere. Und dafür bin ich heute sehr dankbar! Ich hatte schon als Kind den Druck, womöglich mal der Weltbeste zu werden. Dank meinem Umfeld bin ich aber nicht abgehoben und habe dem Druck standgehalten. Jetzt versuche ich, dasselbe bei meinem Sohn zu machen!“</i><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.kellermann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Madrid macht ernst! - Weltmärkte bald komplett in weiß?</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/madrid-macht-ernst-weltmaerkte-bald-komplett-in-weiss.html</link>
			<description>Als Florentino Pérez mit dem Slogan „Vuelve la ilusión“ seine Kandidatur im Hotel Ritz zu Madrid...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267526699405S" style="display: none;">&nbsp;</span>Was danach folgte sollte in die Geschichtsbücher eingehen. Ein wahres Feuerwerk wurde gezündet, Superstars am laufenden Band verpflichtet, ein Transfersaldo von minus 171 Mio. Euro stand am Ende zu Buche. Der Präsident von Lyon, Aulas, drückte es treffend aus. <i>„Die Fußballwelt muss auf der Hut sein, es rollt ein Tsunami aus Madrid auf uns zu, der auf den Namen Pérez hört.“</i></p>
<p class="bodytext">Die Saison neigt sich nun der entscheidenden Phase zu und blendet man alle Anlaufschwierigkeiten eines neuformierten Team aus, so bleibt unter dem Strich zu bekennen, dass sich der Kraftakt gelohnt hat. &nbsp;Dabei sprechen die Zahlen der Saison Bände: Mit 64 Toren in 24 Spielen ist man das offensivstärkste Team der Liga und Europas! Dagegen stehen „nur“ 18 Gegentore, der zweitbeste Wert der Liga. </p>
<p class="bodytext">Doch nicht nur das Versprechen des „Spektakels“ wurde in der Kürze der Zeit auf den Weg gebracht, auch Kennzahlen die nicht auf dem grünen Rasen ausschlaggebend sind, wurden in Angriff genommen.</p>
<p class="bodytext">Real Madrid sollte wieder <i>„den Platz in der Fußball-Hierarchie einnehmen, der verloren gegangen war,“ </i>so Perez bei Amtsantritt. Und in der Tat, mit beeindruckender Vehemenz und nie dagewesenen Ausschlägen ist dieser Plan verfolgt worden.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>ESI – „Das ist der Wahnsinn“ </b></font></p>
<p class="bodytext">Wie die neusten Ergebnisse der renommierten Forschungsgruppe „Wirtschaft und Sport“ (ESI) der Universität von Navarra aufzeigen, hat die strategische Neuausrichtung eine transzendenten Auswirkung beschert. Der Verein hat den Sprung in der Kategorie „Medialer-Wert“ von der fünften Position (48 Punkte) auf Platz 2 (83 Punkte) geschafft. Man hat eine Wertsteigerung von 70% realisieren können, ein Zuwachs, der selbst Prof. Francesc Pujol, dem Herausgeber der Studie, ein verblüftes Kopfschütteln abverlangt. <i>„Es gab in der Geschichte noch keinen derartigen positiven Wertzuwachs in so einer kurzen Zeitspanne.“</i> </p>
<p class="bodytext">Die kausale Wechselbeziehung zwischen dem medialen Wert eines Vereins und seiner &nbsp;Umsatzmöglichkeiten, unterstreicht der Professor dabei explizit. <i>„Die neue Position von Real Madrid wird ihnen einen besseren Umsatz bescheren, der es ihnen ermöglichen wird, die Ausgaben in diesem Sommer zu decken.“ </i>Doch fügte er einschränkend hinzu, dass sich die Überlegenheit auch auf dem Platz niederschlagen sollte: <i>„Dieser Aufschwung kann jedoch in den nächsten Jahren nur mit Titeln in der Champions League aufrecht erhalten werden.“</i></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Strategie geht auf: Ronaldo und Kaká als weltweite Zugpferde!</b></font></p>
<p class="bodytext">Ronaldo und Kaká, Ballkünstler und zu veredelnde Potenzialträger zugleich! Steht auf dem Spielfeld die Show im Vordergrund, ist die gezielte Vermarktung beider Weltfußballer eine gekonnte Kapitalanlage. Während Cristiano insbesondere auf dem asiatischen Markt für Furore sorgt, konnte man mit Kaká Marktanteile in Südamerika gut machen. Den ärgsten Widersachern aus Barcelona und Manchester wurde dabei ein großes Stück vom Kuchen abgebissen. </p>
<p class="bodytext">Der Abgang von „CR9“ hat Manchester United nicht nur 94 Mio. Euro in die gebeutelten Kassen gespült, die mittel – und langfristigen Folgen auf den Weltmärkten fangen langsam an spürbar zu werden.&nbsp; Von den 21 Ländern im asiatischen – und südamerikanischen Raum, in denen „ManU“ im vergangenen Jahr noch das Nonplusultra war, konnte man die Führung nur noch in deren 8 gegen Madrid behaupten. Zum Opfer fielen aus englischer Sicht umsatzstarke Länder wie Brasilien, die USA, Portugal und China. Kaká konnte verstärkt in Brasilien, Kolumbien, Peru, Chile und Paraguay für seinen neuen Arbeitgeber punkten.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Deloitte – „Madrid eine Gelddruckmaschine“</b></font></p>
<p class="bodytext">Entscheiden im sportlichen Wettkampf meist nur Nuancen und Prozentpunkte über den Ausgang der Partie, kann das „Starensemble“ seine Konkurrenz auf anderen Terrains deutlich in die Schranken weisen. Die letzte Ausgabe der „Deloitte Football Money League“ kann dies verdeutlichen. Als Erster Verein der Geschichte, knackte Madrid die 400 Mio. Euro Umsatz-Grenze. &nbsp;Mit 401,4 Mio. Euro, konnte man die Katalanen aus Barcelona (365,9 Mio. Euro) signifikant distanzieren. Zum Vergleich, der „Branchenprimus“ aus Deutschland, der FC Bayern München, konnte mit 289,5 Mio. Euro den vierten Rang behaupten, eine Differenz von schlappen 111,9 Mio. Euro!</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Superheld“ Higuaín - Zerlegt er nun auch Deutschland? </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/superheld-higuain-zerlegt-er-nun-auch-deutschland.html</link>
			<description>Am kommenden Mittwoch empfängt die deutsche Fußballnationalmannschaft die Star-Auswahl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267486276332S" style="display: none;">&nbsp;</span><i>„Wie hieß er doch gleich? Higuaín? Achso, ja. Das ist doch der Chancentod von Real Madrid…“</i>, lautete die durchschnittliche Antwort eines jenen Fußballkenners vor noch einigen Monaten über den Jungspund im Sturm der „Königlichen“. Doch sämtliche Kritiker bekamen ihr Fett weg: 22 Tore in der letzten Saison, 16 in der laufenden - eine Traumquote für den Argentinier Gonzalo Higuaín. Von den Fans nach seinem Vater liebevoll „El Pipita“ (deutsch: „das Pfeifchen“) gerufen, ist nicht ein für teures Geld erworbener Karim Benzema der Publikumsheld und Lieblingsstürmer vieler Madridistas, sondern der schüchterne und unscheinbare Higuaín. Abseits des Rasens ein ganz lässiger Typ, auf dem Platz eine absolute Granate. Fünfmal erzielte er in dieser Spielzeit einen Doppelpack; Statistiken belegen, dass der Rechtsfuß im Schnitt alle 74 Minuten ins Schwarze trifft.&nbsp; Wer war noch mal David Villa? Der Valenciano, der im Sommer beinahe in der spanischen Hauptstadt landete, braucht hingegen 117 Minuten für ein Tor. <br /> <br /> <i>„Er ist für uns zu einem ausschlaggebenden Stürmer geworden. Er beweist, dass er für dieses Trikot kämpft und den Erfolg sucht und wie man sieht auch findet“</i>, schwärmte Real-Sportdirektor Miguel Pardeza vom Youngster, der &nbsp;im Januar 2007 für schlappe 12 Millionen Euro vom argentinischen Topklub River Plate an die Concha Espina wechselte. Und tatsächlich ging die Karriere des Gonzalo Higuaíns steil bergauf, auch wenn er es von Anfang an schwer hatte. <i>„Eins habe ich nie getan. Und das ist, niemals aufzugeben und an mich zu glauben“</i>, erklärte der Stürmer am Ende der vergangenen Saison, als er hinter Villa, Eto’o und Forlan an der Torjägerkrone schnupperte. Dabei galt Higuaín zuerst als einer der vielen „Alibi-Transfers“ vom gescheiterten Ex-Präsidenten Ramon Calderon…</p>
<p class="bodytext"><b><font size="3">Higuaín, der „spanische Rooney“</font></b><br /> Mittlerweile ist der unterschätzte und von den Fans verhöhnte Higuaín ganz oben in seiner Karriere. Spielt mit 22 in der Form seines Lebens - und das ohne großen Glanz, ohne großen Zauber. Ballannahme, Schuss, Tor - so einfach kann Fußball sein. „Es ist natürlich auch von Vorteil, solche Mitspieler zu haben, die einem den Ball perfekt in den Fuß spielen“, so die bescheidenen Worte des Offensiv-Allrounders. Spätestens nach den zwei wichtigen Toren im Auswärtsspiel, wo an diesem Abend nicht Cristiano Ronaldo, sondern eben Higuaín das „weiße Ballett“ Richtung Sieg führte, weiß man, dass dem argentinischen Nationalspieler eine große Zukunft bevorsteht. „Der spanische Rooney“, wird er genannt. Denn der Torjäger von Manchester United trifft nicht öfter als die Nummer 20 Madrids. Zwar hat dieser schon 23 Tore auf dem Konto, hat aber allerdings schon 26 Partien bestritten. Wohingegen Higuaín in 18 Spielen 16-mal traf. Wozu also noch den Engländer zu den „Galaktischen“ holen? <i>„Wer in Madrid zurzeit einen Stürmer á la Rooney oder Villa verlangt, der übersieht ganz klar Gonzalo Higuaín“</i>, kommentierte die ‚AS‘. Und das scheint auch die Vereinsführung der „Blancos“ begriffen zu haben, es winkt eine Vertragsverlängerung „auf Lebenszeit“. Nur noch muss man sich auf Geldsummen einigen, heißt es in der Presse. <br /> <br /> Dazu läuft’s für Higuaín auch in der Nationalmannschaft: Nach monatelanger Ignoranz seitens Nationalcoach Diego Maradona, der lieber Schwiegersohn und Atlético-Star Sergio Agüero auf den Platz schickte, blieb Higuaín kein Thema für die lebende Fußballlegende - bis die „Albiceleste“ kurz vor dem Debakel stand, nämlich der Nicht-Teilnahme bei der Weltmeisterschaft. &nbsp;Da sollte Higuaín dann den Retter spielen - und wurde zum Retter. 3 Tore in 4 Partien, dazu beim Debüt gegen Peru gleich mit dem wichtigen Siegtor einen wichtigen Schritt Richtung Südafrika gemacht. <i>„Er ist brillant, er spielt eine fantastische Saison“</i>, bestätigte auch Real-Generaldirektor Jorge Valdano die großartige Form seines Landsmanns. In der Heimat Argentinien sehen die Menschen nicht Barça-Star Lionel Messi, sondern Gonzalo Higuaín als Schlüsselspieler für die WM. <br /> <i><br /> „Ich bin natürlich sehr erfreut, wie es zurzeit läuft. Mein Ziel ist es, auch weiterhin oft zu treffen und am Ende Torschützenkönig zu werden. Das wäre ein Traum“</i>, so Higuaín am Madrider Flughafen Barajas vor seiner Abreise heute Mittag Richtung München. Denn am Mittwoch spielt Argentinien gegen Deutschland, Higuaín wird neben Messi im Angriff gesetzt sein. Eins dürfte nach dem Spiel jedenfalls sicher sein: die Herren Adler, Mertesacker, Schäfer, Tasci und Co. werden sich nicht nur an den wendigen Barça-Dribbler erinnern. Bei Higuaín kann es nämlich ganz schnell gehen: Ballannahme, Schuss, Tor...</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 00:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>1:5 - Doppelter Higuaín sichert Sieg auf Teneriffa </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/15-doppelter-higuain-sichert-sieg-auf-teneriffa.html</link>
			<description>Nachdem im Bernabeu mit dem 6:2 Erfolg gegen Villareal das Selbstbewusstsein wiederhergestellt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="3"><b><span id="1267363760888S" style="display: none;">&nbsp;</span>Personal und Taktik</b></font></p>
<p class="bodytext">Hier wurde der Eindruck gefestigt, dass Trainer Manuell Pellegrini eine Stammformation gefunden hat. An der taktischen Ausrichtung eines 4-4-2-Systems hielt der Chilene auch weiterhin fest. Der Schlüssel zum Erfolg sollte wieder eine Mittelfeldraute sein. Die Viererabwehrreihe vor Stammtorhüter Iker Casillas stellte sich aus den Außenverteidigern Ramos und Marcelo, sowie der zentralen Deckung, Garay und Albiol zusammen. Insbesondere beim Festhalten an Linksverteidiger Marcelo bewies der Coach Mut, so ist der kleine Brasilianer zwar offensiv stark – jedoch zeigte er gleichermaßen Schwächen im Defensivverhalten.Vor dem Defensivblock sollte erneut der Stratege Xabi Alonso, hinter den Halbpositionen Granero und Lassana Diarra, die Fäden des königlichen Spiels ziehen. Das magische Dreieck setzte sich aus dem Spielmacher Kaka und den Spitzen Ronaldo und Higuain zusammen.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Spielverlauf</b></font></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>1. Halbzeit</b></font><br />Wie schon in der Anfangsphase gegen Villareal wirkten die Madrilenen zunächst unkonzentriert. Die hellwachen „Insulaner“ dagegen, die schon gegen den FC Barcelona ihre „Kickstart-Qualitäten“ bewiesen hatten, agierten zielstrebiger und engagierter. Jedoch fehlte den Aufsteigern der letzte Zug zum Tor. So konnte nur ein Distanzschuss für Teneriffa aus der 28. Minute für Unterhaltung sorgen. Auf Seiten der Gäste sorgte vor allem die teils sehr rustikale Spielweise des „Sechsers“ Alonso für Aufregung, nach einem Foulspiel sah dieser zurecht die gelbe Karte und es war zu befürchten, dass die „Galacticos“ das Spiel nicht mit elf Spielern beenden werden.</p>
<p class="bodytext">Doch in der 29.Minute schlug die „königliche Maschinerie“ eiskalt zu. Auf der linken Seite, auf Höhe der Mittellinie setzte sich Marcelo gegen seinen Gegenspieler durch. Er zog mir all seiner Offensivdynamik nach innen. Wer jetzt einen Distanzhammer a la Roberto Carlos erwartete, wurde von der Übersicht des kleinen Brasilianers überrascht. Dieser passte genau in die Schnittstelle der Abwehr. Dort lauerte – wie gewohnt – das „Phantom“ Higuain. Der Argentiner brachte den Ball im höchsten Tempo unter Kontrolle und vollendete direkt, überlegt und flach in die rechte untere Torecke.</p>
<p class="bodytext">Das Spiel nahm nun an Fahrt auf. Denn in der 31. Minute folgte die Antwort der Heimelf. Doch ein Stellungsfehler der „königlichen Hintermannschaft“ konnte von den Spielern der „Clubs Deportivo“ nicht genutzt werden, da Casillas, aus kurzer Distanz, glänzend parierte. Auch eine weitere Gelegenheit zum Ausgleich in der 40. Minute blieb unverwertet. Doch im direkten Gegenzug verlagerte Kaka das Spiel mit einem öffnenden Pass auf die rechte Seite. Dort kam Garay an das Leder und legte selbiges in den Rücken der Abwehr. Was nun folgte, konnten aufmerksame Beobachter fast schon vorhersehen. Urplötzlich &quot;materialisierte&quot; sich das „Strafraumgespenst“ Real Madrids im Rücken der Hintermannschaft. Wieder per Direktabnahme, vollendete er sicher und trocken ins untere linke Eck. Sein bereits 16. Saisontreffer – der Aufschluss zu Leo Messi und Villa in der Torschützenwertung.</p>
<p class="bodytext">Zur Halbzeit führte Real Madrid in der Höhe eher glücklich. Die Fans sahen weniger ein spielbestimmdes „weißes.Ballett“, sondern die „galaktische Maschine“, die mit der Präzision und Effizienz eines Uhrwerks zugeschlagen hatte.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>2. Halbzeit</b></font><br />Wieder – wie bereits gegen Lyon und Villareal – kassierte die Mannschaft einen Rückschlag direkt nach dem Anpfiff. Nach einer schönen Hereingabe von rechts, nickte Ayoze mit dem Kopf ein. Jedoch waren die Proteste groß – Casillas hatte den Ball bereits vor dem Flügelspieler Teneriffas in Händen. Der Refree gab den Treffer – eine zumindest umstrittene Entscheidung.</p>
<p class="bodytext">Die „Blancos“ wirkten nun wie aufgeweckt, der Gegentreffer entpuppte sich als Initialzündung. &nbsp;In der 48. Minute folgte die passende Antwort. In der Zentrale bewies Gonzalo Higuain seine Flexibilität. In der Manier eines Spielmachers legte er dem startenden Kaka den Ball in den Lauf. Der eigentliche Spielmacher lies Aragoneses im Tor der Gastgeber, mit einem „Tunnel,“ keine Chance. Die Führung war nun wieder komfortabel.</p>
<p class="bodytext">Doch auch die Spieler aus Santa Cruz de Tenerife&nbsp; liesen sich nicht einschüchtern durch den erneuten Rückstand.In der 50. Minute wurde nur knapp mit dem Kopf aus kürzester Distanz der Anschlusstreffer verpasst . Dieser wäre allerdings spätestens in der 52. Minute gerechtfertigt gewesen. Iker Casillas brillierte mit einer grandiosen „Dreifachparade“ - alles Schüsse der Marke „unhaltbar“. Der Kapitän ist erneut ein sicherer Rückhalt. Auch der zuletzt so überragende Ronaldo bekommt in der 54. Minute seine Chance. Doch einen Sprint, nach einem Seitenwechsel, entschied sich der Portugiese für einen Heber. Aragoneses riecht den Braten jedoch und kann den Ball ohne Mühe festhalten.</p>
<p class="bodytext">Die Entscheidung in dieser temporeiche Partie fiel in der 79. Minute. Der eingewechselte van der Vaart nötigte seinen Gegenspieler im Strafraum zu einem Handspiel. Den fälligen Elfmeter trat Ronaldo. Der gewohnte Anlauf und der Ball zappelte im Netz – ganz souverän. Man merkte dem Superstar den Willen an, unbedingt wieder einen Treffer erzielen zu wollen, nun musste es an einem schwächeren Tag eben eine Standartstuation sein. Der Schlusspunkt war eine Co-Produktion zweier Einwechselspieler: van der Vaart profitierte von einem Abwehrfehler der „Insel-Kicker“, drang in den Sechzehner ein und flankte scharf&nbsp; in die Mitte. Dort lauerte der eingewechselte Raul, der bewies, dass er das Tore schießen nicht verlernt hat und folgerichtig das Runde ins Eckige bugsierte.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Fazit</b></font></p>
<p class="bodytext">Pflichtsieg eingefahren, so heißt die vorrangige Erkenntnis dieser Partie. Die „Königlichen“ legten zudem eine beeindruckende Effektivität an den Tag, die hervorragende Chancenausbeute macht Mut für die kommenden Aufgaben. Ebenfalls eine erfreuliche Randnotiz: Higuain kann mit seinem 16 Treffer zu den führenden der Torschützenwertung, Villa und Messi aufschließen. Einen Stürmer mit seiner Torquote kann im Titelkampf noch entscheidend sein. Auffallend war die Schläfrigkeit der Mannschaft nach dem Anpfiff, hier wird der Trainer sicherlich drauf einwirken müssen, damit die anstehende Woche der Wahrheit gegen Sevilla und Lyon in Manier einer Spitzenmannschaft gemeistert wird.</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>p.greinacher@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 14:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ich will so viele Tore wie möglich erzielen“ - Die Stimmen der Spieler</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ich-will-so-viele-tore-wie-moeglich-erzielen-die-stimmen-der-spieler.html</link>
			<description>Letzte Woche ein 6:2 gegen Villarreal und gestern Abend ein 1:5 Auswärtssieg gegen die Inselkicker...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span id="1267353964945S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Ich bin sehr zufrieden, dass ich sehr nah an der Toptorjägertrophäe bin. Es war schade, dass ich einmal nur die Latte traf, ich hatte bereits den Hattrick im Kopf,&quot;</i> so <b>Higuaín</b>. <i>„Das 1:3 brach ihnen das Genick. Teneriffa hatte auch einige Torchancen. Wir müssen ruhig bleiben und weiterhin so spielen,&quot;</i> analysierte er das Treffen. Die Statistiken sprechen zurzeit für ihn, denn &quot;El Pipita&quot; trifft durchschnittlich alle 75 Minuten das Tor. <i>„Ich lege keinen Wert auf solche Sachen. Ich will lediglich &nbsp;so viele Tore wie möglich schießen,&quot;</i> versicherte er. Im Moment ist Higuain noch der beste Goalgetter der &quot;Galaktischen&quot;, aber auch Ronaldo erzielte gestern sein 13. Tor und ist ihm somit dicht auf den Fersen: &nbsp;<i>„Solche Duelle bedeuten mir nichts. Wichtig ist, dass wir beide weiterhin bis zum Schluss der Saison so spielen und ordentlich viele Tore erzielen.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">In der Hinrunde waren die Auswärtspartien stets eine heikle Angelegenheit und man ließ häufig unnötig Zähler liegen. Es scheint, als ob Madrid seine schlechte Punkteausbeute außerhalb des Bernabéus nun deutlich verbessern will. <i>„Auswärts zu gewinnen, ist immer sehr wichtig. Wir sind angriffslustig und zurzeit treffen wir in jedem Spiel das Tor. Wenn wir mehr Platz haben, spielen wir deutlich besser. Die ersten Minuten waren sehr schwierig. Wenn wir im Bernabéu spielen, dürfen wir einzig und allein von uns abhängig sein,&quot;</i> erläuterte Abwehrspieler <b>Raúl Albiol</b> und spielte auf ein möglichen Showdown um die Liga gegen Barcelona im eigenen Stadion an. </p>
<p class="bodytext">Im Duell gegen die Insulaner durfte sich auch Verteidiger <b>Marcelo</b> freuen. Der Brasilianer ermöglichte mit einem grandiosen Pass das 0:1 durch Higuain. Der Abwehrmann zeigte sich sichtlich erfreut über seine gestrige Leistung, denn immerhin stand er in den letzten Spielen häufig stark unter Kritik. Marcelo bleibt jedoch auf den Boden der Tatsachen: <i>„Ich freue mich sehr über meinen Pass, aber über den Sieg freue ich mich noch viel mehr. Es war wichtig, dass wir Barcelona weiterhin stark unter Druck setzen konnten. Wir wussten, dass wir auch Auswärts gewinnen müssen und wir dominierten das Spiel. Es bleiben noch einige schwierige Partien und wir sind weiterhin abhängig von den Resultaten der Anderen. Noch gibt es viele Begegnungen auszutragen und Barcelona spielt immer noch auf einem Toplevel, aber später werden sie im Bernabéu noch auf uns treffen.&quot;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 11:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Wir sind angriffslustig“ - Stimmen der Verantwortlichen</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/wir-sind-angriffslustig-stimmen-der-verantwortlichen.html</link>
			<description>Nach dem beeindruckend abgeklärten 1:5 Erfolg über den CD Teneriffa stellten sich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="3"><b>Pellegrini </b></font></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>„Die Mannschaft funktioniert“</b></font><br />Auch wenn die Gesichter auf der Bank zwischendurch etwas anderes verrieten, fand Trainer Manuel Pellegrini nach dem Spiel nur lobende Worte für sein Team. <i>„Wie die Mannschaft funktioniert stellt mich zufrieden“</i>, so der Chilene kurz und knapp. Dabei legte er Wert darauf zu betonen, dass Teneriffa nicht die leicht zu knackende Nuss sei, für die sie viele halten. <i>„Wir wussten, was mit Teneriffa aus uns zukommt und sind angriffslustig ins Spiel gegangen. Sie haben bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft sind. Immer wenn wir Im Vorteil waren und die Zügel gelockert haben, sind sie gekommen und haben den Torabschluss gesucht. Sie haben über 90 Minuten gekämpft.“</i> Doch all der Kampf nütze nichts. Unbarmherzig effektiv erlegte die beste Offensive der Liga den Gegner mit nicht weniger als 5 Treffern. &nbsp;<i>„Es ist das Ergebnis einer Arbeit, die wir seit dem Anfang der Saison verfolgen. Die Überzeugung, mit der wir arbeiten und mit der wir die Spieler dafür gewinnen, erlaubt es uns, die torreichste Mannschaft zu sein. Wir sind eine Mannschaft mit vielen verschiedenen Möglichkeiten&quot;</i>, betonte Pellegrini die große individuelle Klasse im Sturm sowie das variantenreiche Positionsspiel in der Offensive.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Valdano </b></font></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>„Haben Teneriffa verschlissen“</b></font><br />Auch der Sportdirektor zeigte sich vollends zufrieden und rundum glücklich mit dem Auftreten seiner Königlichen. <i>„Drei Stürmer haben sich viel bewegt. Das hat Teneriffa verschlissen. In der zweiten Hälfte haben wir die Früchte dieser Arbeit geerntet“</i>, analysierte er den Grund für den überaus deutlichen Auswärtserfolg. Wieder einmal im Zentrum des Erfolgs stand sein Landsmann Gonzalo Higuain mit seinen Saisontreffern 15 und 16. <i>„Er spielt eine glänzende Saison und wir werden ihn entsprechend seiner Leistungen honorieren. Niemand, der hier spielt, beklagt sich über das, was er bekommt“</i>, wies der Generaldirektor auf die anstehende Vertragsverlängerung mit dem Stürmer an. Und auch für einen anderen Angreifer aus der Offensivabteilung des Rekordmeisters fand Valdano lobende Worte. So zeigte Raul während seines Kurzeinsatzes in Halbzeit zwei mit seinem Tor, dass er das Fußballspielen noch lange nicht verlernt hat. <i>„Er ist ein wandelndes Beispiel. Bringen sie ihn 14 oder 15 Minuten und alles, was er macht, hat Sinn. Es ist ergreifend, den Erfolg dieser Symbolfigur zu sehen und dass er schon so lange Zeit im Verein ist. Er macht eine sehr gute Arbeit und der Treffer war die Belohnung seiner Anstrengungen.“</i> Weniger erfreut zeigte der sportliche Leiter über die vielen Spielerabstellungen für die Nationalmannschaften<i>: „Es ist beunruhigend, weil es die Gesundheit der Spieler beeinträchtigen kann und man nicht mannschaftstaktisch arbeiten kann.“ </i>Sein Trainer wird ihn beruhigen. Aber Valdano hat erkannt, dass noch lange nicht alles Gold ist was da glänzt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>b.nodewald@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 23:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Selbstläufer? - Die Vergangenheit zeigt das Gegenteil</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ein-selbstlaeufer-die-vergangenheit-zeigt-das-gegenteil.html</link>
			<description>17 Jahre nach dem doppelten „Titeldiebstahl“ reist Madrid wieder einmal auf die kanarische Insel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify"><span id="1267277928164S" style="display: none;">&nbsp;</span><font size="2"><b>Guti wieder im Training, aber nicht im Kader</b></font></p>
<p class="align-justify">Das war wohl die größte Überraschung bei der Kaderbekanntgabe: José María Gutiérrez, Guti, konnte unter der Woche nach seiner Schambeinentzündung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und jeder rechnete damit, dass er auch am Wochenende gegen Teneriffa zumindest zu einem Kurzeinsatz käme. Doch falsch gedacht, Pellegrini lässt die „Nummer 14“ zu Hause! Zudem nominierte der „Mister“ die erneut beiden Canteranos Mosquera und Marcos Alonso als Ergänzungsspieler. Neben Guti sind erneut Pepe, Benzema und Drehnte nicht mit von der Partie. Kein Wunder also, dass die Startaufstellung aller Voraussicht nach nicht besonders anders aussieht als letzte Woche. Eine Änderung muss Pellegrini jedoch definitiv vornehmen. Denn Álvaro Arbeloa hat gegen Villarreal seine fünfte gelbe Karte gesehen und ist für heute gesperrt. So wird die Defensivabteilung wohl folgendermaßen aussehen: Ramos und Marcelo mit viel Offensivdrang auf den Außenposition in der Abwehr. Garay rutscht für Arbeloa in die erste Elf neben Albiol, die gemeinsam das Tor von Welttorhüter Iker Casillas verteidigen. Landsmann Xabi Alonso agiert als Sechser, Granero und „Lass“ auf den Halbpositionen hinter Brasilianer Kaká im Mittelfeld. Ronaldo, der heute versucht sein 100. Treffer im Profifußball zu schießen, und Higuaín sollen im Sturm für Tore sorgen.</p>
<p class="align-justify">&nbsp;</p>
<p class="align-justify"><font size="2"><b>Titeldieb Teneriffa </b></font></p>
<p class="align-justify">Historisch gesehen betreten die „Königlichen“ heute Abend kein von guten Erinnerungen gesegnetes Pflaster. Im Heliodoro Rodríguez López verspielte man schließlich gleich zweimal hintereinander am letzten Spieltag den nationalen Titel! In der Saison 91/92 lag man vor dem 38. Spieltag auf Platz 1 mit zwei Punkten Vorsprung auf Erzfeind Barcelona. Die „Blancos“ reisten also guten Mutes auf die kanarische Insel und waren sich der Meisterschaft schon sicher. Bis dreißig Minuten vor Schluss sah auch alles so aus. Hierro und Hagi hatten den Gästen zuvor einen komfortablen 2-0 Vorsprung erspielt. Doch dann schlugen die Insulaner gleich dreifach zu und den „Königlichen“, total konsterniert, wurde die Meisterschaft aus den Händen gerissen, da Barcelona gleichzeitig mit 2-0 gegen Bilbao gewann. Das Kuriose: In der darauffolgenden Spielzeit wiederholte sich dieses Ereignis! Erneut musste das „weiße Ballett“ auf Teneriffa ran und wieder verlor man, diesmal mit 2-0, und „Barça“ gewann mit 1-0 gegen San Sebastian. Eine weitere bittere Anekdote: Der damalige Trainer Teneriffas war der ehemalige Real-Profi, Real-Trainer und nun Generalsekretär bei den Madrilenen Jorge Valdano. Heute Abend könnte Teneriffa den Madrilenen wieder die Meisterschaft nehmen. Denn mit einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg der Katalanen würde es Real Madrid nämlich nicht mehr mit eigener Kraft schaffen den Titel zu erringen. Bei einem Sieg könnte man jedoch zumindest vorübergehend an Katalanen vorbeiziehen, die erst um 22 Uhr gegen das seit vier Spielen ungeschlagene Málaga antreten.&nbsp; </p>
<p class="align-justify">&nbsp;</p>
<p class="align-justify"><font size="2"><b>„Wir haben wenig zu verlieren“</b></font></p>
<p class="align-justify">José Luis Oltra, Trainer der Kanaren, äußerte sich im Vorfeld zur Partie ebenfalls. Er erkennt zwar die Stärke der Madrilenen an, doch gibt zu Protokoll, dass sie auch nur Menschen sind: <i>„Madrid ist eine starke Mannschaft, die schwer zu besiegen ist, aber auch sie haben schlechte Tage.“ </i>Und gerade sein Team muss auf solch einen schlechten Tag der „Blancos“ hoffen, denn Tabellenplatz 19 sagt einiges über die momentanen Leistungen der Insulaner aus. Doch Oltra sieht es nicht als Problem, dass gerade zu diesem Zeitpunkt der spanische Rekordmeister zu Besuch kommt. <i>„Es gibt nie den geeigneten Zeitpunkt um sich mit Madrid zu messen. Auch wenn du in einer phänomenalen Verfassung bist, ist es unheimlich schwer zu siegen. Aber es ist auch wahr, dass ein Sieg gegen Real Madrid einem unvorstellbaren psychischen Schub gleichkommt. Ein ungeahntes Lebenszeichen, dass wir momentan definitiv brauchen. Wir haben wenig zu verlieren, dafür aber viel zu gewinnen</i>“, meint der gebürtige Valenciano. Entgegenkommen könnte der vermeintlich schlechte Zustand des Geläufs, denn für heute sind schwere Unwetter auf den Kanaren vorhergesagt. Wütet es wie erst kürzlich, wäre ein Spielabbruch oder eine Spielabsage wenig verwunderlich. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><u><font size="3"><b>Match-Details:</b></font></u></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_tenerife.png.png" height="100" width="100" alt=""><img src="uploads/RTEmagicC_madrid_dunkel_03.png.png" height="100" width="100" alt=""></p>
<p class="bodytext"><b>Anpfiff:</b> 27. Februar, 20 Uhr im Heliodoro Rodríguez López (24.000 Plätze)</p>
<p class="bodytext"><b>Schiedsrichter:</b> Ramírez Domínguez</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Kader: </b></font><br /> <b>Tor:</b> Casillas, Dudek<br /> <b>Verteidigung:</b> Ramos, Albiol, Metzelder, Marcelo, Garay, Marcos Alonso<br /> <b>Mittelfeld: </b>Diarra, Gago, Lass, Xabi Alonso, Granero, Kaká, Van der Vaart, Mosquera<br /> <b>Sturm:</b> Ronaldo, Raúl, Higuaín</p>
<p class="bodytext"><b>Es fehlen:</b> Pepe (Kreuzbandriss), Drehnte (Muskelfaserriss), Benzema (Schambeinentzündung), Guti (angeschlagen)</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Voraussichtliche Aufstellungen:</b></font></p>
<p class="bodytext"><b>CD Tenerife:</b> Aragoneses; Marc Bertrán, Ezequiel Luna, Juanlu, Pablo Sicilia; Manolo Alfaro, Mikel Alonso, Ricardo, Ayoze; Nino</p>
<p class="bodytext"><b>Real Madrid:</b> Casillas; Ramos, Albiol, Garay, Marcelo; Lass, Alonso, Granero, Kaká; Higuaín, Ronaldo</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>m.bildstein@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 14:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pellegrini mahnt zur Vorsicht: „Wir müssen Teneriffa respektieren“ </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/pellegrini-mahnt-zur-vorsicht-wir-muessen-teneriffa-respektieren.html</link>
			<description>Vor dem Spiel morgen um 20:00 Uhr gegen Teneriffa, stand heute Manuel Pellegrini auf der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Tabellenzweiter gegen den Vorletzten, Real Madrid gegen Teneriffa. Auf dem Papier eine ganz klare Angelegenheit, auch wenn die „Blancos“ auf die Insel fliegen müssen, um dort ihre drei Punkte für den Meisterschaftskampf abzuholen. Aber wie es sich für einen Trainer gehört, mahnt dieser seine Spieler in Übermut zu verfallen und den Respekt vor dem Gegner zu wahren. <i>„Wir müssen das morgige Spiel mit der Ernsthaftigkeit angehen, die es verdient hat. Teneriffa mag nicht&nbsp;gut in der Tabelle stehen, aber sie haben in den Spielen gegen Barcelona, Valencia und Sevilla gezeigt, wozu sie in der Lage sein können.“</i></p>
<p class="bodytext">Trotzdem weiß auch der Trainer, dass ein Dreier, wie fast jede Woche, Pflicht ist, will man an den Fersen des Spitzenreiter bleiben. <i>„Es wäre ein großer Fehler, jetzt schon davon auszugehen, dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen können. Ich hoffe, dass wir uns auf das Spiel konzentrieren und dem Gegner mit dem nötigen Respekt entgegen treten. Es wird kein einfaches Spiel, wenn wir unsere gezeigten Leistungen nicht wiederholen können. Das haben auch andere Mannschaften in der Vergangenheit erlebt.“</i></p>
<p class="bodytext">Für das „Unternehmen drei Punkte“, muss Pellegrini aber auf zwei wichtige Spieler in seinen Reihen verzichten. Sowohl Karim Benzema, als auch Guti werden morgen nicht zur Verfügung stehen. Der Franzose muss aufgrund einer Leistenverletzung in Madrid an seiner Genesung arbeiten und auch die „14“ wird in der Hauptstadt bleiben, um bei seiner Rückkehr wieder voll einsatzfähig zu sein. Pellegrini weiß, dass <i>„beide noch nicht vollständig genesen sind“</i> und im Fall Guti <i>„eine deutliche Besserung zu vermerken“ </i>war.<i> &quot;Er bleibt aber noch im Madrid, um weiter zu arbeiten.“ </i>Bedingt durch diese beiden Ausfälle, bekommen nun zwei Canteranos die Chance auf einen Einsatz im ersten Team. Marcos Alonso und Mosquera, der schon unter der Woche mit den Stars trainierte, stehen im Aufgebot.</p>
<p class="bodytext">Wer aber definitiv dabei sein wird, ist Cristiano Ronaldo, der beim Kantersieg gegen Villarreal mit seinem spektakulären Freistoßtreffer brillieren konnte. Der chilenische Coach lobte die Leistungen des teuersten Spieler der Welt nochmals und gab zu Protokoll: <i>„Ronaldos Vorstellung am vergangenen Wochenende war brillant. Er brachte gute Flanken, hat Tore geschossen und hat einen Elfmeter provoziert. Er hat hat alles getan, was man von einem Spieler erwarten kann. Ich bin sehr glücklich mit ihm, weil er immer sehr hart trainiert. Er ist in Top-Form,“</i> so Pellegrini mit seiner Einschätzung zum Portugiesen. Und auch der angebliche Streit zwischen Xabi Alonso und Ronaldo, bezüglich des letzten Elfmeters gegen Villarreal, wurde von Pellegrini aufgeklärt. <i>„Die Reihenfolge der Elfmeterschützen ist festgelegt. Das war schon immer so. Während dem Spiel verständigen sich die Spieler, aber es gibt kein Problem zwischen Ronaldo und Alonso.“</i></p>
<p class="bodytext">Zum Schluss der Pressekonferenz war es dann nochmal der FC Barcelona, der morgen gegen Malaga die Tabellenführung verteidigen möchte, auf die Pellegrini von den Journalisten angesprochen wurde. <i><span style="font-weight: normal;">„Wir haben einen anderen Spielstil als Barca. Sie haben derzeit einen Zwei-Punkte-Vorsprung und wir versuchen, sie aufzuholen. Aber es ist sehr schwer, die beiden Mannschaften zu vergleichen. Wir vertreten unterschiedliche Spielstile und Philosophien. Beide Teams schießen aber Tore und sammeln ihre Punkte.“</span></i></p>
<p class="bodytext"><b><span style="font-size: small;"><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_blau_6_ac723e.gif.gif" height="10" width="6" alt=""> Kader Real Madrid:</span></b></p>
<p class="bodytext">Casillas, Dudek, Sergio Ramos, Gago, Diarra, Raúl, Kaká, Cristiano Ronaldo, Lass, Marcelo, Albiol, Garay, Higuain, Metzelder, Xabi Alonso, Van der Vaart, Granero, Marcos Alonso und Mosquera. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Teneriffa und künftigen Zeiten - die Shortnews des Tages</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/von-teneriffa-und-kuenftigen-zeiten-die-shortnews-des-tages.html</link>
			<description>Am Samstag nimmt die Jagd auf Barcelona seinen Lauf. Real gastiert auf der Insel Teneriffa beim...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_blau_6_697aa2.gif.gif" width="6" height="10" alt=""> <font size="2"><b>Back in Business - Guti und Gago wieder im Mannschaftstraining</b></font><br /> <br />Nachdem den Vizekapitän und Mittelfeldass <b>Guti</b> zwei Wochen lang aufgrund von Leistenproblemen nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, kehrte er heute erstmals wieder auf den Platz zurück und wird beim Spiel am Samstag gegen Teneriffa aller Voraussicht nach im Kader stehen. Auch <b>Fernando Gago</b> nahm wieder problemlos am Mannschaftstraining teil. Der Argentinier verbrachte die letzten beiden Tage wegen einer Magen-Darm-Grippe im Bett.</p>
<p class="bodytext">Anders als die beiden Mittelfeldakteure, konnte <b>Karim Benzema</b> heute erneut nicht mit dem Ball trainieren. Der Franzose, den ebenso wie noch kürzlich Kaká und auch Guti&nbsp;Leistenprobleme plagen, vertrieb seine Zeit im Kraftraum. Holländer <b>Royston Drenthe</b>, ebenso verletzt, durfte hingegen in die Heimat fliegen, um private Angelegenheit zu klären. Dafür bekam der Kapitän der B-Mannschaft (Castilla), <b>Pedro Mosquera</b>, die Gelegenheit, mit den Stars zu trainieren.<br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_blau_6_697aa2.gif.gif" width="6" height="10" alt=""><span id="1267140353965S" style="display: none;">&nbsp;&nbsp; </span><b><font size="2">&nbsp;Drenthe warnt vor Teneriffa <br /></font></b><br />Bevor <b>Royston Drenthe</b> in Richtung Niederlande flog, sprach er noch gegenüber dem hauseigenen Sender in einem kurzen Interview über die kommende Aufgabe gegen Tabellenvorletzten Teneriffa. <i>&quot;Wir dürfen auf keinen Fall den Gegner unterschätzen. Es wird ein wichtiges Spiel für beide Teams. Teneriffa muss punkten, da sie gegen den Abstieg spielen und wir können uns im Hinblick auf die Tabellenführung keinen Patzer erlauben&quot;</i>, so der Linksfuß.   <br /><br />Für besonders gefährlich hält Drenthe die Offensivspieler Komie und Nino. <i>&quot;Beides sind sehr gute Männer, die dich schnell überraschen können. Aber auch die anderen sind gut. Sie spielen nicht umsonst in der Primera Division. Dieses Spiel hat auch rein gar nichts mit Villarreal zu tun. Es wird unangenehm für uns, denn wir spielen nicht vor den eigenen Fans im Bernabéu. Wir müssen damit zurecht kommen, eben genauso wie in Xerez...&quot;  &nbsp;</i>&nbsp; <br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_blau_6_697aa2.gif.gif" width="6" height="10" alt=""><span id="1267140358738S" style="display: none;"></span><b><font size="2">&nbsp;Was macht Casillas nach seiner Karriere?</font></b><br /><br />Zu einem völlig anderen Thema äußerte sich Welttorhüter <b>Iker Casillas</b>. Der 28-Jährige lüftete Fragen über seine Zukunft. <i>&quot;Ich bin ein sehr familiärer Mensch und will nach meiner aktiven Fußballerkarriere ein Familienleben haben, dennoch kann ich mir durchaus vorstellen, noch weiterhin mit dem Fußball und Real Madrid verbunden zu sein.&quot; </i>Vielleicht ein Job in der Jugendabteilung? Man darf gespannt sein...  <br /><br />Doch was für den amtierenden Kapitän der spanischen 'Selección' zählt, ist die Gegenwart. So steht die Weltmeisterschaft in Südafrika vor der Tür. Wer ist der Favorit auf den goldenen Pokal? <i>&quot;Ich sehe Brasilien und England&nbsp;ganz oben, doch Spanien kann sicher für eine Überraschung gut sein.&quot;</i>  Für eine Überraschung gut sein kann auch das spanische Aufgebot, an dem Nationalcoach Vicente del Bosque&nbsp;derzeit noch knobelt. Viele begnadete Fußballer gibt es in Spanien, so auch im Tor. Derzeit munkelt man, dass Barça-Schlussmann <b>Victor Valdes</b> noch ein Thema in der Star-Auswahl sein könnte. <i>&quot;Wir haben so viele gute Torhüter in Spanien und er zählt sicher auch dazu..warum also nicht? Außerdem habe ich das nicht zu entscheiden</i>&quot;, so die Antwort des Iker Casillas.  &nbsp;&nbsp; <br /><br /><img src="uploads/RTEmagicC_pfeil_blau_6_697aa2.gif.gif" width="6" height="10" alt=""><span id="1267140272689S" style="display: none;">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><b><font size="2">&nbsp;Raúl Albiol: &quot;Der Clásico ist kein Endspiel&quot;</font></b><br /><br />Auch <b>Raúl Albiol </b>nahm sich am heutigen Tage für ein Kurzinterview Zeit und äußerte sich zu den kommenden Aufgaben, sowohl in La Liga, als auch in der 'Königsklasse'. Nach der großen Enttäuschung in Lyon, versprach der Innenverteidiger, dass man im Rückspiel alles geben werde: <i>&quot;Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht. Uns trennt ein Tor, das ist sicher nicht unmöglich. Wir spielen zu Hause und haben die Qualität, so ein Spiel zu drehen.&quot;  <br /></i><br />Bezüglich der Verfolgungsjagd auf Erzrivale Barcelona in der Primera Division, erklärte der 23 Jahre alte Defensivmann, dass auch nach dem Clásico im April noch nicht das letzte Wort gesprochen sei: <i>&quot;Klar wird es ein Vorteil für den Sieger dieses Spieles sein, aber von dieser Partie hängt nicht die Entscheidung um den Meistertitel ab, da noch viele weitere Begegnungen auf dem Programm stehen.&quot;  </i><br /><br />Abschließend tat der Ex-Valenciano noch seine Meinung über Mitspieler<b> Kaká </b>kund, der zuletzt immer wieder in heftiger Kritik stand. <i>&quot;Er hatte viele physische Probleme, seit er hier ist und man erwartete von ihm zu viel. Er wird den Leuten noch beweisen, was er wert ist.&quot; </i>Und für <b>Cristiano Ronaldo</b> gab es Lob: <i>&quot;Ich bewundere ihn. Er ist jeden Tag ehrgeizig und will sich verbessern, obwohl er schon der beste Fußballer der Welt ist...&quot;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Mir ging es nicht immer so gut, wie jetzt...“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/mir-ging-es-nicht-immer-so-gut-wie-jetzt.html</link>
			<description>Wieder stand ein Interview auf dem Tagesplan und heute war Torjäger Gonzalo Higuaín derjenige, der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><font size="2">Mangel an Selbstvertrauen? Nein! „Ich glaube an die Champions League!“</font></b><br />22  Tore in der letzten Saison und bereits 14 in der Aktuellen. In beiden  Fällen war Publikumsliebling Higuaín der Goalgetter Nummer Eins der  ‚Königlichen‘ und hat sich zu einem Leistungsträger und Stammspieler  avanciert, vorher war er noch eine Fehlverpflichtung und der Chancentod  der Mannschaft – laut ihm hat das auch mit dem damaligen Trainer zu tun,  der ihm wohl nicht das nötige Vertrauen schenkte:<i> „Unter Schuster hatte  ich eine schwere Zeit, konnte mich nicht beweisen und er hat mir nie  wirklich den Rücken gestärkt. Doch bei Pellegrini fühle ich, dass er  volles Vertrauen in mich hat“</i>, lobte er den Neu-Coach des spanischen  Rekordmeisters, fügte aber hinzu, dass <i>„Selbstvertrauen und der Glaube an  das eigene Können das wichtigste Erfolgsrezept“</i> für einen Spieler seien.  Der persönliche Erfolg für ,Pipita‘ ist diese Saison schon 16 mal per  Torerfolg eingetreten. Die Jagd um den ,Pichichi‘, der spanischen  Torjägerkanone, hat also für ihn längst begonnen und er hat angesichts  seiner Mitspieler keine schlechten Karten auf diesen Titel. Und gerade  diese Mitspieler sind der Grund, dass der Argentinier sich hohe Ziele  für die restliche Saison gesteckt hat. Und vorallem der Erfolg auf  internationaler Ebene reizt den Rechtsfuß: <i>„Wir alle träumen vom Finale  im Santiago Bernabeu und wenn wir uns weiterhin so entwickeln, glaube  ich daran, dass dieser Traum wahr wird!“</i><br /><br /><b><font size="2">„Wenn wir erstmal  eingespielt sind, wird und kann uns keiner mehr stoppen“</font></b><br />Und wo in  Madrid von Titeln gesprochen wird, lässt der Name ,FC Barcelona‘ nicht  lange auf sich warten. In der Champions League Titelverteidiger, in der  Liga BBVA Spitzenreiter und in beiden Wettbewerben sicherlich im engeren  Kreis der Favoriten. Das weiß auch Higuaín und erkennt ,Barca‘ seine  Klasse an – auch wenn es schwer fällt: <i>„Real Madrid ist das beste Team  der Geschichte, das ist klar. Im Moment jedoch steht Barcelona an der  Spitze des Weltfußballs und somit über uns! Vorallem Lionel Messi ist  verblüffend und er ist zurecht Weltfußballer des Jahres geworden!“</i>,  schwärmte der Stürmer von seinem Teamkollegen in der argentinischen  Nationalelf und den Titelkontrahenten Nummer 1 im Rennen um die  spanische Meisterschaft. Doch auch die Stärke der eigenen Mannschaft ist ihm bewusst:  <i>„Unser Kader ist jedoch nicht weniger sensationell.  Wenn wir erstmal eingespielt sind, kann und wird uns keiner mehr  stoppen!“</i> Die Vertragsgespräche mit dem 22-jährigen sollen ja in vollem  Gange sein und er persönlich würde sofort unterschreiben, da er sich in  Madrid <i>„pudelwohl“</i><span id="1267133307121S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1267133311304S" style="display: none;">&nbsp;</span> fühlt. Dennoch war das nicht immer so, selbst Abwanderungsgedanken keimten bei ihm auf, bevor  sein schlechtes Gefühl in davon abgebracht hat: <i>„Mir ging es nicht immer  so gut wie jetzt. Ich habe schon über einen Abgang nachgedacht, bis mir  klar wurde, dass ich es irgendwann bereuen würde, wenn ich Madrid jetzt  verlasse“.</i><br /><span id="1267133195207S" style="display: none;">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g-619@hotmail.de</author>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ronaldo auf Rekordjagd - „...und ich muss mich trotzdem steigern“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ronaldo-auf-rekordjagd-und-ich-muss-mich-trotzdem-steigern.html</link>
			<description>Ob als Unterwäschemodel, Werbestar oder  eben als Torjäger auf dem Fußballplatz - keiner ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267131773653S" style="display: none;">&nbsp;</span><i>„Da gibt es noch einiges an meinem Spiel zu verbessern. An meiner Geschwindigkeit, meinen Freistößen und meinem schwachen Fuß muss ich noch arbeiten. Ich bin froh, beim&nbsp; richtigen Klub zu sein, um mich sowohl als Fußballer, als auch als Mensch positiv weiterzuentwickeln</i>“, so die Worte eines lässigen Cristiano Ronaldo im Anschluss seiner Schuh-Präsentation in London. Bei dieser Aussage staunten einige nicht schlecht: 18 Tore in 19 Spielen, dazu diese überragenden Freistoßtreffer gegen Zürich, Marseille oder auch kürzlich Villarreal. Danach lobte ihn selbst Barça-Flügelflitzer und Weltfußballer Lionel Messi: <i>„Man muss zugeben, dass es wirklich ein sehr schönes Tor war.“ &nbsp;</i><br /> <br /> Im Bernabéu traf Ronaldo in 10 Spielen bereits 10 Mal, ist also ein absoluter Torgarant und jagt einen Rekord nach dem anderen.<i> „Bei solchen Werten kann Lyon im Achtelfinal-Rückspiel zittern“</i>, kommentierte die ‚Marca‘ diese unglaubliche Statistik. Und so äußerten sich auch große Namen des Fußballs zu den Leistungen des Angreifers, wie beispielsweise DFB-Trainer Jogi Löw, der ihn als „besten Spieler der Welt“ bezeichnete. <i>„Er ist immer brandgefährlich, zurzeit einfach der Beste der Welt“, </i>schwärmte der 50-jährige Nationalcoach. Spaniens Vicente del Bosque setzte sogar noch einen drauf: <i>„Mit ihm kann Portugal die Weltmeisterschaft gewinnen…“ </i><br /> <br /> Aber geht es eigentlich noch besser? Der Ehrgeiz und der Wille sind beim Portugiesen jedenfalls größer denn je. Nach dem 0:1 in Lyon war es Ronaldo, der sich mutig der Presse stellte und sich selbst kritisierte, konstatierte, dass die gesamte Mannschaft schwach spielte. Umso mehr wird er alles für das Rückspiel am 10. März geben, denn sein Ziel ist es, mit Madrid ins Finale der „Königsklasse“ einzuziehen und am Ende des Jahres erneut den Titel des Weltfußballers abzuräumen. <i>„Wenn ich irgendwann meine Fußballschuhe an den Nagel hänge, will ich, dass die Leute auf mich schauen und sagen, dass ich ein fantastischer Fußballer war. Nichts anderes. Ich will, dass die Menschen sagen können: Ja, dieser Spieler gehört in die Geschichtsbücher!“ </i><br /> <br /> Dennoch bleibt die goldene Regel, dass Fußball ein Teamsport ist. Diesen Punkt beteuert auch immer wieder Ronaldo - und macht einen Großteil seiner Leistungen auch von seinen Mitspielern abhängig.<i> „Es ist gut, wenn du viele Stars um dich herum hast. Eine Mannschaft besteht nicht aus einem Spieler und darf nicht von einem Mann abhängig sein. Große Vereine haben diesen Luxus, auch mal einen Spieler zu ersetzen, so auch Real Madrid.“</i> Und dabei stieß der teuerste Fußballer der Welt auf die vergangenen Monate an, wo die „Königlichen“ auch oft ohne ihren Superstar und Offensiv-Protagonisten zurechtkommen mussten. Sämtliche Verletzungen warfen den Dribbelkünstler oft aus der Bahn. <i>„Das waren echt schwere Zeiten. Ich war in dieser Saison einige Male verletzt, aber wenn ich fit war, dann wollte ich immer etwas zu dem Erfolg der Mannschaft beitragen. Ich spiele bei dem größten Klub der Welt, und was ich will, ist gewinnen, gewinnen, gewinnen. Ob bei Portugal oder bei Real Madrid, das kümmert mich nicht: Ich versuche immer mein Bestes zu geben…“</i><br /> <br /> Bei solch großen Worten wird man sich definitiv an Cristiano Ronaldo zurückerinnern - und sowieso wegen seinen Schuhen. Die Neuen von Nike sind diesmal nicht schwarz, blau oder gelb, sondern lila-orange mit einem neuen Stollensystem. In Zukunft will der Goalgetter von Madrid mit diesen modischen Tretern seine Freistöße ins Eck befördern. <i>„Sie werden mir sicher gut stehen“</i>, scherzte er bei der gestrigen Vorstellung der „Wunder-Schuhe“ in London. Den Werbevertrag, den er dabei erhielt, wird mit einer beträchtlichen Summe von 6 Millionen Euro belohnt - die Hälfte davon geht an Real Madrid. Ein weiterer Beweis, dass Ronaldo nicht nur auf dem Fußballplatz für das „weiße Ballett“ Goldwert ist… <b><span style="font-size: 10pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><br /></span></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Ich möchte in die Geschichte Madrids eingehen“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/ich-moechte-in-die-geschichte-madrids-eingehen.html</link>
			<description>Auf der heutigen Pressekonferenz nachdem Training stellte sich der Verteidiger Sergio Ramos den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b><span id="1267115867540S" style="display: none;">&nbsp;</span>In der Zukunft ein Wechsel möglich? - „Möchte Karriere in Madrid beenden“</b></font><br />Sergio Ramos ist zurzeit nicht aus der Startformation wegzudenken. Der&nbsp; Internationale überzeugt in dieser Saison durch Laufbereitschaft, gutes Stellungsspiel und Kopfballstärke. Durch die vielen Ausfälle in der Defensive, rückte der gelernte Außenverteidiger auf die Innenposition. Aufgrund der Tatsache, dass er bei der Weltmeisterschaft auf dem Außenposten zum Einsatz kommen wird, nicht ganz unproblematisch sein könnte. Der ehemalige &quot;Sevillano&quot; versicherte, dass er „spielen würde, wo immer [er] gebraucht werde. Das Wichtigste ist für mich, dass ich in der Startelf stehen kann. Der &quot;Mister&quot; entschied sich, mich aufgrund der Verletzten im Zentrum zu positionieren und ich fühle mich dort sehr wohl.&nbsp; Dieses Jahr läuft es sehr gut und wenn ich auf der Außenposition spielen kann, freut es mich auch. “</p>
<p class="bodytext">Die letzten Aussagen des Europameisters waren hingegen weitaus brisanter. In einem Interview mit der spanischen Zeitung &quot;Marca&quot; war zu lesen, dass er nicht wisse, ob er seine Karriere in Madrid oder einem anderen Ort beenden werde. <i>„Ich bin als Spieler in Madrid gewachsen, aber ich trage Sevilla immer in meinem Herzen.“ </i>Ein Schlag mitten ins Gesicht für alle Fans der &quot;Merengues&quot;. <i>„Was ich gesagt und wiederholt habe, ist die Idee, dass ich meine Karriere gern in Madrid beenden würde. Ich würde einen solchen Vertrag sofort unterscheiben. Ich möchte in die Geschichte Madrids' eingehen, dem besten Klub der Welt, aber das ist schwierig, “</i> korrigierte der Andalusier und erklärte somit, dass er von der Fachpresse schlicht und einfach falsch zitiert wurde. </p>
<p class="bodytext">Für weitere Unruhe sorgte unter der Woche auch ein alter Bekannter und zwar Ex-Trainer Bernd Schuster. Der blonde Engel erläuterte in einem Interview mit dem spanischen Radiosender &quot;Cadena COPE&quot;, warum David Villa, trotz zahlreicher Transferversuche, nie den Weg nach Madrid fand. <i>„Ich hätte Villa geholt. Aber es gab viele Leute, die gegen den Transfer waren und zwar vom Spieler bis zum Funktionär, “</i> so der Deutsche. Weiterhin deutete er dezent darauf hin, dass auch Raul ein Hauptverantwortlicher für das Scheitern war. Der Außenverteidiger widersprach hingegen seinem ehemaligen Coach und garantierte, dass <i>„jeder verpflichtete Spieler freundlich aufgenommen und als Teammitglied von Anfang bis zum Schluss akzeptiert wird. Jeder Spieler, der kommt, kann beruhigt sein. “</i></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>„Ich würde Navas wählen“ - Bald ein Sevilla Duo in Madrid?</b></font><br />Trifft der spanische Internationale bald auf einen ehemaligen Gefährten in Madrid? Die Gerüchteküche brodelt wieder einmal ordentlich. Laut der &quot;Marca&quot; ist Real Madrid an Jesús Navas, Mittelfeldspieler beim FC Sevilla, brennend interessiert. Sein Vertrag läuft bis 2012 und die Ablösesumme ist auf ordentliche 60 Millionen Euro beziffert. Bekannt wurde der Spieler nicht nur durch seine grandiosen Fußballkünste, sondern auch durch eine spezielle Krankheit: Er leidet an extremen Heimweh und dadurch fallen ihm Auswärtsspiele &nbsp;ziemlich schwer. Bei Real Madrid, würde er jedoch mit Sergio Ramos auf einen alten Weggefährten treffen, dieser äußerte sich wie folgt zum möglichen Wechsel: <i>„Navas ist ein großartiger Spieler, der bereits gezeigt hat, dass er hier mitspielen könnte und er ist auf dem gleichen Level wie andere Spieler von Weltformat. Er würde das Team stark bereichern.“ </i>Für ihn stellt sich nicht die Frage, ob lieber Ribéry oder Navas bald im weißen Trikot kicken soll: <i>„Wenn ich jemanden aussuchen müsste, dann würde ich Jesús, aufgrund unserer Freundschaft und der Nationalität, wählen.“</i></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Ab auf die Insel - Kein Patzer gegen Teneriffa erlaubt!</b></font><br />Zu guter Letzt gab es noch einen kleinen Ausblick auf das nächste Spiel gegen den kanarischen Klub aus Teneriffa, welcher im Moment auf dem auf dem zweitletzten Platz und somit akut abstiegsgefährdet ist. <i>„Sie haben viel gemacht, um in der ersten Liga zu sein.&nbsp; Sie haben zwei gute Torschützen, Nino und Alfaro und wir werden viel dafür tun, dass sie einen schlechten Tag haben werden,“</i> &nbsp;erklärte er. Es sei aber Vorsicht geboten, denn im Spiel gegen Xerez kämpfte man auch gegen einen Abstiegskandidaten und das Spiel konnte erst in der 60. Minute entschieden werden, zudem gilt die Insel als hartes Pflaster für die &quot;Blancos&quot;. <i>„Madrid fiel es immer schwer dort gut zu spielen, jetzt sind wir in einer entscheidenden Phase und wir wollen dort gewinnen,“</i> so ein selbstbewusster Sergio.</p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>g.dominguez@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 16:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In festen Händen - Canales macht den letzten Schritt...</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/in-festen-haenden-canales-macht-den-letzten-schritt.html</link>
			<description>Was vor rund zwei Wochen offiziell bestätitgt wurde, befindet sich ab sofort auch schwarz auf weiß!...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1267052008387S" style="display: none;">&nbsp;</span>Viele fragten sich nach dem vor einigen Tagen fixierten Transfer von Toptalent Sergio Canales, wann&nbsp;es denn eine offizielle Unterschrift des kürzlich erst 19 Jahre alt gewordenen Mittelfeldspielers geben wird. Heute löste die Sportzeitung 'AS' mit einem eindeutigen Bild alle Rätsel: In den Armen von Generaldirektor Jorge Valdano, zeigte sich der Jungspund vor dem Restaurant des Hotels Silken in Santander mit herzlichem Lachen und zufriedenem Blick - in der Hand des Real-Bosses der frisch unterzeichnete Vertrag. Schwarz auf weiß, oder besser gesagt: Schwarz auf echtem 'Blanco', denn Sergio Canales darf sich künftig „königlich“ nennen - um genauer zu sein: ab dem 1. Juli 2010...&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>„Spätestens jetzt steht nichts mehr im Wege“</i>&nbsp;, schreibt die 'AS'. Beim gemeinsamen Mittagessen mit Vater und Berater Ángel Canales sprach Valdano mit dem Spieler über die kommenden Monate und wie das neue Leben in der spanischen Hauptstadt ablaufen wird. Dabei nahm der Argentinier, so berichtet die Zeitung, jegliche Angst und Druck von dem Mittelfeldspieler, ging auf alle Fragen aufmerksam ein. Denn schließlich wurde Sergio Canales über kurze Zeit zum vielversprechenden Shootingstar, allein fünf grandiose Spiele genügten, um große Klubs aus ganz Europa anzulocken - doch am Ende machte Madrid das Rennen. Papa Canales erwähnte aber kürzlich, dass Madrid schon immer der Wunsch seines Sohnes gewesen sei und er nicht lange überlegen musste.<i> „Wir hatten schon von vielen Vereinen Angebote, wo er noch 12 und 13 Jahre alt war. Doch das war mir und meiner Frau zu früh. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Obwohl ich schon ein wenig überrascht war, wie schnell das alles ging und vor allem wie schnell er in der Primera Division einschlug. Vor wenigen Monaten noch spielte er in der Segunda B. Jetzt ist er in Zukunft Spieler von Real Madrid…</i>“</p>
<p class="bodytext">Ob Canales auch bei den „Galaktischen“ auf sich aufmerksam macht, wird man frühestens in der nächsten, spätestens in der übernächsten Spielzeit sehen. Valdano bestätigte zwar dem Linksfuß, dass er die Saisonvorbereitung mit den Superstars Ronaldo und Co. absolvieren würde, ließ aber dennoch ein Fragezeichen hinter der darauffolgenden Zeit. Unter einem Kaká, van der Vaart, Granero oder auch Guti wird es sicher nicht einfach für den blonden Engel. Dem Vater wäre es allerdings lieber, wenn sein Sohn noch ein Jahr für Santander die Schuhe schnüren würde: <i>„Es wäre logischer, wenn er in der nächsten Saison noch bei Racing spielen würde. Er braucht Spielzeit, muss noch viel lernen und den Feinschliff finden. Ihm würden beispielsweise 30 Minuten mehr bringen als 15 Minuten.“</i><br /> <br /> Es war eine aufrichtige und freundschaftliche Unterhaltung, die am späten Nachmittag endete. Als Überraschung bekam der künftige Madrilene ein Trikot seines neuen Klubs überreicht – und einen festen Händedruck und herzliche Umarmung. Jetzt seht diesem Talent wirklich nichts mehr im Wege, ab dem 1. Juli Spieler Real Madrids zu sein…</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lass wieder fit! - „Wir müssen von Barças Fehlern profitieren“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/lass-wieder-fit-wir-muessen-von-barcas-fehlern-profitieren.html</link>
			<description>Der Gast auf der heutigen Pressekonferenz war Lassana Diarra, der nach einer Rückenverletzung heute...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Arbeitstier im zentralen defensiven Mittelfeld von Real Madrid ist Lassana Diarra, der zusammen mit Xabi Alonso eins der besten Mittelfeldduos Europas zu bilden scheint. Gerade vom Franzosen aber, der in der Wintertransferperiode der letzten Saison aus Portsmouth quasi als 'No Name' verpflichtet wurde, erwarteten nur die Wenigsten, dass er innerhalb eines Jahres zum unverzichtbaren Stammspieler und Publikumsliebling wird. Auf seine Zusammenarbeit mit Alonso angesprochen, zeigte sich Lass deshalb auch sehr zufrieden und betonte: <i>„Wir können zusammen spielen. Ich habe absolut kein Problem mit Xabi. Meiner Meinung nach können wir beide zusammen in dieser Mannschaft spielen. Wir sind alle Spieler von Real Madrid und der Trainer muss letztendlich entscheiden, wer auf dem Platz steht.“</i></p>
<p class="bodytext">Zusammen mit Karim Benzema, wird Lass aber am 3. März seinem Partner Alonso und vielen anderen Kollegen gegenüber stehen. Vor dem Freundschaftsspiel zwischen Frankreich und Spanien, fand Lass auf der heutigen Pressekonferenz einige Worte und ist davon überzeugt, dass <i>„Spanien einen fast perfekten Fußball spielt. Wir sind aber derzeit auch in einer guten Verfassung und ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel zeigen können. Es ist immer etwas ganz besonderes, wenn ich gegen so viele meiner Teamkollegen spielen muss. Wir werden sehen, wer am Ende lachen wird,“</i> so ein gut gelaunter Diarra, der sich gleichzeitig auch zu seinen Sprachentwicklungen äußerte.<i> „Mein Spanisch wird immer besser. Im Training und in meiner Freizeit spreche ich schon Spanisch, aber wir sind hier auf einer Pressekonferenz und deshalb bevorzuge ich noch Französisch, da ich mir dabei noch sicherer bin.“</i></p>
<p class="bodytext">Anschließend wollte der 'Zehner' der Königlichen aber wieder zum eigentlichen Thema, nämlich Real Madrid kommen. Mit den Worten<i> „ich konzentriere mich 100 Tage vor dem WM-Start nur auf meine Arbeit bei Real Madrid und möchte in diesem Trikot noch viele Titel gewinnen,“</i> kam er somit wieder zurück zur Gegenwart, die am nächsten Wochenende Teneriffa heißt. Ein Pflichtsieg natürlich, doch findet er zunächst einige Worte zum Erzrivalen, der nach der Niederlage gegen Atletico und dem mageren 1:1-Unentschieden gegen den VFB Stuttgart, nicht mehr unschlagbar scheint. <i>„Wir müssen von den kleines Fehlern, die Barca macht, profitieren. Ich habe deren letzten Spiele gesehen und ich kann kein Problem bei ihnen erkennen. Wenn sie mich nun fragen, ob sie nun besser oder schlechter sind, als im letzten Jahr, kann ich das weder mit Ja, noch mit Nein beantworten,“</i> so die Einschätzung des Franzosen zum aktuellen Tabellenführer, dem man mit zwei Punkten dicht auf den Fersen ist.</p>
<p class="bodytext">Zum Schluss seines Statements, besann sich Lassana Diarra dann aber wieder auf die eigenen Angelegenheiten und analysierte kurz die derzeitige Situation innerhalb der Mannschaft. Zunächst stand seine eigenes Befinden im Interesse der Journalisten. <i>„Ich fühle mich sehr gut. Ich habe sehr viel mit den Physiotherapeuten gearbeitet und habe große Fortschritte gemacht. In den letzten eineinhalb Monaten habe ich etwas weniger gespielt, aber auf die Saison gesehen, habe ich lediglich 5 oder 6 Spiele in der Startelf verpasst. Ich bin damit der zufrieden, weil Real Madrid sehr viele gute Spieler hat.“</i> Und genau zu diesen, nämlich seinen Teamkollegen und gleichzeitig Konkurrenten um einen Stammplatz, fand Lass einige Worte. <i>„Benzema leistet sehr viel für das Team. Er ist vollkommen integriert in die Mannschaft. Ronaldo hat sich ebenfalls sehr gut an den neuen Verein gewöhnt und schießt nun viele Tore für uns. Aber nur der Trainer entscheidet, wer spielt.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rekordbrecher Pellegrini - Vom Buhmann zum Heiland?</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/rekordbrecher-pellegrini-vom-buhmann-zum-heiland.html</link>
			<description>Manuel Pellegrini, kein Trainername im Profifußball ist umstrittener. Ihm fehlt die Erfahrung! Er...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font size="2"><b>Treffsicherer denn je, heimstärker denn je, besser denn je!</b></font></p>
<p class="bodytext">Jeder Abwehr kommt das Muffensausen, sobald das „königliche Flaggschiff“ loslegt. Ronaldo, Kaká, Higuaín, Benzema und Co. – weit mehr als 200 Millionen Euro, die für das Toreschießen beim spanischen Rekordmeister zuständig sind. Offensiv definitiv das Beste, was der europäische Topfußball zu bieten hat! Und das nicht nur an den Namen gemessen. Beeindruckend stellten die „Königlichen“ ihren Torriecher bisher unter Beweis: Mit 59 Toren ist man Spaniens <b>treffsicherste Mannschaft</b> und das noch vor dem Erzrivale und der „Übermannschaft“ FC Barcelona (57). Ein Schnitt von mehr als zweieinhalb Treffer pro Ligaspiel – europäischer Bestwert!</p>
<p class="bodytext">Doch das ist noch lange nicht alles. Denn besonders das Estadio Santiago Bernabéu hat sich zu einer wahren Festung für die „Blancos“ entwickelt. Bisher musste man zwölf Heimspiele absolvieren und keinen einzigen Punkt abgeben. Zwölf Heimspiele, zwölf Siege und das bei 41:8 Toren. Weder in Spanien, noch in Italien, England oder Deutschland, gar in ganz Europa gibt es eine Mannschaft, die so heimstark wie Real Madrid ist. Defensiv stark, offensiv noch stärker! <b>Keine Mannschaft in Europa ist zu Hause besser.</b> Zum Vergleich: In der letzten Saison hat man zum selben Zeitpunkt zehn Treffer weniger markiert und doppelt so viele kassiert! </p>
<p class="bodytext">Manuel Pellegrini schaffte es jedoch nicht nur, innerhalb von fünf Monaten, eine zusammengekaufte Menge an Superstars zu einer Truppe zu formen und aus ihr die offensiv beste und heimstärkste Mannschaft ganz Europas zu machen. Ihm gelang es sogar <b>das beste Madrid der Geschichte</b> zu kreieren: Noch nie führte ein Trainer der „Königlichen“ seine Mannschaft zu 56 Punkten nach dem 23. Spieltag!</p>
<p class="bodytext">Erschwerend kam dabei sogar noch hinzu, dass beinahe jeder Spieler einmal verletzungsbedingt ausfiel. Lediglich Raúl, Casillas und Marcelo blieben bislang vom <b>Verletzungspech</b> verschont. Der wohl schmerzlichste Ausfall war der von 94 Millionen Euro Mann Cristiano Ronaldo. Insgesamt eineinhalb Monate fehlte er aufgrund einer Knöchelverletzung und auch sein Kollege Kaká fiel führ über einen Monat aus. Ganz zu Schweigen von Innenverteidiger Pepe, auf den der chilenische Trainer seit Dezember und für den Rest der Saison wegen eines Kreuzbandrisses nicht mehr zurückgreifen kann. Immer wieder musste Pellegrini improvisieren und besonders die Abwehr des Öfteren umstellen. Doch glänzend meisterte er solche Situationen und der Erfolg untermauert seine Arbeit mit der Mannschaft.</p>
<p class="bodytext">Vor wenigen Tagen nahm man ihn noch für nicht ganz voll als er sein Team als <i>„bestes Real Madrid der letzten 15 Jahre“</i> titulierte. &nbsp;Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache! Pellegrini trifft mit seiner Aussage statistisch gesehen voll ins Schwarze und entkräftet damit jeden Kritiker! Schon nach dem Kantersieg gegen Villarreal am Wochenende verstummten alle Pellegrini Gegner und nach Erreichen des Champions League Viertelfinals würde er wohl als „Heiland“ gepriesen werden.</p>]]></content:encoded>
			<category>Reportagen</category>
			
			<author>m.bildstein@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elfmeter-Krimi mit Fortsetzung - „... dann schieße eben ich“ </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/elfmeter-krimi-mit-fortsetzung-dann-schiesse-eben-ich.html</link>
			<description>´Ich schieße, nein ich will, lass ihn mir, oder soll doch ein anderer? Nein, ich mach´s!` Was sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i><span id="1266940362065S" style="display: none;">&nbsp;</span>„Das sind eben Umstände im Spiel. Xabi wollte unbedingt sein erstes Tor für Real Madrid schießen,“</i> so der kurze Kommentar des Argentiniers. Die Ausführung glückte, dass Team freute sich, nur Ronaldo drehte ab und schmollte. Interessant dabei, dass auch Higuain als sicherer Schütze gilt und offenkundig Interesse an diesen „leichten“ Toren bekundet. <i>„Wenn ich sie schießen soll, dann werde ich das auch machen. Wir haben mit Kaka, der noch keinen Fehlschuss hat, Ronaldo, Raul und Xabi sehr gute und sichere Schützen,“</i> so Higuain, der in der letzten Saison noch für die Strafstöße verantwortlich war. Doch sieht er das Treiben mit einem weinenden Auge, Elfmetertore sind in der Tat ein effizientes Mittel, um seine Torausbeute zu steigern, nicht unwesentlich, wenn man das Ziel hat Torschützenkönig zu werden. <i>„Natürlich wäre das dafür nicht schlecht. Ich wäre sehr gerne Torschützenkönig, ein großes Ziel von mir.“</i></p>
<p class="bodytext">Um sich diesen Traum zu erfüllen, hat der erst 22-jährige Stürmer noch allerhand Zeit. Am liebsten würde er diese Trophäe im Trikot der „Königlichen“ empor strecken. Wie <b>Realmadrid.de</b> bereits vor Wochen berichtete, steht eine Verlängerung des bis 2013 datierten Vertrages im Raum. Higuain bestätigte die Verhandlungen, wobei er jedoch nicht federführend ist. <i>„Ja, es gibt Gespräche, doch darum kümmern sich mein Berater und meine Familie. Ich werde zwar unterrichtet, aber ich kümmere mich nicht darum, da ich davon überzeugt bin, dass ich mir meine Verlängerung auf dem Spielfeld verdienen muss. Alles was ich auf dem Rasen mache, kann diese Verlängerung nur begünstigen.“</i></p>
<p class="bodytext">Trotz seiner beeindruckenden Bilanz von 14 Toren in 17 Partien, bleibt er weiter lernwillig und strebt nach Höherem. <i>„Ich fühle mich sehr gut und habe wieder getroffen, was mich glücklich macht. Es ist sicher meine beste Spielzeit, seit ich in Madrid ankam. Ich habe in den letzten 3 Jahren viel gelernt, aber es bleibt noch viel zu lernen und ich muss mich weiter verbessern.“</i></p>
<p class="bodytext">Die nächste Gelegenheit sein Torkonto weiter auszubauen, bietet dabei das Spiel am kommenden Samstag gegen Teneriffa. Nach einem 6:2 gegen Villarreal, liegt dabei die Latte nicht unwesentlich höher. Dennoch warnt er, unterschätzen sollte man die Insulaner auf keinen Fall. <i>„Wir haben ja schon gesehen, wie schwer es gegen Xerez war, da haben wir erst in der 60. Minute die Führung zu Stande gebracht. Wichtig ist es zu gewinnen, damit wir den Druck auf Barcelona weiter aufrecht erhalten können, wenn wir dann noch schön spielen und ein Schützenfest feiern können, umso besser.“ </i></p>
<p class="bodytext">Auch wenn die Katalanen in der Tabelle einen Wimpernschlag voraus sind, sieht Higuain nicht etwa Barcelona in der besseren Situation, sondern seinen Club. Abschließend verkündete er: <i>„Auch wenn es sich merkwürdig anhört, wir hängen ganz allein von uns selber ab. Wir müssen unsere Arbeit machen, dann bin ich sicher, dass wir das Double auch gewinnen können. Es ist ein großer Traum für den Verein und für das Projekt, was man hier auf den Weg gebracht hat.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Butragueño zuversichtlich: „Kaká wird der Erfolgsgarant“</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/butragueno-zuversichtlich-kaka-wird-der-erfolgsgarant.html</link>
			<description>Emilio Butragueño sprach heute in einem Interview vor den Toren der Generalversammlung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Achtelfinal Hinspiel am vergangenen Dienstag in Lyon, ist für die Mannen von Manuel Pellegrini eine Partie, die man am liebsten vergessen möchte. Allerdings gibt es in der Champions League immer ein Rückspiel, was für die 'Blancos' bedeutet, dass die Franzosen ins Bernabéu kommen, um dort den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen.</p>
<p class="bodytext">Die Fans waren erbost nach dem schwachen Auftritt ihres Teams gegen Olympique, doch konnte man gestern Abend für Wiedergutmachung sorgen und mit einem fulminanten Auftritt von Ronaldo und Co. den Gegner aus Villarreal mit 6:2 nach Hause schicken. Keine Krise also in Madrid, sondern nur ein schlechter Tag gegen Lyon? <i>„Beim Hinspiel waren sie uns überlegen und haben unsere Offensive komplett ausgeschaltet“</i>, so seine Erkenntnis zum Spiel. Weiter betont er aber, dass <i>„das nun Vergangenheit ist.“</i></p>
<p class="bodytext">Butrague<font color="#000000"><font face="Times New Roman, serif"><font size="3"><span style="font-weight: normal">ñ</span></font></font></font>o ist sich dabei sicher, da er davon überzeugt ist, dass <i>„Manuel Pellegrini sehr gute Arbeit“ </i>leistet, wobei er sich erfreut über die <i>„vielen Punkte und Tore bisher in dieser Saison“</i> zeigt. Indikator für diese gute Leistung war der gestrige Auftritt, wobei 'El Buitre' zugibt, dass man <i>„Möglichkeiten für 10 Tore oder mehr an diesem Abend“</i> hatte.</p>
<p class="bodytext">Noch sind es aber zwei Wochen bis zum Rückspiel gegen Olympique Lyon, was wohl der Wegweiser für den Rest der Saison wird. Die Champions League hat oberste Priorität in Madrid und ein Finale im Bernabéu ohne die eigene Mannschaft, kommt für Niemanden in Frage. <i>„Wir dürfen uns gegen Lyon Nichts leisten. Der 10. März ist ein sehr wichtiger Tag und dass wir an diesem Abend im Bernabéu spielen, wird ein sehr großer Vorteil für uns.“</i></p>
<p class="bodytext">Am nächsten Wochenende geht es aber zunächst nach Teneriffa, wobei anschließend für fast alle Spieler eine Länderspielreise auf dem Programm steht. Nicht unbedingt die beste Vorbereitungssituation für die beiden anstehenden Aufgaben gegen Sevilla in der Liga und Lyon. Der Ex-Stürmer ist sich dessen bewusst und gibt zu Protokoll, dass <i>„die Woche vor dem Spielen gegen Sevilla und Lyon nicht ideal ist, weil sehr viele Spieler auf Länderspielreise sind, weshalb man sich nicht optimal vorbereiten kann.“</i> Für ihn ist aber die Hauptsache, dass man <i>„ohne einen verletzten Spieler“</i> die anstehenden Aufgaben bewältigen kann.</p>
<p class="bodytext">Zum Schluss seiner Stellungnahme, bekam Kaká noch seine Lorbeeren aufgesetzt und wurde in höchsten Tönen gelobt. <i>„Kaká gehört eindeutig zu den besten Spielern der Welt.“</i> Auch wenn  der Brasilianer seit seinem Wechsel im Sommer die überragenden Leistungen in Mailand noch nicht wieder zeigen konnte, scheint er sich von Woche zu Woche wohler in Madrid zu fühlen. Mit seinen Saison Toren Nummer Vier und Fünf, konnte Kaká auch gestern wieder überzeugen. <i>„Früher oder später wird er auch hier voll und ganz überzeugen.“</i> Schlussendlich betont Butrague<font color="#000000"><font face="Times New Roman, serif"><font size="3"><span style="font-weight: normal">ñ</span></font></font></font>o, dass <i>„sein Beitrag zur Mannschaftsleitung wird auch in Zukunft immer entscheidender werden.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Interviews</category>
			
			<author>m.hildmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Der Mann der Stunde“ - Presse huldigt Ronaldo</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/der-mann-der-stunde-presse-huldigt-ronaldo.html</link>
			<description>10 Spiele, 10 Tore, 10 Siege - so sieht die makellose Bilanz des Cristiano Ronaldo im Santiago...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1266846577610S" style="display: none;">&nbsp;</span><i>„Ronaldo macht Lyon vorerst vergessen. Sobald er mannschaftsdienlich spielt, ist Real Madrid nicht zu  stoppen“</i>,<i> </i><span id="1266846641464S" style="display: none;">&nbsp;</span>kommentierte die 'Marca' den 6:2-Kantersieg gegen Villarreal - eine Partie, in der Superstar Cristiano Ronaldo einmal wieder auftrumpfte und die Mannschaft zum Sieg führte. Ein traumhaftes Freistoßtor, vier Torvorlagen - und an jeder Aktion im Angriff beteiligt. <i>„<span id="1266846897461S" style="display: none;">&nbsp;</span>Das ist einfach göttlich, er ist der Mann der Stunde...</i><i>“<span id="1266846907471S" style="display: none;"> </span></i>, schwärmte die Zeitung weiter.<br /><br />Aber nicht nur für den Sieg und tolle Leistung erntet der für satte 94 Millionen Euro von Manchester  United in die spanische Hauptstadt gewechselte Angreifer&nbsp;<span id="1266846990049S" style="display: none;"> </span>seine Lorbeeren.&nbsp;Besonderes Lob erhielt er  wegen seiner tollen Geste Richtung Heimat. Denn nach seinem Treffer zog Ronaldo sein Trikot hoch, auf seinem T-Shirt stand in großen Buchstaben 'Madeira' geschrieben - dort, wo der Superstar aufwuchs und das Fußballspielen lernte. Schon vor dem Spiel am Sonntag erklärte der Star sein  Beileid für die Angehörigen der 42 Toten und mehr als 100 Verletzten auf der Insel, wo derzeit ein schweres Unwetter wütet: <span id="1266847172508S" style="display: none;"><i>„<span id="1266847281975S" style="display: none;">&nbsp;</span></i></span><i>„<span id="1266847286867S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1266846897461S" style="display: none;"> </span>Ich bin tief bewegt. Das lässt niemanden unbewegt, schon gar  nicht mich.</i><i> Ich werde den Menschen dort auf jeden Fall zur Seite stehen.“<br /><br /></i>Prompt setzte der Dribbelkünstler<i> </i>sein Versprechen in die Tat um - und wie: Real spielte überragend, von Druck und Angst nach dem enttäuschenden Lyon-Spiel<i> </i>keine Spur - dank Cristiano Ronaldo! <i>„Ein spektakuläres Spiel vom Portugiesen</i><i>“</i>, schrieb das heimische Blatt 'A Bola'. Die französische 'L'Equipe' hingegen sprach von einem <i>„übernatürlichem</i><i>“ </i>Ronaldo, während 'Gazetta dello Sport' kommentierte, dass <i>„Ronaldo nicht nur an sich denkt und besser denn je spielte.</i><i>“ </i>Nach solchen Leistungen kann Lyon ruhig kommen, denn spätestens seit gestern Abend haben die Fans den Glauben an das Weiterkommen in der Königsklasse wieder geschöpft...der Optimismus ist zurück, sogar Manuel Pellegrini wird wieder gelobt.<br /><br />Und ganz nebenbei: Mit seiner Torvorlage für Kaká konnte Ronaldo seinen Freund und Mannschaftskollegen vorübergehend von den Kritiken befreien, dazu war der Star an beiden Treffern von Gonzalo Higuaín beteiligt und verhalf ihm, in Sachen Torjägerkrone ganz nahe an Barcelona-Stürmer Messi heranzukommen. Zu guter Letzt verzichtete der Portugiese sogar noch auf den selbst provozierten Elfmeter und schenkte Mittelfeldass Xabi Alonso sein erstes Tor im weißen Dress. Da sag doch mal einer, Ronaldo sei eigensinnig und nicht mannschaftsdienlich...</p>
<p class="bodytext">In Wahrheit macht der teuerste Neuzugang der Fußballgeschichte genau das, was man beim spanischen Rekordmeister von ihm erwartet - nämlich alle glücklich und zufrieden zu stellen. Ob Fans, Mitspieler, Trainer, Verantwortliche, Reporter oder wie auch gestern Menschen in Not - ein vorbildlicher Profi...<i><span id="1266848567846S" style="display: none;">&nbsp;</span></i> </p>]]></content:encoded>
			<category>Vermischtes</category>
			
			<author>k.hau@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Die richtige Antwort gegeben“ - Die Stimmen der Beteiligten </title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/die-richtige-antwort-gegeben-die-stimmen-der-beteiligten.html</link>
			<description>Mit Spannung wurde das erste Spiel, nach der Enttäuschung in der Champions League, erwartet, es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1266836230655S" style="display: none;">&nbsp;</span>In gewohnt harschen Tönen prasselte in der vergangenen Woche die Kritik auf Trainer und Team herab, nur gut, dass das Spiel gegen Villarreal die Möglichkeit bot, die angespannte Stimmungslage wieder zu kitten. Besonders interessant schien dabei vor der Begegnung, ob<b> Pellegrini</b> es schaffen würde die richtigen Worte zu finden, um das Team in der Spur zu halten – und er fand sie. <i>„Wir haben wirklich auf einem sehr guten Level gespielt. Nach den Ereignissen in Lyon, war es sehr wichtig mental stark zu sein, um den Rückstand auf Barcelona nicht größer werden zu lassen. Es war ein sehr gutes Spiel,“ </i>so der Chilene. Dabei ergänzte er, dass ihm speziell die Offensivarbeit gefallen hat. <i>„Wir haben sehr aggressiv gespielt, was auch nötig war, um einen gefährlichen Gegner wie Villarreal nicht spielen zu lassen. Dabei haben wir in der Offensive mit großer Bewegung gespielt und immer wieder die Räume besetzt.“</i></p>
<p class="bodytext">Mit in die Liste der Torschützen konnten sich auch Kaka und Xabi Alonso einreihen. Dem Brasilianer gelang dabei der Doppelpack, damit steht er bereits bei 6 Saisontoren, bleibt die Hoffnung, dass sie ihm weiterhin Aufwind geben. <i>„Kaka arbeitet immer hart für das Team, ob seine Leistung nun gut, oder weniger gut ist, er ist stets bemüht und gibt viele Vorlagen. Für Xabi freut es mich auch, dass er sein erstes Saisontor erzielen konnte. Normal sind Kaka und Ronaldo für die Elfmeter eingeteilt, er konnte sich mit Cristiano einigen und verwandelte gekonnt.“</i></p>
<p class="bodytext">War es in Lyon noch eine der großen Überraschungen, wiederholte sich die Geschichte, diesmal mit anderen Vorzeichen. Lassana Diarra musste in der 85. Minute den Platz verlassen und Namensvetter Mahamadou Diarra betrat den Rasen. Als Begründung führte der Coach an<i>. „Mir erschien es ungerecht, dass die ganze Schuld der Niederlage in Lyon auf Mahamadou geschoben wurde, daher habe ich ihn eingewechselt. Außerdem hatte Lass bereits eine Gelbe Karte.“ </i></p>
<p class="bodytext">Äußerst zufrieden präsentierte sich auch <b>Jorge Valdano</b>. Das gute Spiel und das angemessene Ergebnis führt er nicht zuletzt auf den Trainer und dessen Arbeit zurück. <i>„Ich bin sehr zufrieden, wir haben unglaublich viele Chancen gegen einen Gegner wie Villarreal erspielt. Dieses 6:2 drückt den Stil des Trainers und der Mannschaft aus. Ich möchte mich an keinen müßigen Debatten beteiligen – das ist unsere Trainer unsere Mannschaft und wir setzen unsere Vertrauen in sie.“</i></p>
<p class="bodytext">Higuain ist mit 14 Saisontreffern der treffsicherste Stürmer der „Blancos“, auch er konnte sein Lob einheimsen. <i>„Er ist ein Stürmer, mit einem großen Torhunger, dabei profitiert er natürlich auch von seinen Mitspielern, die ihm mit Pässen versorgen, wie z.B. heute Cristiano. Wir brauchen solche Spieler vorne drin und Higuain scheint dafür gemacht zu sein.“</i></p>
<p class="bodytext">Der Zweikampf mit dem FC Barcelona, könnte bis zum Schluss anhalten und sich nur über Details entscheiden. <i>„Wir müssen unsere Arbeit machen und wenn wir dabei noch so gut spielen, ist das natürlich schön. Wir müssen unsere Spiele gewinnen, auch die Tordifferenz kann zum Schluss den Ausschlag geben.“</i></p>
<p class="bodytext">Toptorjäger <b>Gonzalo Higuain</b> zeigte sich nach dem Schützenfest sehr erleichtert. Auch die Mannschaft stand nach der Pleite in der Königsklasse am Pranger, umso schöner ist dieser Sieg. <i>„Wir sind sehr zufrieden und glücklich über dieses Resultat, was sogar noch hätte höher ausfallen können. Nachdem wir gegen Xerez 0:3 gewonnen hatten und alles wunderschön war, kam das 1:0 in Lyon und es verwandelte sich alles in ein Desaster. Ich glaube, dass wir nach diesem Tiefschlag ein großartiges Bild abgegeben haben und weiterhin an Barcelona dran bleiben können.“ </i></p>
<p class="bodytext">Mit 14 Treffern ist er nicht nur bester Schütze des Teams, auch im Ligavergleich, hielt er den Kontakt zu Messi und Villa. <i>„Ich bin zwei Tore hinter Messi und auch in der Nähe von Villa, ich hoffe, dass ich die Torjägerkanone gewinnen kann.“ </i>Bedanken kann sich der Argentinier auch bei Ronaldo, der mit einem genialen Zuspiel sein zweites Tor glänzend vorbereitete.<i> „Man hat gesehen, dass ich mich mit ihm sehr gut verstehe, es war ein Traumpass zum 3:1.“</i></p>
<p class="bodytext">Den Torreigen eröffnete eben dieser <b>Cristiano Ronaldo</b> mit einem spektakulären Freistoß, während der kompletten Partie, zeigte er sein gesamtes Repertoire und wurde zum „Man oft he Match“. Auch ihm merkte man nach dem Champions League Fiasko eine besondere Motivation an.<i> „Es war eine sehr schwere Woche und es war sehr wichtig, nach diesem Spiel in Lyon eine gute Antwort zu geben. Nur weil wir eine Partie verloren haben, heißt das nicht, dass wir nicht mehr wisse, &nbsp;wie man Fußball spielt. Die großen Teams, geben auf eine Niederlage direkt eine Antwort!“</i> </p>
<p class="bodytext">Dabei widmete er sein erstes Tor seiner Heimat Madeira, die von einer Flutkatastrophe heimgesucht wurde. <i>„Ich finde die Geschehnisse schrecklich, ich saß den ganzen Tag vor dem TV. Glücklicherweise wohnen meine Familienangehörigen auf dem Berg und sind nicht so betroffen, aber es ist schlimm was passiert und ich werde versuchen zu helfen wo ich kann.“ </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>6:2 - Ronaldo Show im Bernabéu!</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/62-ronaldo-show-im-bernabeu.html</link>
			<description>„Mission Versöhnung“, so lautete nach der Niederlage in der Champions League die Devise. 1:0 hieß...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="display: none;">&nbsp;</span><font size="3"><b><span id="1266801983935S" style="display: none;">&nbsp;</span>Personal und Taktik</b></font></p>
<p class="bodytext">Nach der Rückkehr des zuletzt verletzten Rafael van der Vaart, stellte sich die Frage, ob man weiter mit Raute oder mit einer offensiven Mittelfeldreihe, hinter einer Spitze agieren sollte – wie vor der Verletzung des Holländers. Doch dieser blieb zunächst auf der Bank und Manuel Pellegrini bei der Mittelfeldraute. In der Abwehr ging, der in die Kritik geratene Coach, das Risiko ein, und stellte den konstant defensivschwachen Marcelo in der Viererkette auf. Sein Pendant auf der rechten Seite war erneut Alvaro Arbeloa. In der Innenverteidigung begannen wie zuletzt schon Ramos und Albiol. Die Raute blieb, hinter dem Paradesturm, der in Frankreich allerdings Ladehemmung hatte, ebenso unverändert, bis auf Lassana Diarra der seinen Namensvetter Mahamadou Diarra ersetzte. War dies eine Trotzreaktion des Trainers, der fast die gleiche Elf aufbot, die in der Königsklasse noch enttäuschte? Oder wollte er der Mannschaft einfach die Chance zur Versöhnung mit den Fans geben? </p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Spielverlauf</b></font></p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>1. Halbzeit</b></font><br />Schon in den ersten Minuten wurden zwei Dinge deutlich: Real Madrid wollte die Wiedergutmachung und: Real Madrid ist derzeit nicht zu hundert Prozent in der Lage, seine guten Vorsätze von Beginn an auf das Spielfeld zu übertragen. So gestalteten die Gastgeber die erste Viertelstunde zwar überlegen und dominant – wer jedoch mit einem „Trotzfeuerwerk“ der „Galacticos“ gerechnet hatte, wurde zunächst noch enttäuscht. Nennenswerte Torchancen beider Teams blieben zunächst aus.</p>
<p class="bodytext">So mussten sich die zuletzt so enttäuschten Fans bis in die 18. Spielminute gedulden. Dann kommt der Superstar der „Blancos“, Ronaldo, vor dem Sechzehner von Villareal zu Fall. Ungefähr 22 Meter Torentfernung. Der neue „Pancho“ Reals Cristiano Ronaldo nahm in seiner gewohnten „Westernpose“ Maß. Exakt fünf Schritte und wenige Sekunden später zappelte das Leder im, vom Scharfschützen ausgesehen, rechten Winkel des Tores. Der Jubel und die Erleichterung im Stadion waren mit Händen zu greifen. Die Kanariengelben schienen, auch nach dem Anstoß, noch die Knie vor Reals „Revolverhelden“ zu zittern, nur so ist die tölpelhafte Zweikampfführung gegen Higuain im Strafraum zu erklären. Folgerichtig zeigte der Refree auf den Punkt. Kaka ergriff ohne zu zögern die Möglichkeit zur persönlichen Rehabilitation. Nach einem kurzen Anlauf verwandelte der Spielmacher sicher und souverän.</p>
<p class="bodytext">In der Folgezeit waren die „Königlichen“ offenbar noch im Rausch. So agierte die Offensive teilweise wie das weiße Ballett – die Defensive jedoch gab Anlass zur Sorge. Durch den immer wieder aufrückenden Marcelo entblößt, lies sie immer mehr Gegenangriffe der Gäste zu. So auch in der 31. Minute. Freistoß Villareal; deren Schütze war Marcos Senna - und der stand Ronaldo lediglich in dem Spektakel vor dem Freistoß nach. Bei der Ausführung hingegen konnte er ebenso überzeugen. Und so musste der chancenlose Casillas den gefühlvollen Gegentreffer in den linken Winkel hinnehmen. Dieser Rückschlag dämpfte die aufkommende Euphorie. Kurz vor der Halbzeit geriet der Sechzehner der Gastgeber immer mehr in den Blickpunkt. „Saniker“ musste so in höchster Not gegen den eigenen Mann, Albiol, klären und so konnte Villarreal zur Pause noch auf einen Punkt hoffen. Real Madrid führte verdient, aber die endgültige Befreiung sollten erst die zweiten 45. Minuten herbeiführen.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>2. Halbzeit</b></font><br />Dort mussten die Anhänger im Bernabeu diesmal nur 10 Minuten zum Jubeln warten. In der 55. Minute wurde Cristiano Ronaldo in den freien Raum auf der rechten Seite geschickt. Er schaut kurz auf und legt den Ball gefühlvoll per Direktablage in den Rücken der, sich noch in der Rückwärtsbewegung befindenden, Abwehr. In der Mitte lauerte der „Goalgetter“ Gonzalo Higuain. In der Manier eines „Phantoms“ schloss der Argentiener zum 3:1 ab. </p>
<p class="bodytext">Doch nur elf Minuten später folgte schon wieder die Ernüchterung. Der Brasilianer Nilmar verkürzte zum 3:2. Wieder zeigten die „Blancos“ ganz unmajestätische Abwehrschwächen. Doch im Wechselbad der Gefühle blieb dem Zuschauer keine Zeit sich zu schütteln. Schon in der 72. Minute regnete es erneut ein Tor – diesmal auf Seiten Real Madrids. Auf der linken Seite setzte sich Marcelo mit seiner besten Aktion am heutigen Abend durch. Er marschierte bis zur Grundlinie. Von dort kam der Ball quer auf den Higuain. Dieser vollendete wieder sicher. Das 4:2., des „Gauchos“ bedeutete auch die Vorentscheidung. Nun kamen die „Galacticos“ ins Rollen.</p>
<p class="bodytext">Insbesondere einer überrollte die Gäste: Cristiano Ronaldo. In der 80. Minute demonstrierte er dem Bernabeu und der gesamten Fußballwelt – einmal mehr – seine Weltklasse. Auf dem linken Flügel zog er kurz an und damit am ersten Gegenspieler vorbei. Dann folgte der charakteristische Zug nach innen. Unwiderstehlich ließ er so drei weitere Spieler des „U-Boots“ aussteigen. Diesen blieb nichts anderes übrig als dem „Torpedo“ Ronaldo dabei zuzusehen, wie er seinen Partner Kaka bediente. Dieser schob den Ball nur noch überlegt ins linke untere Eck ein. Den Schlusspunkt in diesem mitreißenden Spiel setzte Xabi Alonso. Einen Strafstoß, zu Recht gegeben, nach einem Foul am omnipräsenten Ronaldo, setzte der „beste Passgeber der Welt“ in das rechte obere Eck. Damit vertrat er den mittlerweile ausgewechselten „Standartschützen“, souverän. Das Bernabeu feierte seine Mannschaft – zumindest das Publikum war wieder versöhnt.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><b>Fazit</b></font></p>
<p class="bodytext">Vor knapp zwei Stunden wurde, nach nur einer Niederlage, alles in Frage gestellt -Trainer, Konzept und die Mannschaft. Diese gab acht Tore später die letztendlich die passende Antwort. Das statistisch gesehen „beste Real Madrid“ bleibt dem Konkurrenten aus Barcelona auf den Fersen und damit auf Kurs. Ein überragender Ronaldo und eine starke Offensivleistung, sowie der Wille der Mannschaft überstrahlten eine teilweise etwas wacklige Abwehr. So bleibt am Ende festzuhalten: Real Madrid bleibt trotz des „Stolperns“ in Lyon weiter auf Kurs auf der Suche nach alter Stärke. Trainer und Mannschaft zeigen, dass der Prozess „Galacticos II“ sich auf einem guten Weg befindet und widerlegen die Kritiker. </p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>philipp.greinacher@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>23. Spieltag: Gibt es die Versöhnung mit den Fans?</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/23-spieltag-gibt-es-die-versoehnung-mit-den-fans.html</link>
			<description>Die CL-Achtelfinalhinspiel-Niederlage  gegen Olympique Lyon abhaken und sich wieder voll auf den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span id="1266748826536S" style="display: none;">&nbsp;</span><span id="1266748860499S" style="display: none;">&nbsp;</span><font size="2"><b>Van der Vaart zurück – die Lösung für den Kreativposten?</b></font></p>
<p class="bodytext">In der Champions League Partie am Dienstag gegen den französischen Serienmeister Olympique Lyonnaise ließen die „Königlichen“ nicht nur Willen und Ehrgeiz vermissen, sondern auch Spielwitz und Kreativität. Schaut man jedoch das Personal an, kann man es nicht glauben: weder Ronaldo und Kaká, noch Alonso oder Higuaín vermochten es das Spiel zum Guten zu wenden. Einziges Licht am Ende des Tunnels könnte nun der Ex-Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart sein. Der Niederländer konnte in dieser Saison schon einige Male mit Kampfgeist und Spielverständnis auf sich aufmerksam machen und kehrt nun endlich von einer Adduktorenzerrung zurück. Die einzige Frage die sich nun noch stellt ist, ob und welchen Akteur Pellegrini für den Holländer aus der Formation nimmt. Einer der beiden Sechser Lass und Xabi, durch deren Hilfe die „königliche“ Abwehr zu einer Wand geworden ist oder doch das zuletzt ebenfalls starke Eigengewächs Granero? Denndas Kaká, Ronaldo und auch Higuaín unangefochten in der ersten Elf stehen, sollte niemanden verwundern. Neben van der Vaart kehren zwei weitere Spieler dem Lazarett den Rücken: Christoph Metzelder und Ersatzkeeper Dudek stehen ebenfalls im Kader. Doch nein, das Lazarett lichtet sich nicht. Mit Drehnte, der unter der Woche schon auf dem Weg der Besserung war, sich jedoch im Training erneut verletzte, und „Bomber“ Benzema sind wird die medizinische Abteilung auf Trab gehalten. </p>
<p class="bodytext">Alles in allem steht die Aufstellung bis auf die vakante van der Vaart/Granero Position fest. Sergio Ramos, der im Übrigen seinen 200. Pflichtspieleinsatz feiern wird, Albiol, Garay und Arbeloa bilden die Viererkette vor Iker Casillas. Lass und Alonso die „Doppelsechs“ vor der angesprochenen Abwehrkette. Kaká und Granero oder van der Vaart übernehmen den kreativen Teil im Mittelfeld und Ronaldo und Higuaín sollen die gegnerische Verteidigung durcheinander wirbeln.</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>„Wir müssen um unser Leben kämpfen”</b></font></p>
<p class="bodytext">Und genau diese gegnerische Abwehr scheint ins Wackeln zu geraten. Mit 31 Gegentreffern hat man mittlerweile schon mehr als doppelt so viele wie der heutige Kontrahent. Und nun die Hiobsbotschaft aus Villarreal: Sowohl Godín als auch Gonzalo fallen für das heutige Spiel aus! Dazu kommt das Fehlen der beiden Offensivkräfte Cazorla und Rossi. Kein gutes Vorzeichen? Juan Carlos Garrido, Trainer des „gelben U-Boots“, hält nichts davon und sagt ein enges Spiel voraus:&nbsp; <i>„Das Spiel kann so oder so enden, weil wir zwei große Mannschaften sind. Trotzdem glaube ich, dass es unsere einzige Möglichkeit ist zu gewinnen, wenn wir alles aus uns herauszuholen und zwingend in all unseren Aktionen sind. Wir müssen im Bernabéu um unser Leben kämpfen, wenn wir gewinnen wollen.“</i> Simples Vorhaben, schwer umzusetzen, denn Villarreal muss im Bernabéu ran, wo die Madrilenen bisher jedes Ligaspiel gewinnen konnten. Doch nicht zuletzt diese Tatsache gibt den Akteuren von Garrido den Motivationsschub, der eventuell entscheidend sein könnte, den die Spielphilosophie wird es nicht sein: <i>„Beide Mannschaften haben eine ähnliche Spielidee und das macht das Spiel noch ansehnlicher für die Zuschauer. Es ist ein Spiel, das die Spieler alleine heiß macht, aber was ich versichern kann ist, dass wir uns nicht besonders vorbereitet haben, sondern so wie auf jedes Spiel mit dem Ziel unsere Stärken auszuspielen und die Ihren so gering wie möglich zu halten.“</i> Ein psychischen Nachteil könnten wiederum die „Königlichen“ haben, denn die schwache Leistung vom Lyon Spiel schwingt immer noch im Hinterkopf mit. <i>„Die Niederlage kann zwei Effekte haben: Entweder sie macht Madrid noch nervöser oder sie motiviert sie umso mehr“</i>, so die weisen Worte des Villarreal Trainers. </p>
<p class="bodytext">Genau wegen dieser „Schmach“ stand der ehemalige Kapitän des „Submarino amarillo“ Manuel Pellegrini schwer in der Kritik. Doch er selbst fand das CL-Achtelfinalhinspiel überhaupt nicht so schlimm, wie die Presse meint: <i>„Ich kann das Lyon Spiel nicht als Desaster bezeichnen.“</i> Viel schlimmer findet er, dass es nach nur einer Niederlage heftige Trainerschelten hagelt. <i>„Wenn man mich kritisieren möchte, dann akzeptiere ich das, es ist Teil meiner Arbeit hier und hat mich noch nie belastet. Aber wenn man anfängt mich zu beleidigen, dann macht mir das sicher etwas aus.“</i>, so der leicht angefressene Chefcoach der „Blancos“, der die Beanstandungen nicht versteht: <i>„Zu diesem Zeitpunkt der Liga habe ich noch nie einer Mannschaft gehabt, die so viele Punkte auf dem Konto hat, so viele Tore geschossen und so wenig Tore kassiert hat. Diese Mannschaft steht für das Projekt, für die Spieler und auch für den Verein ein.“</i> Was ihn jedoch wieder munterer stimmt ist die Tatsache, dass die Klubführung, laut eigenen Aussagen, voll hinter ihm steht: „<i>Ich fühle nicht den geringsten Druck, dass mich hier jemand rauswerfen, oder den Trainerposten umbesetzen möchte. Wenn es so sein sollte, würde ich es sagen. Ich habe eine sehr gute Beziehung zum Verein und keine Furcht, oder Sorge.“ </i>Spannend wird sein, ob die Führungsetage nach einem missratenen Villarreal Spiel und dem vermeidlichen Achtelfinal Scheitern in der CL immer noch zu dem Chilenen hält.</p>
<p class="bodytext"><font size="3"><u><b>Match-Details</b></u></font></p>
<p class="bodytext"><img height="100" width="100" src="uploads/RTEmagicC_madrid_dunkel_02.png.png" alt=""><img height="100" width="100" src="uploads/RTEmagicC_villarreal_01.png.png" alt=""></p>
<p class="bodytext"><b>Anstoß:</b> 21. Februar, 21 Uhr im Estadio Santiago Bernabéu (80.354 Plätze)</p>
<p class="bodytext"><b>Schiedsrichter:</b> Muñíz Fernández</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Kader: </b></font><br /> <b>Tor:</b> Casillas, Dudek<br /> <b>Verteidigung: </b>Ramos, Albiol, Arbeloa, Metzelder, Marcelo, Garay<br /> <b>Mittelfeld:</b> Diarra, Gago, Lass, Xabi Alonso, Granero, Kaká, Van der Vaart<br /> <b>Sturm:</b> Ronaldo, Raúl, Higuaín</p>
<p class="bodytext"><b>Es fehlen:</b> Pepe (Kreuzbandriss), Drehnte (Muskelfaserriss), Guti, Benzema (beide Schambeinentzündung)</p>
<p class="bodytext"><font size="2"><b>Voraussichtliche Aufstellungen:</b></font></p>
<p class="bodytext"><b>Real Madrid:</b> Casillas; Ramos, Albiol, Garay, Arbeloa; Lass, Alonso, Kaká, Granero; Ronaldo, Higuaín</p>
<p class="bodytext"><b>Villarral: </b>Diego López; Angel López, Marcano, Javi Venta, Capdevilla; Senna, Bruno, Ibagaza, Pires; Nilmar, Llorente</p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>m.bildstein@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Zeichen der Spannung - Pellegrini stellt sich</title>
			<link>http://www.realmadrid.de/site/news/artikel/im-zeichen-der-spannung-pellegrini-stellt-sich.html</link>
			<description>Was eine einzige Niederlange in einer Landschaft, die sonst durch beeindruckende Siegeszüge geprägt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die stoische Ruhe, eine Charaktereigenschaft, die im hektischen Tagesgeschäft des Fußballs und umso mehr in stürmischen Madrid ein Anker ist, er scheint sie zu haben. Der Chilene, dessen Kopf gefordert wird, verzog keine Miene und antwortete den Journalisten auf Fragen, die man vor Lyon nicht im Traum zu formulieren gedachte. Diplomatisch äußerte er: <i>„Jeder interpretiert die Dinge so, wie er es möchte. Ich fühle nicht den geringsten Druck, dass mich hier jemand rauswerfen, oder den Trainerposten umbesetzen möchte. Wenn es so sein sollte, würde ich es sagen. Ich habe eine sehr gute Beziehung zum Verein und keine Furcht, oder Sorge. Schon in der letzten Woche wollte man mir und Jorge Valdano einen Konflikt anhängen und jetzt versucht man einen Spalt zwischen mir und dem Präsidenten zu spinnen. Ich bin nicht derjenige, der irgendeinen Beweis anführen muss.“</i></p>
<p class="bodytext">Dabei zielte er im Besonderen auf die versammelte Journaille, die ihn Stunden zuvor noch die Kompetenz absprach. Doch die persönliche Ebene, den Angriff auf seine Person, wollte er so nicht stehen lassen, denn ihm geht es <i>„um den Verein. Es geht nicht um mich, sondern ich verteidige das Projekt meines Klubs, ein Projekt, das bis zum Montag noch phänomenal lief. Keiner hat uns nach Lyon gelobt, was verständlich ist, aber nach den Siegen gegen Depor, Espanyol oder Xerez war jeder mit uns zufrieden. Es hängt von den Resultaten ab, nicht den Personen, alles was bis dahin gut war, kann doch jetzt nicht kaputt geredet werden.&quot;</i></p>
<p class="bodytext">Wie sehr doch diese Niederlage an der Stimmungslage zu sägen scheint, wurde im weiteren Verlauf unverkennbar. So steht mit Villarreal ein prominenter, wenn auch keinen Angstgegner vor der Tür, doch alle Blicke richten sich zurück, das Stade Gerland bestimmte erneut das Geschehen.&nbsp; Die Spieler booteten sich selbst als Schuldige aus, die Medien den Trainer, der Einfachheit halber, oder doch mit profunderem Sinn? Die Kritik ging dabei nicht spurlos am ihm vorbei. <i>„Ich habe unsere Taktik nicht verändert, nur einen Spieler gewechselt. Wen man mich in der Sache kritisieren möchte, dann akzeptiere ich das, es ist Teil meiner Arbeit hier und hat mich noch nie belastet. Aber wenn man anfängt mich zu beleidigen, dann macht mir das sicher etwas aus.“</i> </p>
<p class="bodytext">Zum Abschluss wurde dann doch noch das aktuelle und vor allem planmäßige Thema „Villarreal“ angerissen. Im Hinspiel gelang ein 0:2 Auswärtserfolg, schon damals zeigten die „Submarinos“, dass der Ball doch eher ihr Freund, als bloßes Spielgerät ist. Vor dem Spiel 22. Spieltag ist die Situation jedoch grau in grau – Rang 9, ein unzufriedenes Ergebnis. Pellegrini warnt dennoch vor seinem Ex-Team, wohlwissend, dass ein „Anschlusspatzer“ im Bernabeú die derzeitige steife Brise zu einem Orkan ausarten lassen kann. <i>„Ich kann keine Diagnose abgeben, warum sie derzeit dort stehen. Sie spielen unkonstant und sind mit den letzten Jahren nicht vergleichbar, warum kann ich jedoch nicht sagen. Was ich jedoch weiß ist, dass sie zu den spielstärksten Mannschaften gehören und wir ein sehr wichtiges Spiel gegen sie haben. Wir sind 2 Punkte hinter dem besten Barcelona aller Zeiten, wir müssen gewinnen.“</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Spieltag von A-Z</category>
			
			<author>t.hellmann@realmadrid.de</author>
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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