| Name: | Mesut Özil |
|---|---|
| Spitzname: | - |
| Geburtsdatum: | 15.10.1988 |
| Geburtsort: | Gelsenkirchen |
| Nationalität: | Deutschland |
| Position: | Offensives Mittelfeld |
| Größe: | 183 cm |
| Gewicht: | 76 kg |
| Vertrag bis: | 30.06.2015 |
| im Verein seit: | 2010 |
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Erste Schritte
Mesut Özil wuchs in der Olgastraße in Gelsenkirchen-Bismarck auf, alles andere als idyllisch. Überall graue Wände, der Fußballplatz ist mit grünen Zäunen umzogen und das Schloss an der Eingangstür ist herausgebrochen. „Affenkäfig“, nannten sie ihren Platz, wo der jetzige Superstar das Fußballspielen lernte. Seine Familie ist seit drei Generation in Deutschland. Seine Vorfahren lebten allerdings in einem Dorf namens H???ro?lu, welches zu der türkischen Provinz Zonguldak gehört. Der 22- jährige hat einen vier Jahre älteren Bruder, Mutlu Özil (26), und zwei Schwestern, Nese (20) und Duygu (13). Privat ist der Kicker sehr aufgeschlossen und Familien bezogen. Sein Vater ist für ihn einer der wichtigsten Ratgeber. Der Linksfuß fing mit 6 Jahren an gegen das runde Leder zu treten, damals spielte Mesut für verschiedene Jugendteams, wie z.B. Westfalia 04 Gelsenkirchen, Teutonia Schalke, DKL Falke Gelsenkirchen und Rot-Weiss Essen.
Schalke 04
2005 wechselte er zu Schalke 04, um im Anschluss am 4. Juni 2006 seine erste Jugendmeisterschaft zu gewinnen. Im selben Jahr durfte Özil auch sein erstes Bundesligaspiel bestreiten. Insgesamt 19 Mal wurde der Mittelfeldspieler in seiner ersten Profikadersaison eingesetzt. Außerdem gewann das Megatalent mit S04 seinen ersten Vizemeister Titel. Aufgrund von Streitigkeiten seinen Vertrag betreffend, verließ er Schalke 04 im Jahr 2008 - Mesut´s Vater Mustafa Özil und der damalige Manager Andreas Müller, kamen auf keinen grünen Zweig. Es soll zu gravierenden Meinungsverschiedenheiten gekommen sein. Es ging sogar so weit, dass der Deutsche ein Angebot von 1,5 Millionen Euro jährlich abgelehnt hatte. Nach Aussagen von Müller hielt Mesut die Vertragsverlängerung, die per Handschlag ausgemacht wurde, nicht ein, und wollte zu dieser Zeit auch nichts mehr davon wissen. So sprach Müller von einer „schmutzigen Kampagne“. Nach Özil´s Aussagen aber heißt es, niemand habe mit ihm jemals darüber gesprochen.
Werder Bremen
Kurz vor Ende des Transferfensters im Winter 2008 wechselte der aufgehende Stern, der damals schon als „neuer Messi“ gehandelt wurde, dann nach Werder Bremen. Im selben Jahr bereits gewann der gebürtige Gelsenkirchener seinen zweiten Vizemeister Titel.
2009 schoss der jetzige Madridista das entscheidende Siegertor im Endspiel gegen Bayern 04 Leverkusen – der erste DFB Pokal seiner Karriere. Auf die Frage wie er sich fühlte, antwortete er: „Ich glaube das war die schönste Zeit in meiner Fußballkariere. Das kann man einfach nicht beschreiben. Diesen Pokal in der Hand zu halten war einfach unglaublich.“
In seiner Zeit bei Werder lernte er viel von Claudio Pizarro. Der Peruaner, der nicht nur Freund sondern auch Mentor für ihn war, zeigte ihm Tricks und viele verschiedene Spielweisen. „Er wusste was für ein Potenzial ich habe. Er hat mich immer aufgebaut wenn ich schlecht gespielt habe, das hat mich sehr glücklich gemacht.“, so Özil.
Deutsche Nationalmannschaft
Im Februar 2009 entschied sich der deutsch-türkische Fußballspieler, für die deutsche Nationalelf und gegen die Türkische, ein Affront für viele Türken. Der sonst so schüchterne Spieler geriet ins Kreuzfeuer der türkischen Presse. Erst kürzlich, vor dem Duell des DFB-Teams gegen die türkische Auswahl, bestätigte der Spielmacher seine Liebe zum deutschen Fußball: „Ich habe alle DFB-Jugendteams durchlaufen. Eine andere Nation als die Deutsche kam für mich nie in Frage." Auch Mesut`s Vater sagte dazu: „Seit vier, fünf Jahren war eigentlich klar, dass er für Deutschland spielt. Er hat ja alle deutschen U-Nationalmannschaften durchlaufen. Mesut hat sich immer mit Deutschland identifiziert und seine Wurzeln trotzdem nicht vergessen." Trainer der Nationalelf, Joachim Löw, war schon nach Kurzem vom zentralen Ideengeber begeistert: „Wie er seine Rolle interpretiert, mit welcher Leichtigkeit er die tödlichen Bälle spielt, ist klasse.“ 2010 durfte Mesut an der WM in Südafrika teilnehmen, bei der er teils überragte und ein Tor markieren konnte.
Real Madrid
Nach einer starken Saison und einer noch besseren Weltmeisterschaft, wechselte er im Sommer 2010, auf ausdrücklichen Wunsch von Neu-Coach José Mourinho, in die spanische Hauptstadt. Kostenpunkt: 17 Mio. Euro! Der Ex-Bremer wurde mit einem langfristigen Sechsjahresvertrag ausgestattet. Zu seinen fußballerischen Vorzügen gehört zweifelsohne seine Kreativität im Offensivspiel, seine Spielintelligenz und Inspiration seine Mitspieler einzusetzen. Mit einer sagenhaften Leichtigkeit schafft er es den tödlichen Pass zu spielen, vermag das Spieltempo einer Mannschaft zu diktieren und ist technisch über jeden Zweifel erhaben. Meistens zieht der Shootingstar sein Spiel in der Mitte auf und befindet sich gerne in der Zentrale. Er besitzt überdies große Qualitäten im Tempodribbling, im Passspiel, Schüssen aus der Distanz und hat eine gute Übersicht. Mit dem linken Fuß hat der Jungspund eine außergewöhnliche Treffsicherheit. Mit all diesen Fähigkeiten spielte Mesut eine grandiose erste Saison bei den Königlichen. Allein Vorlagen, die Ronaldo & Co. in Tore ummünzten konnte Mesut 26 Stück geben. Selber war Özil in seinem ersten Jahr zehn Treffer markieren. Das Highlight des jungen Spielmachers bisher war ohne Zweifel der Erfolg im Pokal über Barcelona. Mesut bot mit starken Flanken und klugen Pässen auf der ungewohnten rechten Außenbahn eine starke Partie, bis er in der 70. Spielminute von Ex-Real-Stürmer Adebayor abgelöst wurde.
Özil wurde in der Länderspielsaison 2009/10 16 Mal eingesetzt. Damit ist er in den insgesamt 17 Spielen so oft eingesetzt worden wie kein anderer.
Mesuts Ex-Freundin, Anna-Maria - Schwester von Sarah Connor - konvertierte im Juli 2010 für ihn zum Islam und ließ sich sogar in „Melek“, was so viel wie „Engel“ bedeutet, umtaufen. Sie trennten sich jedoch im September 2010.
Mesut spielte als Kind gegen die Freunde seines großen Bruders Fußball. Wenn er und seine Mannschaft verloren haben, mussten sie das Essen beim nächsten Kiosk bezahlen. Passierte ziemlich oft, da Mesut und seine Freunde kleiner und schwächer waren - hier hat er jedoch nach eigenen Angaben seine Durchsetzungskraft erlangt.
Sein Lieblingsessen ist ein Türkisches Gericht Namens „Melemen“. Es besteht aus Rührei, Tomaten und Türkischer Knoblauchwurst. Seine Lieblingssendung ist „TV Total“.
Wäre Mesut kein Profi-Fußballer, dann wäre er Immobilienmakler geworden.
2010 hat Mesut Özil mit dem deutschen Sänger Jan Delay ein Lied aufgenommen, welches „Durch das Jahr 201Özil“ heißt.
Mesut hat einen „Schuh-Tick", er besitzt über 40 Paar Schuhe.
Erfolge:
Europameister U21: 2009 (Deutschland)
DFB-Pokalsieger: 2009 (Werder Bremen)
Weltmeisterschaft, 3. Platz: 2010 (Deuschland)
Copa del Rey: 2011 (Real Madrid)
Auszeichnungen:
Top-Vorbereiter der Bundesliga: 2010
Top-Vorbereiter der Primera División: 2011
| Saison: | Von: | Zu: | Ablöse: |
|---|---|---|---|
| 2010/11 | Werder Bremen | Real Madrid | 17.000.000 € |
| 2007/08 | FC Schalke 04 | Werder Bremen | 4.250.000 € |
| 2006/07 | FC Schalke 04 U19 | FC Schalke 04 | - |
| 2005/06 | Rot-Weiss Essen U17 | FC Schalke 04 U19 | - |
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